Blog

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

 

In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die mich bewegen. Manchmal haben die Einträge Bezug zu meinem Beratungs- und Coachingangebot, manchmal nicht.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

 

 

 

Ich ekle mich vor Sperma/Scheidenflüssigkeit

Körperflüssigkeiten beim Sex
Bild: by Efes Kitap; www.pixabay.com

Es gibt viele Menschen, die gerne Sex haben. Und es gibt viele Menschen, die sich vor Sperma und/oder Scheidenflüssigkeit ekeln. Oder Angst haben. Oder sich unwohl fühlen damit.

 

Dieser Artikel entspringt einem kleinen Nebenprodukt meiner Arbeit. Denn es kam noch nie jemand, der mich darum bat, den Ekel vor den genannten Körperflüssigkeiten weg zu machen. Doch immer wieder ist das ein Teil der Gründe, wieso ein Partner dem anderen Partner die Freude am Oralverkehr verweigert. Oder wieso der andere keine Freude beim Oralverkehr hat.

 

Ich möchte das Thema ansprechen. Nicht, um es groß zu zerstückeln oder aufzubauschen. Sondern, um es ins Gespräch zu bringen. 

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Lustlos vs. untervögelt

Lustlos und unzufrieden
Bild: Mystic Art Design von Pixabay

Die lustlose Frau und der unersättliche Vamp - das sind zwei moderne Mythen, die mir immer wieder vor die Linse laufen.

 

Aber stimmt es, dass Frauen weniger Lust haben als Männer? Oder sind alle Frauen unersättliche Sexmonster?

 

Und was nützt es uns, diese Stereotype zu propagieren? Oder wem schadet das?

 

Diese Fragen versucht dieser Artikel zu beantworten.

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Bausteine erotischer Fantasien

Bausteine erotischer Fantasien
Bild: www.pixabay.com By Victoria Borodinova

Erotische Fantasien liefern die Würze für den Solosex, sie versetzen die Lenden in Wallung, helfen, zuverlässig zum Orgasmus zu kommen und können und in jedem Moment alles versüßen, wenn wir wissen, wie wir mit ihnen umgehen können.

 

Die Schattenseite erotischer Fantasien zeigt sich in zwanghaften Handlungen. Dann wird jede Fantasie zu einem Drehbuch. Ungeachtet der eigentlichen Situation und Wünsche beider Anwesender.

 

In "Erotische Fantasien - ein Spiegel unserer Erfahrungen" habe ich bereits einiges über erotische Fantasien erzählt. In diesem Artikel beschreibe ich die Bausteine, aus denen erotische Fantasien gebaut sind. Dies geschieht in Anlehnung an den Finder dieser Bausteine - Jack Morin. Er hat in seinem Werk "Erotische Intelligenz" den Nutzen und die Funktion erotischer Fantasien beschrieben. Für mich ist dieses Werk eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit Menschen. Denn über die erotischen Fantasien steige ich über ihr zentrales erotisches Thema gerne in die Arbeit zur Aussöhnung mit der Vergangenheit ein. 

 

Dieser Artikel ist lang. Falls dir ein Abschnitt nicht so viel gibt, scrolle einfach weiter nach unten. Bleib dran, denn das Buch ist noch viel länger ;-)

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Lustfaktor Macht und Ohnmacht

Macht als Lustfaktor
Bild: www.pixabay.com by sponchia

Sex und Macht haben eine kunstvoll verstrickte Beziehung. Und das nicht nur in den Fällen, in denen Macht/Ohnmacht oder Unterwerfung zum erklärten Liebesspiel gehören. Sexuelle Macht zu erlangen, auszuspielen oder zu zeigen, ist ein essenzieller Bestandteil in der Dynamik der erotischen Sexualität.

 

Das ist nicht nur eine These, sie wird auch durch Jack Morin im Buch "Erotische Intelligenz" begründet.

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Squirting und weibliche Ejakulation

Squirten und weibliche Ejakulation
Bild: studioloco - www.fotolia.com

Vor vier Jahren habe ich einen Blogbeitrag über das Thema "Pinkeln beim Sex" geschrieben, in dem ich auf das Phänomen des Squirtings und der weiblichen Ejakulation einging.

 

In dem Beitrag wollte ich Frauen hauptsächlich die Sorge nehmen, dass sie etwas "falsch" machen. Denn viele Menschen ekeln sich vor den Flüssigkeiten, die beim Sex auftreten können.

 

Heute gibt es Studien, die dem Phänomen der weiblichen Ejakulation und dem Squirting genauer auf den Grund gingen. Ich bin auf eine wunderbare Metastudie gestoßen, deren Inhalt ich wertvoll zu teilen finde. 

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Sexualität - das Modell der sexuellen Felder

Modell der Sexualität
Bild: Claudia E. Huber

Ich spreche immer wieder von der erotischen Sexualität. Und da ich mich viel mit der erotischen Intelligenz auseinandersetze und damit arbeite, hatte ich das Bedürfnis, ein Modell zur Verständigung zu entwickeln.

 

Zu häufig wird Sexualität mit Erotik gleich gesetzt. Was Erotik jedoch bedeutet, ist für den Sprecher unklar, für die Zuhörerin demzufolge auch. Während der Entwicklungsphase der Workshops zur Erotischen Intelligenz stolperten auch Daniel und ich immer wieder über den Begriff der Erotik und der Sexualität. Deshalb war es mir ein wichtiges Anliegen, diese Begriffe zu differenzieren.

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Der Schlüssel zur Erregung - die erotische Gleichung

Erotische Gleichung
Bild: www.pixabay.com, by Pixaline

Es gibt viele Theorien darüber wie Erregung zu Stande kommt. Dabei wird häufig nicht genau definiert, worüber wir sprechen. Denn im großen Feld der Sexualität herrschen definitorische Lücken. Das macht nichts, wenn wir uns gegenseitig verstehen. Ein Versuch der Unterteilung des sexuellen Erlebens habe ich in einem anderen Artikel unternommen. 

 

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie sexuelle Erregung oft zustande kommt.

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Erotische Fantasien – ein Spiegel unserer Erfahrungen

Erotische Fantasien
Bild: www.pixabay.com by PIX1861

Über erotische Fantasien machen sich die wenigsten Menschen gezielt Gedanken. Meistens nutzt man sie, um sich selbst auf Touren zu bringen. Ganz egal, ob das nun bei der Selbstbefriedigung ist oder um sich beim Sex mit dem Partner über die Orgasmusschwelle zu kicken. Manchmal mutet es so an, als wären erotische Fantasien lediglich ein Werkzeug, um sich Sex und alles, was damit zu tun hat, spannender zu machen.

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Sexueller Missbrauch - weitreichende Auswirkungen

Hoffnung
Bild: by Kodri Vahle www.pixabay.com

Sexueller Missbrauch hat weitreichende Auswirkungen auf die, die das erfahren mussten. Das scheint vielen völlig klar zu sein. Doch wie umfangreich diese Erfahrungen sind, ist den meisten Menschen erst bewusst, wenn sie sich damit auseinandersetzen oder damit bewusst konfrontiert sind.

 

Wichtig ist, dass sexueller Missbrauch kein lebenslanges Martyrium bedeuten muss, wenn man weiß, dass es einen Weg aus den Folgen heraus gib. Er benötigt Mut und Kraft, doch es lohnt sich.

 

In diesem Artikel gehe ich auf die Überkategorien der Auswirkungen sexuellen Missbrauchs ein. Mir ist dieser Beitrag wichtig, denn was für diese heftige Form der sexuellen Blockierung und Gewalt gilt, gilt auch in Abschwächung für alle anderen Formen der sexuellen Verunglimpfung und Übergriffigkeiten. 

 

Lies den Artikel, wenn du ihn liest, bitte bis zum Schluss, denn ich möchte dich nicht in einem dunklen Gefühl in den Tag gehen lassen.

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Die Macht des klaren Neins

Nein sagen macht Spaß
Bild: by HypoArt; www.pixabay.com

Hast du dir bereits Gedanken darüber gemacht, was die Macht des klaren Neins ist? Auch wenn das keine neue Sache ist, die ich in diesem Artikel besprechen möchte, ist sie es dennoch wert, noch einmal durch die Gehirnwindungen gejagt zu werden.

 

 

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Sexuelle Doppelmoral in der Gesellschaft - ein Teufelskreis

Doppelmoral Sexueller Teufelskreis
Bild: www.pixabay.com; von Engin_Akyurt

Spätestens seit der #metoo Debatte hört man wieder überall Schlagwörter wie "Gleichberechtigung", "sexuelle Selbstbestimmung" und "Freiheit". Das hat auch seine Richtigkeit, wenn da nicht so ein - wie wir im Schwabenland so schön sagen - Gschmäckle dabei wäre.

