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Sexismus - ein kleines Wort für eine große Sache

Sexismus
Photo by Markus Spiske on Unsplash

 

Über Sexismus wird viel diskutiert und gestritten. Oft wird er im gleichen Atemzug mit Feminismus und Männerhass genannt.

 

Doch was ist Sexismus überhaupt? Trifft er nur die Frauen? Und sind immer nur Männer die Täter?

 

Darum geht es in diesem Beitrag.

 

Kleiner Spoiler: Beim Sexismus gibt es viele Verlierer und nur wenige Gewinner. Die einen merken es nur stärker, die anderen verstehen die Welt deswegen nicht. 

 


Sexismus - eine Definition

Fangen wir von vorne mit einem Definitionsversuch an. Sexismus ist ein Oberbegriff für eine ganze Bandbreite an Phänomenen, die zur Folge haben, dass Männer und Frauen ungleiche soziale Status haben. Diese sind obendrein strukturell und auch institutionalisiert - sprich: fest in unserer Gesellschaft verankert.

 

Das macht es so schwer, Sexismus zu überwinden.

 

Ursache von Sexismus

Es hört sich ein wenig einfach an, doch eine Teilursache von Sexismus liegt in bewussten oder unbewussten Ängsten oder auch Unsicherheiten bzgl. der männlichen Geschlechtsidentität. Die andere Teilursache sind Ängste vor der Destabilisierung der hierarchischen Geschlechterordnung, die auf dem Konstrukt der männlichen Geschlechtsidentität basiert.

 

Auch wenn wir es in unserer Gesellschaft nicht mehr ganz so deutlich sehen wie das noch in den 1950ern war und in anderen Kulturen auch heute noch ist, gibt es diese hierarchische Geschlechterordnung bei uns. 

Damit ist vereinfacht gemeint, dass Männer als übergeordnet wahrgenommen werden, Frauen (und alle anderen Geschlechter) als untergeordnet.

 

Mit anderen Worten: Gäbe es keine Geschlechterhierarchien, wäre Sexismus unnötig. Denn Sexismus dient als bewusstes oder unbewusstes Mittel zur Machtausübung mit dem Ziel, Machtgefälle aufrecht zu erhalten.

 

Wohlgemerkt: In diesem Text geht es nicht um "wer ist Schuld" - er soll erklären und ein klein wenig entwirren, was so munter diskutiert und zerstritten wird. 

 

Geschlechtsstereotype und -vorurteile

Eine Ursache liegt also pauschal gesagt darin, dass sich Männer ihrer männlichen Identität unsicher sind oder Angst haben, dass sie nicht als "echte Männer" wahrgenommen werden. 

 

Doch was ist eigentlich "echt männlich" und was ist eigentlich "echt weiblich"?

 

Um die Komplexität unserer Umwelt zu vereinfachen und schneller verarbeiten zu können, erstellt unser Gehirn Kategorien. Diese Kategorien sind Stereotype

Stereotype erleichtert es uns, andere Menschen anhand von oberflächlichen Merkmalen einzuordnen. Sie müssen nicht unbedingt negativ sein, dürfen jedoch nie als Wahrheit gesehen werden. 

 

Ein Stereotyp wäre: Alle Menschen mit langen Haaren sind weiblich.

 

Geschlechterstereotype sind jedoch nicht nur auf ein Merkmal fixiert, sondern werden meist aus einem Set von Merkmalen gebildet, die wir einer Personengruppe zuschreiben, um sie als "männlich" oder "weiblich" zu identifizieren. Prinzipiell sind Geschlechterstereotype also nur eine verallgemeinernde Denkhilfe.

 

Nun mischen sich die meisten Geschlechterstereotypen mit Vorurteilen.

 

Vorurteile sind auch Verallgemeinerungen wie Stereotype. Allerdings stehen bei ihnen die emotionale Bewertung im Vordergrund. Das heißt, wir ergänzen Merkmale einer Gruppe mit einer positiven oder negativen Bewertung. Wenn wir ein positives Vorurteil haben, kann das zu einer Bevorzugung führen. Haben wir ein negatives Vorurteil, führt das häufig zu Diskriminierung.

 

Ein Beispiel für ein Bevorzugungsvorurteil: Männer sind besser in Mathe. Also können sie besser mit Zahlen und damit mit Geld umgehen. Sie bekommen leichter Kredite (Diese Herleitung ist nicht schlüssig und inhaltlich absoluter Quark. So funktionieren Vorurteile leider jedoch).


Ein Beispiel für ein Diskriminierungsvorurteil: Frauen sind sanfter. Deswegen können sie keine Unternehmen führen, weil man da harte Entscheidungen treffen muss. Also werden Frauen nicht befördert oder in der Unternehmensnachfolge berücksichtigt. 