 

In diesem Beitrag geht es mir nicht um die #metoo Debatte. Mir geht es um die vielen sexuellen Doppelmoralen in unserer Gesellschaft, die so, wie es aktuell ist, in einem Teufelskreis für Frau und Mann mündet. 

 

Bist du jemand, der bei Provokation und scharfen Thesen Schnappatmung bekommt, überlege dir gut, ob du weiter liest. Denn ich bin im Verlauf des Textes nicht zimperlich.

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Mehr Tiefe beim Sex

Mehr Tiefe beim Sex
Bild: www.pixabay.com by lightstargod

Letzte Woche bekam ich eine Email, in der mich eine Frau danach fragte, was sie tun kann, um einen tieferen oder auch spirituelleren sexuellen Kontakt zu bekommen.

 

Diese Frage erreicht mich ziemlich häufig und es ist kein Wunder, dass ich das hauptsächlich von Frauen höre. Und ich find es klasse, dass sich Menschen darum bemühen, ihrer Sexualität Tiefe zu verleihen. Denn das ist die Weiterentwicklung der Sexualität in einer Beziehung und auch der eigenen Persönlichkeit.

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Intimbereich und Körpersäfte

Intimbereich und Natürlichkeit
Bild: by Bosmaerwin; www.pixabay.com

Lena kam völlig verklärt von einem Tantra-Seminar-Wochenende. Mit strahlenden Augen erzählte sie mir, dass sie jetzt endlich ihre Göttin zwischen den Beinen entdeckt hat und ihre Säfte seien auch nicht mehr eklig, sondern heilig. Zumindest ein bisschen...

 

Innerlich rolle ich mit den Augen. Ich höre diese Geschichte gefühlt jeden Tag. Und zugegebener maßen hatte ich auch so eine Phase... Während ich ihr dabei zuhöre und mich für sie freue, frage ich mich: "Geht das nicht auch eine Spur entspannter?"

 

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Entspannung mit der Beckenschaukel

Beckenschaukel
Bild: by Jills; www.pixabay.com

Ich bin ein Fan von allem, was praktisch, nützlich und spaßig ist. Und wenn das alles drei auch noch zusammenfällt, ist das für mich wie ein Sechser im Lotto plus Superzahl und so (was man auch immer braucht, um den Jackpot zu knacken).

 

In diesem Artikel stelle ich dir eine ultra-geniale Bewegung vor, die man fast schon als Methode präsentieren  könnte, denn sie löst Probleme beim Sex, entspannt im Alltag die Muskeln und den Geist UND sie kann dazu führen, dass du dich geerdeter fühlst

 

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Für guten Sex sind manchmal Abschiede nötig

Abschiede für guten Sex
Bild: by terimakash; www.pixabay.com

Die meisten Menschen, die mich kontaktieren, sagen, sie wollen ein besseres Sexleben haben. Die Geschichten drum herum sind dabei sehr unterschiedlich:

 

  • Manche wollen einen Orgasmus erleben.
  • Andere wollen sich hingeben lernen.
  • Die Dritten möchten ihre Scham überwinden.
  • Die Vierten möchten Ängste hinter sich lassen.
  • Und dann gibt es diejenigen, die einfach mehr fühlen wollen.

 

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Das Image der starken Frau

Die Maske der starken Frau
Bild: by Kellepics www.pixabay.com

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema "Image". Und zwar bin ich bei der Recherche und bei den Interviews zu meinem aktuellen Buch immer wieder auf das "Image-Problem" gestoßen, mit dem sich viele Menschen herumplagen. 

 

Ja, Image ist nicht nur auf das Thema Sexualität beschränkt. Ganz und gar nicht. Und ich beleuchte in diesem Artikel das Thema Image kritisch und zwar auf mehreren Ebenen. 

 

Was ist das persönliche Image, welche Images (oder Stereotype) existieren in der Gesellschaft und wo sind die Risiken und Chancen hierin.

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Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben

Guter Sex ist Entscheidungssache
Bild: Claudia Elizabeth Huber, by Dana Diezemann

Am 16. September 2017 war ich auf dem ersten Barcamp meines Lebens. Für die Veranstalter war es ihr 10. Mal in Stuttgart.

 

Für diejenigen, die nicht dabei waren, möchte ich einen kleinen Einblick geben, was gelaufen ist. Natürlich nicht, wie es chronologisch war, denn das wäre ja langweilig. Sondern ganz subjektiv aus meiner Sicht.

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#talkmitdana - Sex goes on air

Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann
Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann

Ich war im Radio. Das erste Mal. Ja, diejenigen von euch, die meinen Liebesbrief bekommen, die haben das schon mitbekommen. Heute mag ich noch einmal für die Bloggerwelt dazu einen Einblick hinter die Kulissen geben.

 

Wieso ich das tu? Die Stimmung und die Reaktionen auf diese Sendung waren toll und ich möchte erzählen, was es manchmal bewegen kann, wenn man NUR mal REDET.

 

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Orgasmen als Maßstab für guten Sex?

Zeit zu entspannen und genießen
Bild: by Janelaroos; www.pixabay.com

Wie oft habe ich schon von Orgasmen geschrieben und davon geredet, wie gute Orgasmen das Wohlbefinden beeinflussen können. 

 

Das ist tatsächlich so und das bestätigt sich seit Jahren in meinen Beratungen. 

 

Doch eines fällt mir immer wieder auf: Viele Menschen verwechseln guten Sex mit Orgasmen. Bzw. NUR mit Orgasmus ist der Sex gut. 

Ist das wirklich so?

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Lustvoll Lieben - Wie du deine Lusthemmung veränderst

Vom Frust zur Lust Lustvoll Lieben
Bild: by Artsybee; www.pixabay.com

Kennst du das, wenn du Lust hast, aber es "kickt" nicht richtig? Wenn sich dein Partner abmüht, es jedoch nicht so richtig lustvoll wird?

 

Oder hast du entdeckt, dass du zwar Lust bekommst, aber du dich immer wieder dabei erwischst, dass du deine Lust deckelst?

 

Dann lass dich einladen, eine Geschichte mit Happy End zu lesen. Hier, jetzt:

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Peinlich!!! Wie du mit Scham umgehen kannst

Scham überwinden
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Ich bin mir sicher, dass du dich schon mindestens einmal geschämt hast.

 

Das sind die Momente, in denen ich persönlich am liebsten im Boden versinken würde und hoffe, dass keiner merkt, was in mir vorgeht. Aber das gelingt dann meist auch nur so mittelmäßig. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die sehr schnell rot werden, aber trotzdem sieht man es mir an, weil meine Bewegungen entweder fahrig werden oder ich mit dem Blick ausweiche.

 

In den Momenten ist es für mich kurzzeitig auch echt schlimm, wenn ich dann aber bemerke, dass ich mich schäme, ist das unangenehme Gefühl auch schnell wieder vorbei.

 

Wie ich das mache, erzähle ich dir heute.

 

Dazu hole ich ein bisschen aus. Weil es dir nicht viel hilft, wenn ich beschreibe, dass ich mir dann innerlich nur sage: „Okay, ertappt. Was solls?“ Tief durchatme und weiter mache.

 

Schließlich sind die anderen Leute nicht auf einmal weg oder das, was geschehen ist, ist auch nicht ungeschehen gemacht.

 

Aber ich habe verstanden, wieso wir uns schämen.

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Weiblicher Orgasmus - 4 Tipps für das sinnliche Ganzkörpererlebnis

weiblicher Orgasmus ganzer Körper
Bild: by aks9215; www.pixabay.com

Der weibliche Orgasmus ist in vielen Köpfen immer noch etwas Mythisches. Er strahlt nahezu eine Magie aus, da er rar zu sein scheint. Doch die wahre Fülle eines weiblichen Orgasmus erschließt sich erst in seiner Ganzkörperlichkeit.

 

Welche Frau träumt nicht davon, sich einmal völlig in dieses Gefühl des Glücks hineingleiten zu lassen?

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Sexuell missbraucht - ein Leben danach?!

Zeit etwas zu ändern.
Bild: by geralt; www.pixabay.com

Dieser Artikel versucht einen Hoffnungsschimmer zu zeichnen. Er ist definitiv keine Lösung. Denn die Lösung kann ein kleiner Blog-Beitrag nicht leisten.

Nun aber los, denn es geht hier nicht um das Thema "Was kann ein Blog-Eintrag leisten", sondern um einen kleinen Teil des riesigen Themas sexueller Missbrauch oder - wie es in der Fachwelt benannt wird - sexuelle Gewalt.

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Schuldgefühle beim Sex?

Schuld und Scham beim Sex
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Hast du manchmal Schuldgefühle, wenn du Sex hast? Nein? Dann geht es dir so wie vielen anderen Frauen.

 

Trotzdem lästern und schimpfen über andere Frauen, die sich sexuell wohl fühlen und manchmal so richtig die Sau rauslassen.

 

Oder sie betiteln Frauen, die ihrer Lust freien Lauf lassen, als Schlampen, dass sie rumhuren und heutzutage auch mal gerne als "bitch".

 

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Sag mir (nicht), was ich tun soll

Feedback beim Sex
Bild: by skeeze www.pixabay.com

Offene Gespräche sind für ein gutes Sexleben unerlässlich. Egal ob es dabei um erotische Fantasien geht oder darum, wie man lieber berührt oder gevögelt werden will.

 

Die Offenheit macht es leichter, das Sexleben wirklich schön zu gestalten. Und dennoch ist es nicht immer so ganz einfach mit einem Feedback umzugehen, wenn es kommt.

 

In diesem Beitrag geht es darum, wieso es so weh tut, wenn der Partner uns sagt, dass wir etwas anders machen sollen und wie du damit besser umgehen lernen kannst.

 

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Scham oder Macht?

Scham oder Macht?
Bild: Geralt - www.pixabay.com

"Ich will nicht, dass er mich so sieht", sagt F., eine Coachee, die ich wegen Orgasmusproblemen mit ihrem Partner begleite. Als sie diesen Satz ausspricht, sind wir am Kern des Themas angelangt und es ist komplexer, als es sich auf den ersten Blick anhört.

 

Denn es geht nicht um das reine Schamgefühl, das viele Frauen immer noch empfinden, wenn sie ihrer Lust freien Lauf lassen wollen und noch nicht können. Es geht um Scham und Macht!

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So findest du deinen G-Punkt

G-Punkt finden
Bild: https://www.canva.com/de_de, by Claudia Elizabeth Huber

Wenn du schon länger auf diesem Blog unterwegs bist, weißt du ja, dass es den G-Punkt gibt. Heute möchte ich dir noch einmal genauer erklären, wie du den G-Punkt (oder richtiger die G-Fläche) findest.

 

 

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Wie sage ich ihm, was ich im Bett will?

Wie sag ichs ihm?
Bild: www.pixabay.com -omarMedinaFilms

Ich habe hier schon viel darüber geschrieben, wie man herausfindet, was man selbst gerne mag, welche Bedürfnisse man im Bett hat und wie du dein erotisches Potenzial noch vergrößern kannst.

 

Und wenn du das mal weißt, ist auch schon fast alles sicher! Denn immerhin weißt du schon, was du gerne erleben möchtest, was dich in Ekstase bringt (vielleicht) und was ein absolutes No-Go ist.

 

Doch allein das Wissen, bringt dir den Spaß noch lange nicht. Denn dein Gegenüber sollte vielleicht schon mitspielen?

 

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Zu wenig Zeit für Sex

Zeit für Sex
Bild: unsplash - www.pixabay.com

Ständig auf Achse, dann Haushalt, dann Arbeit, dann Kinder versorgen oder zum Sport rennen. Freunde treffen, kochen, vorbereiten.

 

Das ist der Alltag von vielen Menschen. Natürlich gibt es Unterschiede. Manchmal gibt es keine Kinder, sondern Haustiere. Manchmal beides. Manchmal pflegt man die Eltern oder sonstige Verwandte. 

 

Was immer das gleiche ist: Der Sex bleibt auf der Strecke. Oder er spielt kaum eine Rolle mehr im Leben. Und die Frage ist: Woher soll ich die Zeit nehmen?

 

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Orgasmic Yoga Meditation - Befriedigende Selbstbefriedigung

Orgasmic Yoga Meditation
Orgasmic Yoga Meditation Bild: Lumpi - www.pixabay.com

Wie häufig hab ich schon über Selbstliebe und Selbstbefriedigung als der Schlüssel zum Sexglück geschrieben? Nicht nur auf diesem Blog, sondern auch in Zeitschriften (Separée und Jungsheft) oder Online-Magazinen.

 

Immer wieder stellen mir dann Leserinnen und Leser die Frage: "Sag mal, wie soll mir das denn helfen?"

 

Mit diesem Artikel erhalten alle zurecht Fragenden ihre Antwort.

 

 

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Der weibliche Orgasmus

Weiblicher Orgasmus
by comfreak www.pixabay.com

Dieser Artikel ist ein wenig künstlerisch, denn es geht um den weiblichen Orgasmus. Vielmehr geht es um die Natur des weiblichen Orgasmus.

 

Ja, es gibt sehr viele unterschiedliche Arten des weiblichen Orgasmus. Zumindest, wenn man die Zentren der Orgasmen ansieht.

 

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Mehr Spaß am Körper

Forschergeist Freude am Körper
Bild: vikvarga - www.pixabay.com

Ich habe letztens ein kleines Kind beobachtet, dass mit seiner Mutter in der gleichen Bahn fuhr wie ich. Das Kind war ganz begeistert von den Dingen, die sein Körper konnte. 

 

"Schau mal, Mama, ich kann mit dem Finger schnippen." Dann genoss das Kind genau dieses Finger schnippen bis es bemerkte, dass es beim Wange aufpusten auch ein Geräusch machen konnte.

 

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Schuldfrei vögeln

Alleine mit der Schuld
Bild: by amayaeguizabal www.pixabay.com

Wer schuldfrei vögeln möchte, der ist meist am Anfang eines enormen persönlichen Entwicklungsprozesses.

 

Ich hab bereits über Scham geschrieben. Denn es ist ein wichtiges Thema heutzutage in der Sexualität vieler Frauen. Ein sehr verwandtes Thema ist das Schuldgefühl.

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Sollen die 10 Minuten rein-raus alles sein?

Bild: by lightstargod, www.pixabay.com
Bild: by lightstargod, www.pixabay.com

"Er will jetzt also wieder Sex. Naja, die 10 Minuten kann ich ja mal mitmachen." Gedanken, die nicht selten so aus dem Leben gegriffen sind.

 

Ganz ehrlich? Wenn 10 Minuten rein-raus-Spiel alles ist, was in Schlafzimmern passiert, dann versteh ich, wieso Frauen keine Lust mehr auf Sex haben und wieso Männer und Frauen gelangweilt sind. 

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Mut-für-deine-Sexualität-Artikel

Mut tut Sex gut
by Alexas_Fotos www.pixabay.com

Keine Angst, das wird kein "Tschakka"-Artikel. Und falls du ein Mensch bist, der den "Tschakka"-Spirit braucht, dann stell dir vor, dass ich ihn dir mit voller Inbrunst vorlese und immer wieder bedeutungsschwangere Pausen mache, in denen ich dich ansehe wie die alten Western-Helden: "Ja, Joe, genau!".

 

Dieser Artikel soll dir ein bisschen Mut machen. Er soll dir helfen, dass du dir erlaubst, darüber nachzudenken, welchen Stellenwert du deiner Sexualität und deinen (sexuellen) Bedürfnissen in deinem Leben geben willst. Denn Sex gehört zum Leben dazu wie essen, trinken, schlafen und atmen.

 

Deshalb hast du es verdient, dass du dir zumindest Gedanken darüber machst, ob du glücklich damit bist.

 

 

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Die Macht erotischster Fantasien

erotische Fantasien
by Comfreak - www.pixabay.com

ACHTUNG! Der nachfolgende Artikel beinhaltet "deep shit" und ist für Personen mit ausgeprägtem "Will ich nicht wahrhaben"-Syndrom nicht geeignet. Bitte schätzen Sie Ihre eigene mentale Bereitschaft ein und verlassen sich keineswegs auf den Rat eines Klatschblatts! Danke!

 

Offensichtlich hältst du dich für mental bereit für diesen Artikel, sonst hättest du jetzt sicherlich schon auf einen anderen geklickt oder hättest die Seite verlassen. Bleib jedoch dran, weil dieser Artikel erzählt dir heute etwas über die Macht deiner erotischen Fantasien. 

 

 

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Fick mich wie es mir gefällt!

sexy Paar - fick mich, wie es mir gefällt
Bildquelle: www.fotolia.com

Ja, genau, du liest völlig richtig! Endlich mal ein ganz saftig-deftiger Titel, denn dieser Beitrag hat nichts mit seichten Flötentönen zu tun. Sondern es geht um nichts anderes, als um die Ehrlichkeit und den Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen - ganz egal, wie sie ist.

 

Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich hab nichts gegen seichte Flötentöne. Doch wenn ich etwas in den letzten Jahren als Sexcoach gelernt habe, ist es eine Tatsache, die mir davor nicht so bewusst war:

 

 

Es braucht in unserer heutigen Gesellschaft mehr als nur eine Erlaubnis, so sein zu dürfen, wie man es braucht. Und es braucht mehr als nur die Erlaubnis, sich zu trauen, zu seiner eigenen Sexualität zu stehen!