 

Bei Geschlechterstereotypen und -vorurteilen ist es in vielen Punkten nicht so leicht, diese zu verändern. Nicht nur, weil wir als Gesellschaft in vielen Punkten immer noch viele unreflektierte Vorurteile haben (darauf komme ich später noch zu sprechen), sondern weil sich diese auch in unserer gesellschaftlichen Struktur niederschlagen.

 

Beispielsweise hält sich das Vorurteil, dass Frauen viel geeigneter sind, Kinder zu erziehen als Männer. Weshalb zum einen Frauen sich viel häufiger um Kinder kümmern (und darüber zum Teil selbst verzweifeln, weil sie diesem Vorurteil nicht gerecht werden), zum anderen wird Männern im Sorgerechtsstreit seltener das Sorgerecht zugesprochen. (Dass dieses Vorurteil noch viel mehr Folgen hat, brauche ich nicht zu erwähnen).

 

Neben diesen "kollektiven" Stereotypen und Vorurteilen, trägt jeder Mensch in sich verstärkende oder abmildernde Formen, die zum Teil abgeschaut oder auch über eigene Erfahrung entstehen. 

 

Institutionalisierter Sexismus

An persönlichen Vorurteilen und Stereotypen kann jede Person etwas ändern, indem sie sich über diese bewusst wird. Mittlerweile gibt es ja viele Menschen, die über sexistische Vorurteile aufklären. 

 

Eine Ebene des Sexismus, die viel behäbiger zu verändern ist, sind die institutionalisierten und strukturellen sexistischen Gebräuche.

 

Aufgrund der Stereotype und Vorurteile, die sich über Generationen verändern und auch zum Teil verfestigen, werden Gesetze, Normen, Infrastruktur, Berufe und generell Systeme geschaffen. Die Manifestation von sexistischen Stereorypen zeigt sich dann in der Form, welche Möglichkeiten und Grenzen Menschen in ihrer Gesellschaft haben.

Beispielsweise wer wahlberechtigt ist, wer Autofahren darf, wer arbeitet und welcher Arbeit er nachgehen darf ohne negativ aufzufallen.

 

All diese Sachen sind nicht in Stein gemeißelt, sie unterliegen dem jeweiligen Zeitgeist und dem "Wertekanon" einer Gesellschaft. 

 

Wie langsam hier die Mühlen mahlen, zeigt sich unter anderem in diesen Zahlen:
Seit 1948 besteht in Deutschland rechtliche Gleichberechtigung.

Doch erst 1977 durften Frauen ohne die Erlaubnis ihrer Ehemänner arbeiten.

Vergewaltigung in der Ehe wurde erst 1997 strafbar. 

 

Dieser Wandlungsprozess benötigt viel Reflexion und ein Erkennen, was alles ungleich gestaltet ist. Unter Umständen ist die persönliche Ebene der Gleichberechtigung sogar schneller als die politisch-rechtliche. Doch oft bedingen sie sich gegenseitig und bedarf in unserer Gesellschaft in den weiteren Jahren sicherlich mehr als nur Gesetze, sondern wirklich gute, praktikable Lösungen.

 

Diskriminierung

Kommen wir jetzt zu den Folgen von Sexismus.

 

Die Folge von Sexismus ist Diskriminierung. Was bedeutet, dass meistens Frauen benachteiligt oder herabgewürdigt werden und zwar aufgrund von unreflektierten und zum Teil unbewussten Vorurteilungen, Stereotypen und auch Wertvorstellungen.

 

Es gibt viele Ebenen, auf denen sexistische Diskriminierung stattfindet, weshalb das individuelle Unterlassen von sexistischem Verhalten nur ein Teil von vielen Teilschritten zur Lösung ist. 

 

Ebenen der Diskriminierung:

  • persönlichen, individuellen Ebene: Hier wirken Stereotype und Vorurteile unmittelbar. 
    Beispiel: Anne glaubt, Frauen sind dümmer als Männer. Deshalb fragt sie lieber ihren Mann, der Elektriker ist, um Rat in Steuerangelegenheiten, als ihre beste Freundin Lisa, die Steuerfachangestellte ist.
  • strukturelle Ebene: ganze Gruppen werden aufgrund der Beschaffenheit der Struktur der Gesellschaft diskriminiert. 
    Beispiel: Der Gender-Pay-Gap lässt sich hier nennen. Also die ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit aufgrund des Geschlechts.
  • institutionelle Ebene: Benachteiligung, Herabsetzung und Ausgrenzung, die von organisatorisch handelnden Instituten ausgeht.
    Beispiel: Auf dem Arbeitsmarkt werden Männer immer noch in Führungspositionen vorgezogen.  