 

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Schmerzen beim Sex

Schmerzen beim Sex
Bild: by PublicDomainPictures www.pixabay.com

Schmerzen beim Sex ist ein ziemlich umfangreiches Thema. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, woher diese Schmerzen kommen können und was du dagegen tun kannst, wenn du davon betroffen bist.

 

Dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verzichtet weitgehend auf komplexe anatomische Erklärungen oder medizinische Begründungen. Wenn du also davon betroffen bist, ist es immer gut und wichtig, medizinisch abzuklären, ob du körperlich gesund bist!

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Gute Gefühle verboten!!!

Gute Gefühle verboten
by unsplash - pixabay.com

 

 

Vor mir sitzt eine toughe Frau mittleren Alters. Sie hat wache Augen, ein Selbstbewusstsein, von dem sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden könnten und sie immer noch genügend davon übrig hätte.

 

Sie steht mit beiden Beinen so felsenfest im Leben, managet ihren Job und hat zwei Teenager zu Hause. Einfach wow! Beim ersten Kontakt am Telefon dachte ich mir ehrlich: "Wo soll da bitte ein Problem sein?" 

 

 

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Sex ist... Was denkst du wirklich über Sex?

Sex ist... was ich darüber denke
Gedanken über Sex - Bild: sciencefreak www.pixabay.com

Sex ist...

  • super
  • cool
  • erleichternd
  • beflügelnd
  • geil
  • eklig
  • fantastisch
  • wild
  • ungehörig
  • anstrengend
  • nervig
  • ekstatisch

 

Das ist eine Aufzählung, wie man Sex in einem Wort empfinden kann. Doch was denkst du über Sex?

 

Dieser Beitrag erzählt dir, wieso das, was wir über Sex denken, manchmal unsere Orgasmen blockieren und er erzählt dir, wieso es auch gut ist, mal so die eigenen Gedanken zu Sex kennen zu lernen. Also bleib dran.

 

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Hattest du schon einen kleinen Orgasmus beim Sex?

Der kleine Orgasmus
Bild: by PDPics; www.pixabay.com

Dieser Beitrag erzählt dir, wie du erkennst, dass du schon einmal einen Orgasmus beim Sex hattest, OBWOHL du es nicht so wahrgenommen hast.

 

Wie? Das geht? 

Ja, und wenn du weiter liest, dann wirst du selbst feststellen können, ob du jemals bereits beim Sex einen Orgasmus hattest.

 

Bereit? Dann lies weiter.

 

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Lustvoller Sex braucht keine Modelmaße

Scham überwinden
Scham überwinden / by geralt www.pixabay.de

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hab ich mich unglaublich unwohl in meinem Körper gefühlt. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere Wohl darüber denken, wie ich mich kleide. Und selbstverständlich war ich mir sicher, dass mich ALLE Menschen, die mich nicht kennen und in der Bahn ansehen, nur darüber nachdenken, wie dick mein Hintern ist oder wie unförmig mein Körper aussieht. Für mich gab es da keine Zweifel.

 

 

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Weiblichkeit im Business - geht das überhaupt?

Frau im Business
by entrepreneur - www.pixabay.com

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie Weiblichkeit und Business zusammenpassen? Oder hast du dir auch schon einmal überlegt, wie du aus der Tristesse des Businesschics heraus kommst? Oder wurdest du bereits mit dem zweifelhaften Kompliment bedacht, dass du wirklich nicht so weibisch wirkst wie andere Frauen?

 

Dann wird dich dieser Beitrag sicherlich interessieren.

 

Falls nicht, lohnt sich das Lesen dennoch, denn du wirst eine Idee davon bekommen, wieso Weiblichkeit eine Ressource im Business sein kann.

 

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Wenn Sex kein Thema (mehr) ist

Wenn Sex kein Thema mehr ist
Bild: by StockSnap; www.pixabay.com

Schon wieder sitzen mein Partner und ich aneinander gekuschelt auf dem Sofa. Doch das einzig spannende im Raum ist der dramatische Höhepunkt der Fernsehserie, die wir miteinander anschauen. Langeweile, Ödnis, von erotischer Anziehungskraft keine Spur mehr. Der letzte Sex fühlte sich nach einer zu erfüllenden Aufgabe an, die auf der Beziehungs-to-do-Liste steht. Dabei ist die Beziehung über die Jahre so schön harmonisch geworden...

 

Ähnliche Szenen spielen sich in vielen Partnerschaften ab. Dabei schwören sich die meisten, dass es bei ihnen niemals soweit kommen wird. Denn wenn man sich liebt, verliert man nie die Lust aufeinander... Und doch ist Sexlosigkeit oder Langeweile im Bett in Beziehungen ein häufiges Thema.

 

Unsere Biologie unterstützt unsere Vorstellung von der ewig leidenschaftlichen Beziehung nicht gerade. Je länger die Beziehung, desto mehr wird aus dem „Ich-falle-sofort-über-dich-her“-Cocktail der „Kuschel“-Cocktail. Deshalb sind auch völlig harmonische Beziehungen nicht vor Sexlosigkeit nicht gefeit. Denn Sexlosigkeit ist, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nicht immer unbedingt ein Symptom von Beziehungsproblemen.

 

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Sinnlichkeit macht Lust auf mehr

Sinnlichkeit mehr Lust
Bild: die-exklusiven www.fotolia.com

Wenn du mehr Spaß und Genuss im Leben möchtest, dann nutze die Gaben, die dir die Natur gegeben hat, um dein Leben schöner zu machen. Sinnlichkeit macht Lust auf mehr Leben und mehr Spaß. Alles macht mehr Spaß, wenn wir unsere Sinne mit einsetzen, das Leben zu erleben!

 

Ich habe bereits einen Beitrag dazu geschrieben, wie du deine Sinne trainieren kannst und auch, was Sinnlichkeit ist. Ich möchte das Thema noch einmal betrachten, weil ich darin eine Lösung sehe für viele Probleme, die das Sexleben und das Leben im Allgemeinen betreffen.

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Ein Orgasmus ist nicht so wichtig - oder doch?

Nachdenkliche Frau
by peace of mind - pixabay

"Ach, für mich ist der Orgasmus nicht so wichtig!" Das behaupten vor allen Dingen Frauen, die nicht zum Orgasmus kommen.

 

Alle anderen Frauen schauen bei dieser Aussage nur mit ungläubigem Blick auf die Frau, die das äußerte.

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6 Symptome, die Dir sagen, dass sich dranbleiben lohnt - und 7 Tipps, wie es Dir gelingt!

(c) Unspleash - pixabay
(c) Unspleash - pixabay

Dieser Blogeintrag ist für alle Frauen, die kurz davor sind, das Thema Sex für immer ad acta zu legen. Er ist auch für all diejenigen Frauen, deren Vagina gefühlt bereits unter einer Zentimeter dicken Staubschicht verborgen ist. 

Und es ist ein Artikel für die Frauen, die bereits den Mut haben, sich auf den Weg zu ihrer tiefen, unverfälschten Lust zu machen.

 

Denn es geht um das Thema dranbleiben, wenn es mal stockt. In den nächsten Minuten erfährst Du die häufigsten Symptome des Aufgebens und was Du tun kannst, um dennoch am Ball zu bleiben.

 

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10 Sachen, die passieren können, wenn Du ein gutes Sexleben hast

by LYNESTYPEMAKE - pixabay
by LYNESTYPEMAKE - pixabay

Glaubst Du immer noch, dass ein gutes Sexleben "nur" ein Teil Deines Lebens ist? 

Glaubst Du, dass es dabei "nur" um den Spaß geht, den Du in der halben Stunde hast (ich spreche jetzt von einem Sexleben, das dem durchschnittlichen Menschen in Deutschland betrifft)?

Bist Du immer noch der Meinung, dass Sex "nur" eine nette (oder nicht sooo nette) Nebensache ist?

 

Dann bist Du sexuell noch nie satt gewesen.

 

Denn eine vaginal/klitoral gut gesättigte Frau, ist eine Quelle an Kreativität.

Das Leben ist bunter, frischer, reicher, blumiger, leichter, wenn Du guten Sex hast.

Du bist verbundener mit Dir und der Welt.

Die innere Ruhe, die viele so hart trainieren und sich stundenlang ermeditieren, kann durch geilen Sex viel schneller und schöner erreicht werden.

 

Aber jetzt zu den 10 Dingen, die passieren können, wenn Du richtig guten Sex hast:

 

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Selbstliebe und Masturbation - Der Schlüssel zum Sexglück

Selbstliebe Selbstbefriedigung
Bild: by maya_7966, www.pixabay.com

Es gibt viele Sprüche, die uns weis machen wollen, dass Masturbation "nur" Behelfssex sei. Dementsprechend unwohl fühlen sich viele Menschen, die im Moment ausschließlich sich selbst für den regelmäßigen Sex haben.

 

Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Menschen, denen es sehr peinlich ist, dass sie überhaupt masturbieren oder das Bedürfnis danach haben. 

 

Vielleicht gehörst Du zur ersten oder zweiten Gruppe. Wenn Du zu keiner gehörst, dann wunderbar. Dann hast Du möglicherweise den Schatz der Selbstliebe schon entdeckt. Falls Du Dir nicht sicher bist, dann lies weiter.

 

Wenn Du zur Gruppe 1 oder 2 gehörst, lohnt es sich auf jeden Fall, den Artikel bis zu Ende zu lesen.

 

 

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Schatz, ich liebe Dich (aber ich möchte nicht mehr mit Dir schlafen)

Paar auf Parkbank - Heartbreak - Pixabay
Heartbreak - Pixabay

Ich kenne viele Paare, die schon sehr lange miteinander zusammen sind. Ein erschreckend hoher Anteil hat nahezu kein Sexleben mehr. Deswegen widme ich diesen Artikel an Menschen in längeren Beziehungen - oder denen, die Angst vor der Sexwüste in Langzeitbeziehungen haben.

 

Du erfährst, was Du tun kannst, um Dein Sexleben spannend zu gestalten.

 

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Pinkeln beim Sex?

© studioloco - Fotolia.com
© studioloco - Fotolia.com

Kommt dir folgende Szene bekannt vor?

 

Du liegst/sitzt/kniest mit (d)einem Liebsten im Bett/auf dem Sofa/auf dem Boden und ihr seid so richtig schön dabei. Ihr schwitzt und stöhnt. Es fühlt sich umwerfend gut an und - zack - wie aus dem Nichts, musst du auf einmal ganz dringend pinkeln. So sehr du dich auch bemühst, es lässt sich einfach nicht mehr aufschieben. "Sorry, ich muss dringend mal wohin."

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Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse: Weil mein Partner anders ist als ich

Dieser Artikel entsteht im Rahmen der Blogparade "Blogger packen aus" von Nils Terborg ( www.deineperfektebeziehung.de ) und anderen Kollegen. Die Parade seht unter dem Motto "Was ist deine wichtigste Beziehungserfahrung?"


Blogparaden sind dazu da, um Bloglesern auf Blogs anderer Blogger aufmerksam zu machen, die ähnliche Themen beleuchten oder das gleiche Thema von einer anderen Seite.

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Das Zauberwort: Kommunikation

Let's talk about Sex
Let's talk about Sex

Durchschnittlich spricht jeder Mensch täglich ca 16000 Wörter am Tag. Während die einen lieber über ihre Gefühle oder Freundschaften sprechen, reden die anderen lieber über Hobbies und Arbeit (so das Klischee).

 

Doch wenn es um das geht, was in unseren Schlafzimmern vorgeht, verstummen wir nahezu! Da ist vielleicht noch ein leises Geflüster zu hören. Vielleicht ein Wispern. Oder Grabesstille.

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Dein Körper - dein Tempel

ocskaymark
(c) fotolia.com by ocskaymark

Vor einer halben Woche erzählte mir eine Bekannte, wie sich ihre Schülerinnen und Schlüler während des Sexualkundeunterrichts verhalten. Die Jungs protzen herum, wie häufig sie sich selbst befriedigen. Die Mädchen sitzen verschüchtert daneben. Eine Schülerin hatte sich getraut zu fragen, wo denn die Klitoris sei. Weil jedoch jedes klitzekleine Detail und Bild, das Lehrer zeigen, mit den Eltern abgesprochen werden muss, gab meine Bekannte ihnen den Tipp, sich selbst im Spiegel anzusehen. Dann kam Leben in die Mädchen: "Ih!!!! Das mach ich niemals!!! Das ist ja ekelhaft!!! Das ist pervers!"

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Vergiss das "gut sein"!

Muschiblume
Bild: by Andreas Baumgärtner

"Ich habe Angst, dass ich nicht feucht genug werde."
"Was ist, wenn ich keinen Orgasmus bekommen?"

"Manchmal tut es weh, wenn ich mit meinem Partner schlafe."

 

Das sind Sätze, die ich von Frauen höre, die sich mir anvertrauen. Allein schon auf der Ebene, die jeder hören kann, berühren mich diese Sätze. Denn was hinter diesen Sätzen steht, geht manchmal viel tiefer.

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Mehr Lust für dich

Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia
Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia

Lust ist ein ganz essentielles Thema in meiner Arbeit. Viele Frauen berichten, dass sie selten oder gar keine Lust haben. Manche Frauen sagen, sie hätten nicht die Zeit Lust zu entwickeln, weil ihr Partner ihnen nicht die Zeit ließe, die eigene Lust kommen zu lassen. Sprich: Man hat sich noch nichtmal vom letzten Sex "erholt", steht der Mann wieder auf der Matte.

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7 Dinge, die das sexuelle Feuer von Frauen am Brennen halten

violette Blume

Wenn ich unbekannten Menschen erzähle, was ich beruflich mache, kommt vor allem von Männern, die in langjährigen Beziehungen sind die Frage:

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Der G-Punkt - KEIN Mythos

G-Punkt
Bild: by Claudia; www.canva.com

Es begab sich zu einer Zeit, in der Menschen und Götter noch gemeinsam die Erde bewohnten. Damals - in längst vergangener Zeit - verschwand das Wissen über einen wertvollen Schatz, der versteckt war  in der Schoßhöhle einer jeden Frau...


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So trainierst du deine Sinne

Wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, ist das Wahrnehmen mit unseren ganzen Sinnen essentiell für das Eintauchen in und Genießen des Liebesspiels. Natürlich ist es auch wichtig für viele andere Situationen in unserem Leben, von daher lohnt es sich die eigenen Sinneswahrnehmungen zu schulen und zu üben.

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Sinnlichkeit

Sinnliche Sinnesanregungen
(c) Greyerbaby - www.pixabay.com

Hast du dich schon einmal gefragt, was es bedeutet, wenn jemand sagt: Das ist eine sinnliche Frau?

 

Sinnlichkeit hat - wie jedes nicht greifbare Wort - für jeden Menschen immer eine andere Bedeutungsnuance.

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Ich ekle mich vor Sperma/Scheidenflüssigkeit

Körperflüssigkeiten beim Sex
Bild: by Efes Kitap; www.pixabay.com

Es gibt viele Menschen, die gerne Sex haben. Und es gibt viele Menschen, die sich vor Sperma und/oder Scheidenflüssigkeit ekeln. Oder Angst haben. Oder sich unwohl fühlen damit.

 

Dieser Artikel entspringt einem kleinen Nebenprodukt meiner Arbeit. Denn es kam noch nie jemand, der mich darum bat, den Ekel vor den genannten Körperflüssigkeiten weg zu machen. Doch immer wieder ist das ein Teil der Gründe, wieso ein Partner dem anderen Partner die Freude am Oralverkehr verweigert. Oder wieso der andere keine Freude beim Oralverkehr hat.

 

Ich möchte das Thema ansprechen. Nicht, um es groß zu zerstückeln oder aufzubauschen. Sondern, um es ins Gespräch zu bringen. 

Wie entspannt bist du mit deinen Körperflüssigkeiten?

Die erste Frage, die ich in den Raum werfe, ist, wie du selbst zu deinen eigenen Körperflüssigkeiten stehst? Damit meine ich alle. Schweiß, Speichel, Nasensekret, Blut, Scheidenflüssigkeit/Sperma, Tränen, Urin.

 

Die zweite Frage ist: Gibt es Unterschiede zwischen den Flüssigkeiten für dich?

 

Die dritte Frage: Was verbindest du mit Sperma und Scheidenflüssigkeit?

 

In meiner Erfahrung ist es ein ganz wichtiger Teil einer entspannten Sexualität, dass man ehrlich mit sich selbst ist. Das heißt, wenn ich unentspannt bin mit Körperflüssigkeiten, dann kann ich von meinem Partner lernen, entspannter damit umzugehen, wenn er oder sie es tut. Aber ich kann nicht verlangen, dass jemand anderes entspannt mit meinen Flüssigkeiten umgeht.

 

Dazu erlebe ich immer wieder irritierende Aussagen. Von Männern und Frauen!

 

Ein Beispiel, das mir im Gedächtnis blieb, war, dass sich ein Mann während des Coachings sehr darüber beschwerte, dass seine Frau es eklig fand, wenn er in ihrem Mund kam.

Ich stellte ihm nur eine Frage dazu: "Hast du selbst einmal dein Sperma im Mund gehabt?" Hatte er nicht. Der Rest ist Geschichte.

 

Ein anderes Beispiel war, dass eine Frau sich darüber beklagte, dass ihr Partner sie nie mit dem Mund verwöhnte. Im gleichen Atemzug sagte sie, dass sie sich auch immer mit Parfüm einsprühe, weil sie ihren Geruch nicht mochte...