Die Folgen von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts haben also enorme Folgen für die Gesellschaft. In den allermeisten Fällen ohne jede faktisch belegbare Grundlage. Häufig aufgrund sich selbst bestätigenden Vorurteilen und Vorannahmen und unter nicht-Berücksichtigung von nicht-Männern.

 

Im Übrigen ist ein Grund, weshalb Gleichberechtigungsdebatten so maßlos eskalieren, oft der, dass sich die Diskussionsparteien nicht klar sind, auf welcher Ebene diskutiert wird und Männer pauschal als Systemgewinner gesehen werden. Sie haben es prinzipiell einfacher - wenn sie dem vorherrschenden Männerbild entsprechen.

 

Auswirkungen für Frauen - in Job und privat

Tendenziell lege ich mehr den Fokus auf die Diskriminierung von Frauen, weil Sexismus Frauen mit jedem sozialen Status trifft. 

Nichtsdestotrotz ist Sexismus prinzipiell gegen alle Geschlechter möglich. Und findet auch statt! Außerdem sind nicht nur Männer Frauen gegenüber sexistisch. Auch Frauen Frauen gegenüber, Männer Männern gegenüber und Frauen Männern gegenüber. Deshalb gehe ich auf die Auswirkung von Sexismus auf Frauen und Männer ein. Alle Inter*-Personen kennen wahrscheinlich beide Probleme und darüber hinaus noch viele mehr.

 

Auswirkungen für Frauen im Job:

  • im Schnitt schlechter bezahlt
  • werden nicht genauso ernst genommen in Besprechungen
  • weniger Karrieren in MINT-Fächern (die im Schnitt besser bezahlte Jobs beinhalten)
  • schlechterer Zugang zu hohen Führungspositionen und Vorständen
  • schlechtere Einstellungschancen in kleineren Firmen für Schlüsselpositionen im Alter zwischen 25-40
  • sexuelle Gewalt in Form von Beschimpfungen und Bedrängen, sowie Vergewaltigung, um Frauen einzuschüchtern oder herabzuwürdigen
  • gläserne Decken in der Karriere
  • keine oder schwere Zugänge zu manchen Berufen (z.B. katholische Kirche)
  • schlechtere Vernetzung mit karrierefördernden Personen 
  • schlechtes Gewissen, wenn sie Karriere machen wollen
  • mehr Aggression ausgesetzt, wenn sie Führungskräfte sind (von Frauen und Männern)

Auswirkungen für Frauen privat/allgemein:

  • Angst vor sexueller Gewalt und Bedrängung im öffentlichen Raum (und zu Hause)
  • sexuelle Übergriffe werden bagatellisiert oder ihnen selbst vorgeworfen
  • Doppelbelastung: Haushaltsführung & Kinder, Arbeit & Haushalt, sowie Dreifachbelastung Haushaltsführung & Kinder & Arbeit (Care-Arbeit wie Haushalt, Kinder oder Pflege werden immer noch mehrheitlich von Frauen übernommen)
  • vermehrte Stressbelastung
  • Slutshaming (Bezeichnung als Hure oder leichtes Mädchen, weil Kleiderordnung, sexuelle Normen oder ähnliches nicht eingehalten wird)
  • starke Einschränkung in der Kleiderwahl (aus Angst vor Verurteilung, Übergriffen oder Beschämung)
  • Schlechtes Gewissen, wenn sie nicht so fürsorglich sind
  • Kinder sind potentielle Karrierekiller
  • sexuelle Hemmungen
  • sexuelle Scham
  • Orgasmusprobleme
  • Essstörungen 
  • Körperbildstörungen
  • Schlafstörungen
  • mangelhafte gesundheitliche Versorgung (Es gibt immer noch keine Antwort und Lösung auf Menstruationsbeschwerden)
  • werden als nicht so kreditwürdig angesehen wie Männer
  • häufige Rechtfertigungen für eigene Entscheidungen erforderlich
  • Schwierigkeiten mit Frauengruppen
  • fühlen sich auf ihren Körper reduziert

Natürlich sind das nur wenige Auswirkungen. Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

 

Auswirkungen für Männer - im Job und privat

Auch wenn es häufig nicht so ernst genommen wird, haben auch Männer direkte und indirekte Auswirkungen von Diskriminierung von Frauen. Doch es gibt auch direkte Auswirkungen von Sexismus auf Männer.