Der liebe Geruchssinn

Ich höre schon die Stimmen der Oral-Liebhaber: "Es gibt doch nichts geileres, als..." Doch, das gibt es für viele Menschen schon.

 

Denn nicht jeder Mensch geht mit allen Gerüchen entspannt um. Das ist auch einfach okay so. Allerdings stelle ich auch folgende Fragen:

 

Welche Gerüche bevorzugst du? Wie kümmerst du dich um deine Hygiene? Wie gefällt die die Hygiene deines Partners? Welche Hygieneprodukte nutzt du?

 

Ich frage das aus folgendem Grund:

Mittlerweile sind sehr viele Dinge, die wir nutzen mit künstlichen Duftstoffen angereichert. Duschgels, Shampoos, Spülmittel, Kloreiniger, Waschmittel und Weichspüler, sogar Puder und andere Kosmetika. Auch in Einkaufsläden wird mit Duftstoffen gearbeitet und es gibt Raumdüfte, die sich hohem Absatz erfreuen. Und natürlich auch die ganzen Duftwässerchen, die uns mal mehr und mal weniger dezent überall begegnen.

 

Daraus entsteht etwas, das sich Geruchsprägung nennt. Der Mensch kann sich so ziemlich an alles gewöhnen, weshalb er sich auch mit Veränderungen nicht so leicht tut. In Sachen Sex und Körpergeruch gerät eine Nase, die auf Kokos-Vanille geprägt ist, jedoch sehr schnell in einen Konflikt! Denn Schweiß und andere sexuellen Körpersäfte riechen sehr nach Mensch. Der ist bekanntlich keine Kokosnuss und schon lange keine Vanilleschote...

Mag ich meinen Partner biologisch?

Das Geruchssystem hat ja durchaus seinen Sinn. Denn über den Geruch können wir "erkennen", ob jemand auf biologischer Ebene zu uns passt. Und manchmal können wir auch riechen, ob jemand krank ist. Denn dann riechen Menschen auch anders als sonst.

 

Auch beim Lustnektar naschen ist der Geruchssinn sehr nützlich. Denn wenn etwas nach Pilz riecht (bisschen modrig, bisschen fischig), dann sollte man diese Lustgrotte oder diesen Luststab vielleicht lieber nicht in den Mund nehmen. Auch andere Infektionen können unschön riechen. Natürlich nicht alle. 

 

Auf der anderen Seite kann man sich auch die Frage stellen, ob man den Geruch des anderen wirklich nicht mag oder ob es nur ungewohnt ist. Manchmal liegt der unschöne Geruch an der Nahrung des Gegenübers oder daran, dass der Körpergeruch und das Parfüm nicht einen Millimeter zusammenpassen.

 

Deshalb eine andere Frage: Magst du den Geruch deines Partners, wenn er oder sie frisch geduscht ist?

Ekel als Schutzfunktion

Wir waren auch schon bei den Krankheiten. Manche Menschen haben auch Angst vor den Körperflüssigkeiten anderer oder sich selbst, weil sie es mit Unsauberkeit verbinden. (Ups, da hab ich deiner Überlegung vielleicht vorgegriffen, die ich anfangs gefragt habe.)

 

Und auch das ist im Prinzip nicht unklug! Denn über diese Körperflüssigkeiten können Krankheiten übertragen werden und auch Schwangerschaft. Daher ist es auch völlig im Rahmen, wenn man sagt, dass man nicht unbedingt mit fremden Körpersekreten in Kontakt kommen will. 

 

Mein Gegenargument für generelle Nacktheit ist immer: "Willst du dich wirklich auf einen Sitz in der U-Bahn setzen, auf dem schon hunderte Menschen ihren nackten Po und dessen Hinterlassenschaften gerieben haben?" 

 

Auf der anderen Seite ist es auch im Rahmen, dass man mit zunehmender Vertrautheit und Intimität immer entspannter mit Körperflüssigkeiten umgeht. Und sei es nur, dass man sich in dem Moment sympatisch findet und in der Situation der Speichel und alles andere völlig okay sind - für die Nacht oder die eine Stunde.

 

Und tatsächlich mögen es ein Anteil an Menschen nicht einmal, einen Zungenkuss auszutauschen, weil sie Speichel eklig finden.

Wie stehst du zu dir, zu Sex und zu deinem Partner?

Was ich sagen möchte, ist, dass Ekel durchaus schützende Funktion hat. 

Was ich auch sagen möchte, ist, dass Ekel beim Sex zumindest einige Fragen aufwirft.

 

Denn wer sich vor seinen und/oder den Säften seines/ihres Partners ekelt, kann Sex nie so entspannt und ungehindert genießen. Schließlich gehören diese Säfte dazu. Sperma lässt sich noch kontrollieren, aber Scheidenflüssigkeit fließt halt. Da kann man nichts machen. Und das ist sowohl gut, als auch gesund. 

 

Die Frage ist nach dem Umgang, nach den Erfahrungen und danach, was man damit verbindet. Und damit kommen wir wieder zu zwei übergeordneten Themen, die sich bei sexuellen Fragen immer wieder zeigen:

 

Welches Bild hast du von Sexualität? Was darf sein, was nicht? Wie nahe stehst du deiner Sexualität in all ihren Facetten?

Und manchmal wirft Ekel auch die Frage auf, ob das nur diese eine Person betrifft, oder ob es schon einmal anders war - mit oder ohne diesem Menschen. Denn Sex mit einem Partner, der dich ekelt, macht etwas mit dir selbst. 

 

In diesem Sinne, viel Lust an dir, deiner Sexualität und einen entspannten Umgang mit deinen Körpersäften!
Claudia

Lustlos vs. untervögelt

Lustlos und unzufrieden
Bild: Mystic Art Design von Pixabay

Die lustlose Frau und der unersättliche Vamp - das sind zwei moderne Mythen, die mir immer wieder vor die Linse laufen.

 

Aber stimmt es, dass Frauen weniger Lust haben als Männer? Oder sind alle Frauen unersättliche Sexmonster?

 

Und was nützt es uns, diese Stereotype zu propagieren? Oder wem schadet das?

 

Diese Fragen versucht dieser Artikel zu beantworten.

Lena Lustlos und Uta Untervögelt

Es ist 21:04 Uhr an einem schönen Montagabend. Ich sitze noch am Schreibtisch, um die letzten Büro-Sachen zu machen, bevor ich mich in die U-Bahn und damit in den Feierabend stürze. Da flattert eine Email in mein Postfach und ich denke mir: "Na, wenn ich eh noch dran sitz', kann ich auch die Mail bearbeiten."

 

"Hallo Claudia,

ich hoffe, du kannst mir helfen. Ich bin seit 5 Jahren in einer Beziehung. Eigentlich sind wir glücklich, aber in den letzten Monaten wird das Thema Sex immer mehr zum Problem. Ich habe einfach keine Lust. Früher war da mehr. Nicht, dass ich früher ständig Sex wollte, aber jetzt ist so gut wie nichts mehr da. 

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

 

Liebe Grüße
Lena"

 

Ich schreibe Lena eine Antwort, in der ich ihr vorschlage, dass wir eine Coaching-Sitzung machen, um ihrer Lustlosigkeit auf den Grund zu gehen. Denn so viel weiß ich mittlerweile: Kein Mensch verliert grundlos seine Lust auf Sex. Keiner! Nie! Die Gründe dafür sind aber so vielfältig, dass ich mich lieber gemeinsam auf die Suche nach ihnen  mache, als alleine irgendwelche spröden Theorien von mir zu geben. Denn klar, wenn ich lese, dass sie in einer Beziehung ist und das seit 5 Jahren, könnte man schnell meinen, dass es auch ein bisschen "normal" sein könnte, dass Sex nicht mehr die Wichtigkeit hat. Die Realität erzählt mir häufig jedoch anderes.

 

Während ich so meinen Gedanken nachhänge, ist eine zweite Mail ins Postfach geflattert, die ich eben auch noch schnell ansehen mag - immer diese Neugier. 

 

"Liebe Claudia,

ich bin seit 2 Jahren in deinem Newsletter und verfolge deine Inhalte sehr gerne. Jetzt brauche ich mal wirklich deine Hilfe. Es ist mir ein bisschen peinlich. Denn normalerweise ist bei mir alles im grünen Bereich, wenn es um Sex geht. Ich hab viel Lust und Spaß am Sex. Mein Problem ist, dass mein Partner viel weniger Sex will als ich. Die Situation ist am Wochenende eskaliert, weil ich ihn fast angebettelt habe, dass er mit mir schläft. Er meinte, ich bin sexsüchtig. Kann das sein?

 

Viele Grüße
Uta"

 

Auch Uta bot ich ein Coaching an. Denn alleine aus dieser Email konnte ich sie weder beruhigen, noch sinnvoll beraten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sexsüchtig ist, schien mir sehr gering.

Von Frauenrunden und Sex

Unbefriedigte Lust
Bild: Alexandra Haynak www.pixabay.com

Zugegeben freute ich mich ein bisschen über diesen Zufall, dass sich zwei Frauen mit scheinbar entgegengesetzten Problemen innerhalb weniger Minuten an mich wandten. Mit Lustlosigkeit bin ich auch wirklich häufig konfrontiert. Mit "Überlust" begegnen mir im Coaching eher Männer. Im Privaten sieht das jedoch auch ganz anders aus.

 

Ein kleiner Schwank aus meinem Privatleben, der erst wieder mit diesen beiden Frauen Bedeutung gewann:

Während meines Studiums lebte ich mit zwei Frauen zusammen in einer WG. Wie der Zufall es wollte, waren wir irgendwann alle Singles. Aber mein Single-Leben war damals noch nicht so sexuell entspannt wie es mir gut getan hätte. Und auch die anderen beiden waren sexuell ein wenig unterversorgt. Eines Abends saßen wir gemeinsam in unserer Küche und da brach der Frust der untervögelten Frauen so richtig heraus. Wir waren uns einig, dass Handarbeit wundervoll ist, doch für manches Bedürfnis ein Gegenüber unerlässlich. 

Auf der anderen Seite waren wir uns auch einig, dass irgendein belangloser One-Night-Stand uns auch nicht das gäbe, was wir wollten. 

 

 

Das war der Stand damals. Doch als ich dann darüber nachdachte, wann Frauen häufig im Privaten über Sex reden, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Sie sprechen privat eher über Sex mit ihren Freundinnen, wenn sie gerade überhaupt nicht zufrieden sind - und sich darüber bewusst sind, dass Sex für sie wichtig ist.

Zwei Seiten einer Medaille

Wochen später bin ich nach der Arbeit mit Lena und Uta wieder auf dem Weg zur U-Bahn. Normalerweise beschäftigen mich meine Coachings nicht mehr, wenn der Tag beendet ist. Dieses Mal schon. Denn während der Gespräche mit beiden Frauen kam an diesem Tag etwas für mich doch verblüffendes heraus: Beide waren nicht zufrieden mit dem Sex, den sie haben konnten.

 

Lena verließ jedoch die Lust, Uta wurde dadurch nahezu unersättlich. Sie waren beide wie zwei Seiten einer Medaille.

 

(Ich mache hier einer kleine Denkpause. Vielleicht möchte der oder die eine oder andere Leser*in gerne in sich hineinhören oder einen halben Gedanken vervollständigen.)

Mythbusting der Frauen Lust

Jede der beiden Frauen hat natürlich ihre eigene Geschichte (wie sie Sex für sich bewerten und wie sie es gelernt haben, sowie ihr sexuelles Selbstbild) und ihre Umweltfaktoren (Partner und deren Sexdrive, sowie Arbeit und andere Verpflichtungen). Trotzdem war das nicht zufrieden sein mit dem Sex Hauptmotiv ihrer Verhaltensweisen (Verweigerung vs. Nötigung).

 

Damit komme ich zu den Eingangsfragen, ob Frauen weniger Lust haben (als Männer) oder ob sie insgeheim alle Sexbesessene sind. 

 

Meine Antwort hier lautet: weder noch! * (Buchempfehlung am Ende des Artikels)

 

Frauen haben Lust. Manche wissen es nur nicht. Und manche haben Partner, die weniger Lust haben als sie. Und jetzt?

Auswirkungen der unbefriedigten Lust

Bei Lena hat ihr Partner an ihr herumkritisiert und sie dazu gedrängt, sie solle doch endlich mal was gegen ihre Unlust machen. Lena hat, weil sie fürchtete, ihr Partner würde sie verlassen oder fremdgehen, sich Hilfe gesucht. Eigentlich fühlte sie sich falsch und schlecht. Ihre Lust war "nicht genug". 

 

Uta hat sich von ihrem Partner ebenso den Stempel abgeholt. In diesem Fall war es nicht Prüderie, sondern Sexsucht. Sie fühlte sich verzweifelt. Und am Ende sogar schlecht, weil sie ja möglicherweise eine Süchtige war.

 

In beiden Fällen haben alle Parteien die Verantwortung an den jeweils anderen abgetreten. Früher, als Frau noch Sündenbock für alles war, hätte sich nichts geändert. Da wär es den beiden nur schlecht gegangen. Sie hätten die "Schuld" für die unbefriedigte Lust aller Parteien getragen. 

 

Das hört sich jetzt enorm moralisch an. Ist es aber nicht. Denn im Endeffekt nutzt es nur den Partnern, die die Verantwortung abgeben, dass sie sich nicht verändern müssen. Und es schadet der Partnerschaft und dem Selbstbild desjenigen, der sich den Schuh selbst anzieht.

 

Im Übrigen hätte ich genau die gleichen Geschichten über Männer erzählen können. Denn Männer, die sich untervögelt fühlen, gelten ja schon fast als Standard. Männer, die keine Lust haben, geht es häufig aber wie Lena. Und es gibt sie. Immer mehr. Und das ist auch gut so!

Ein Ausweg aus dem Sexfrust

"Waaas? Was soll gut an lustlosen Männern sein?"

 

Lustlosigkeit oder ein nahezu unersättlicher Drang nach Sex (ich spreche hier nicht vom Sex, der einen glücklich macht und den man so gerne wiederholt) zeigen nur, dass es Störungen gibt. Und dann gibt es zwei Wege: Ich ignoriere die Störung (bis sie mir um die Ohren fetzt) oder ich schau sie mir an und behebe sie. Lustlose Männer ignorieren ihr Gefühl nicht mehr. Aber dazu sollte ich vielleicht einmal extra eingehen.

 

Solche Störungen können vorübergehend oder grundlegend sein. Dazu hier ein paar sehr häufige Beispiele:

  • Stress (weil das Leben zu voll ist und man sich keine Ruhepausen schafft)
  • schlechte Erfahrungen mit Sex
  • Vorbilder in Kindheit und Jugend, die Sex nicht besprochen haben oder ein negatives Bild hinterlassen haben
  • keine oder wenig Ahnung davon, was einem sexuell gefällt
  • ein Partner, der mental nicht anwesend ist
  • feste Vorstellungen davon, wie Sex zu sein hat 
  • ausschließlich Sex, der sich anfühlt wie Masturbation nur mit jemand anderem dabei 
  • mangelnde Kommunikation über Sex und sexuelle Wünsche
  • Forderungen und Erwartungen
  • mangelnde Neugier

 

Vielleicht fragst du dich, ob Scham oder Techniken oder Langeweile nicht auch dazu gehören. Ja, tun sie. Unterm Strich sind sie aber Ergebnisse aus den Punkten, die ich oben genannt habe. 

 

Der Ausweg besteht im Prinzip aus folgenden Punkten: Kenne deine sexuelle Geschichte, finde heraus, was dir gut tut und Freude macht und kommuniziere das, ohne es penetrant zu fordern. Bleibe offen für Neues, gestehe dir einen Raum für Experimente und Fehlschläge ein - keiner ist perfekt. Und stehe zu deiner Lust. Sie ist eine wahre Freude.

 

Das gilt sowohl, wenn du eine Frau bist, als auch wenn du ein Mann oder irgendetwas anderes!

 

In diesem Sinne viel Freude an deiner Lust!

Claudia

 

Wenn du selbst deine Lust näher unter die Lupe nehme willst, deine Unlust endlich hinter dir lassen magst oder wissen magst, wie du deinem Partner sagen kannst, was du eigentlich möchtest, dann komm auf mich zu und wir schauen in einem Coaching-Gespräch, wie du deine Lust auf Vordermann bringen kannst.

 

* Wer sich genauer und wissenschaftlicher mit der Frage der Lust der Frau beschäftigen will, dem empfehle ich das Buch "Sex: Die wahre Geschichte".

Bausteine erotischer Fantasien

Bausteine erotischer Fantasien
Bild: www.pixabay.com By Victoria Borodinova

Erotische Fantasien liefern die Würze für den Solosex, sie versetzen die Lenden in Wallung, helfen, zuverlässig zum Orgasmus zu kommen und können und in jedem Moment alles versüßen, wenn wir wissen, wie wir mit ihnen umgehen können.

 

Die Schattenseite erotischer Fantasien zeigt sich in zwanghaften Handlungen. Dann wird jede Fantasie zu einem Drehbuch. Ungeachtet der eigentlichen Situation und Wünsche beider Anwesender.