 

Auswirkungen für Männer im Job:

  • Männer in "nicht männlichen" Berufen werden die Männlichkeit abgesprochen
  • Performance Druck
  • Druck, Karriere machen zu müssen
  • Probleme in der Führung von weiblichen und inter* Menschen
  • Angst vor Statusverlust, wenn man sich nicht den "männlichen" Gepflogenheiten unterwirft (z.B. Feiern in Bordellen in bestimmten Machtpositionen, pünktlich Feierabend, um zur Familie zu gehen)

Auswirkungen für Männer im privaten/allgemein:

  • häusliche Gewalt gegen Männer wird weniger ernst genommen (und daher auch weniger Anlaufstellen für Männer)
  • sexuelle Übergriffe gegen Männer werden nicht geglaubt und zum Teil nicht wahrgenommen
  • private Isolation (weil Frauen für das Sozialleben zuständig sind)
  • Überforderung mit der eigenen Emotionalität
  • vermehrter Alkoholkonsum/Drogenkonsum
  • Gewalt als Teil männlicher Sozialisation ("Ein Mann muss hart sein")
  • stärkere Spaltung zwischen "Verlierern" und "Gewinnern"
  • weniger Variabilität der Lebensgestaltung (Karriere ist das gesellschaftliche Ideal plus Familie, aber als Beweis, dass alles mit ihm "okay" ist, nicht als erfüllender Lebensentwurf)
  • Sex als Kompensationsmittel
  • Sex als Messlatte für den eigenen Wert
  • Sex als wahrgenommene Mangelware
  • Hohe Anforderungen, um als wertiger Partner zu gelten (Schönheitsideale, finanzielle Ideale, Status)
  • Frust darüber, Frauen nicht zu verstehen
  • Mangelnde Empathie für sich und andere
  • fühlen sich auf ihr Geld und ihren Status reduziert
  • werden häufiger Opfer von öffentlicher Gewalt
  • weniger Zugang zu Hilfesystemen

Auch hier gibt es sicherlich vieles zu ergänzen.

 

Das sind nun alles lediglich die "individuellen" Folgen des Sexismus. Welche Folgen Sexismus für die Volkswirtschaft und gesellschaftliche Stabilität hat, das zeigt sich noch an ganz anderen Punkten. Sexismus stabilisiert diese Ungleichheiten, die zu unnötiger Ungerechtigkeit führt. (Wer mehr Beispiele für strukturelle und institutionalisierten Sexismus gegen Frauen lesen mag, dem kann ich nur das Buch "Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert" empfehlen).

 

Was kann man also gegen Sexismus tun?

Nach all den sehr theoretischen Dingen, die ich beschrieben habe, stellt sich nun die Frage, was jeder Mensch gegen Sexismus tun kann. Denn es gibt wirklich viel zu tun und ich bin mir sehr sicher, dass für fast jeden Menschen die echte Gleichstellung mehr Gewinn als Verlust sein wird.

 

Was kannst du also tun?

  1. Du kannst bei dir anfangen. Entdecke deine eigenen Stereotype und Vorurteile. Machst oder denkst du manchmal despektierlich "Typisch Mann/Frau"? Oder Überzeugungen, die abwertend sind á la "Frauen/Männer sind halt so". Diese Verallgemeinerungen sind gefährlich, weil sie manchmal verhindern, eine Person richtig einzuschätzen. 
  2. Hinterfrage Aussagen, die generell über ein Geschlecht gemacht werden
  3. Hör zu, wenn jemand bemerkt, dass sie oder er sich sexistisch herabgesetzt fühlt. Es zu verstehen ist häufig sinnvoller, als es zu relativieren.
  4. Willst du ein größeres Rad drehen, engagiere dich politisch, gründe eine eigene Firma, gehe in Führungspositionen (denn dort hast du nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht gegen Sexismus vorzugehen).
  5. Unterhalte dich mit vielen Menschen über ihre und deine sexistischen Erfahrungen und auch über die Lösungen, die alle gefunden haben. 
  6. Frage Menschen in deiner Umgebung und darüber hinaus, was sie als sexistisch wahrnehmen. So bekommst du ein noch besseres Gefühl dafür, in welche Richtung man denken kann.
  7. Besuche Workshops und Vorträge, die sich mit dem Thema befassen. Weiterbildung hilft dabei, Sexismus zu erkennen.

Es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Welchen Weg du wählst und in welchem Umfang du dich gegen Sexismus einsetzt, das bleibt am Ende dir überlassen. Hochrechnungen schätzen, dass wir erst in 257 Jahren echte Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern haben, wenn wir diesen Prozess lediglich über Aktivistinnen und Aktivisten gehen. Vielleicht geht es ja schneller, wenn sich genügend Menschen ein bisschen mehr damit befassen. 

Bist du als Frau schon in Führungsposition oder soweit, Führung zu übernehmen, merkst aber, dass dir immer wieder das Selbstvertrauen flöten geht? Schau dir die Masterclass für Female Leader an. Hier üben wir das Selbstvertrauen - und wir sprechen auch darüber, wie du über sexistische Hürden kommst.