 

In "Erotische Fantasien - ein Spiegel unserer Erfahrungen" habe ich bereits einiges über erotische Fantasien erzählt. In diesem Artikel beschreibe ich die Bausteine, aus denen erotische Fantasien gebaut sind. Dies geschieht in Anlehnung an den Finder dieser Bausteine - Jack Morin. Er hat in seinem Werk "Erotische Intelligenz" den Nutzen und die Funktion erotischer Fantasien beschrieben. Für mich ist dieses Werk eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit Menschen. Denn über die erotischen Fantasien steige ich über ihr zentrales erotisches Thema gerne in die Arbeit zur Aussöhnung mit der Vergangenheit ein. 

 

Dieser Artikel ist lang. Falls dir ein Abschnitt nicht so viel gibt, scrolle einfach weiter nach unten. Bleib dran, denn das Buch ist noch viel länger ;-)

Die Bausteine und wie sie zusammenspielen

Jede erotische Fantasie basiert auf folgender Gleichung (siehe auch "Der Schlüssel zur Erregung):

 

Anziehung + Hindernis = Erregung

 

Die Bausteine erotischer Fantasien erklären, wie die Hindernisse in dieser Gleichung aufgebaut sind. 

 

Die Hindernisse sind auf folgenden Bausteinen aufgebaut:

 

  1. Sehnsucht & Erwartung
  2. Suche nach Macht
  3. Verbote verletzen
  4. Ambivalenz überwinden

 

Das bedeutet, dass du mindestens einen dieser Bausteine in jeder deiner erotischen Fantasie finden  kannst. Manchmal sind es mehrere. Falls du das herausfinden magst, ließ weiter. Denn im Folgenden erkläre ich die Dynamik dieser Bausteine.

 

Baustein 1: Sehnsucht & Erwartung

Sehnsucht
Bild: www.pixabay.com by Pexels

 

 

Der Baustein der Sehnsucht & Erwartung ist immer sehr leicht nachzuvollziehen. Denn in Literatur, Film und Fernsehen scheint es kaum ohne sie zu gehen.

 

Er will sie oder sie will ihn, aber leider können sie sich nicht auf Anhieb bekommen. Dann finden sie doch zusammen und das emotionale Feuerwerk ist phänomenal und die Leidenschaft kocht über. 

 

 

Wieso Sehnsucht funktioniert

Allein auf der Kopfebene funktioniert Sehnsucht, weil wir den anderen nicht sofort und nicht auf diese Weise haben können, wie wir es uns jetzt wünschen. Doch weil diese Person nicht da ist, kann unsere Fantasie die besonders wünschenswerten Eigenschaften einer Person oder einer Situation hervorheben, weshalb es noch begehrenswerter wird. Daher wirkt Sehnsucht deshalb, weil die abwesende oder nicht zu erreichende Person zu einer perfekten Projektionsfläche der eigenen Wünsche und Bedürfnisse wird.

 

Sehnsucht im Alltag

Wenn wir die Fantasieebene verlassen, beobachten wir im Alltag, dass Emotionen und Hormone so angekurbelt werden, dass wir die Mühe auf uns nehmen, den anderen irgendwie doch für uns zu gewinnen. Funktioniert das nicht oder ist man sehr anfällig für Sehnsucht, beobachtet man manchmal eine besondere Vorliebe für Liebeskummer bei den Menschen.

 

Hat man nur gelernt, über Sehnsucht sexuelle Erregung aufzubauen, gelingt es diesen Menschen häufig nicht gut, Partnerschaften friedlich und quasi reibungslos zu gestalten. Schließlich benötigt man dieses Sehnen, um erotische Sexualität stattfinden zu lassen. Manche sind auf dieses Sehnen so essenziell angewiesen, dass sie sich sogar immer wieder selbst im Weg stehen, überhaupt an eine ersehnte Person heran zu kommen. 

 

Gewinnt man den begehrten Menschen dann für sich, entlädt sich die Sehnsucht in einem leidenschaftlichen Feuerwerk. Man kann sein Glück kaum glauben und der Sex… PHÄNOMENAL!!! Doch dieses Glück bedarf Wiederholung und immer wieder eine Form von Trennung. Zu viel Nähe killt bei diesen Menschen die Lust auf Sex. Deshalb muss die Sehnsucht dann künstlich erzeugt werden.

 

Sehnsucht in der Fantasie

In der Fantasie lässt sich Sehnsucht leicht einbauen, da wir durch unsere Emotionen die Sehnsucht verstärken können. Es können die wildesten Stories des Werbens und der Spielarten entstehen:

 

  • Man bekommt den ersehnten Partner
  • Die andere Person lockt einen enorm im "Vorspiel"
  • Es werden Szenarien geschrieben, die nach "langem" Sehnen explosiv aufgelöst werden.

 

Baustein 2: Suche nach Macht

Macht
Bild: www.pixabay.com by sponchia

 

 

Der Baustein "Suche nach Macht" wird für den einen oder anderen eher befremdlich wirken. Er scheint nicht so recht in die Welt der Romantik und Liebe zu passen. 

 

Das ist in der Welt außerhalb der eigenen Fantasie auch gut nachvollziehbar. Schließlich richten Machtkämpfe in Beziehungen so einiges an und wirken zuweilen sehr zerstörerisch.

 

 

So funktioniert Suche nach Macht

In der Fantasie sind wir jedoch nicht auf ein echtes Auskommen mit einer anderen Person angewiesen. Deshalb lässt sich dieser Baustein in Fantasien relativ häufig finden. 

 

Die Suche nach Macht bildet ein erotisierendes Hindernis, weil der Willen zweier Personen aufeinander trifft, die zu einer Einigung kommen müssen. Die Einigung sieht dann so aus, dass der eine sich unterwirft, der andere dominiert. Das bedeutet keineswegs, dass Fantasien immer ausgegorene BDSM-Fantasien sind. Es geht auch viel subtiler. Zum Beispiel mit dem Wunsch nach völliger Hingabe.

 

Suche nach Macht im Alltag

Im Alltag begegnet uns dieser Baustein jenseits einschlägiger Szenen eher im Verborgenen. Denn die Dynamik dieses Bausteins würde bedeuten, dass wir uns ganz explizit über das austauschen müssen, was wir erleben wollen, um Lust zu gewinnen. Eine schauspielerische Darstellung einer x-beliebigen Unterwerfungsszene, trifft in den seltensten Fällen den Geschmack auch nur einer der beiden Partner. 

 

Demnach bleibt dieser Baustein häufig im Reich der Fantasien, weil es viel benötigt, um ihn lustvoll in die Realität zu transportieren:

 

  • Welche Stimmung möchte ich erleben?
  • Die Interessen müssen explizit verhandelt werden.
  • Grenzen und Bedürfnisse müssen besprochen werden.
  • Kann die erwünschte Atmosphäre überhaupt mit dem Partner gestaltet werden?
  • Was ist, wenn es nicht klappt?
  • Was denkt mein Partner von mir?

 

Und dennoch begegnen wir diesem Baustein oft in Form eines harmlosen Wunsches: Der Wunsch nach Hingabe

 

Denn nicht nur der aktive Part ist mächtig, auch derjenige, der sich dem anderen hingibt. 

 

Suche nach Macht in der Fantasie

Um diesem Baustein auf die Schliche zu kommen, ist genau das ein wichtiger Hinweis. Denn in Fantasien, in denen es um die Suche nach Macht geht, dreht es sich oft um das Nehmen und genommen werden. Es geht um die scheinbar ohnmächtige Position oder darum, unwiderstehlich zu sein. Hierbei handelt es sich um eine subtile Form des Machtstrebens. Aber wer hat die Fäden wirklich in der Hand: Derjenige, der die andere Person völlig unkontrolliert nimmt, oder derjenige, der es schafft, dass der andere die Kontrolle über sich verliert?

 

Ein Henne-Ei-Paradigma, würde ich sagen.

 

Baustein 3: Verbote verletzen

Verbote
Bild: www.pixabay.com by unsplash

Beim Baustein "Verbote verletzen" finde ich wieder mehr öffentliches Nicken, wenn ich darüber spreche. Denn hier wird das Bild des verruchten und leidenschaftlichen Liebhabers oder des heißen Vamps getriggert. Oft spielt ein gewisser Unanständigkeitsfaktor eine große Rolle. Und nicht selten sind in diesem Baustein die Fantasien extremer als die ausgelebte Realität.

So funktioniert Verbote verletzen

Beim Verbote verletzen wird das Hindernis über das Verbot aufgebaut. Je stärker das Verbot ist oder je stärker wir es als solches wahrnehmen, desto deutlicher nehmen wir es als Hindernis wahr, das es sich zu überwinden lohnt. Dieses Überwinden des Verbots fühlt sich oft wie ein kleiner oder großer Triumph an. 

 

Meistens hat das Erleben dieser Verbotsverletzung einen zusammenschweißenden Charakter für die beiden beteiligten Personen. Oder auch aller beteiligten Personen.

 

Verbote verletzen im Alltag

Obwohl dieser Baustein verheerende Folgen für die einzelne Person mit sich ziehen kann, findet man ihn in Erlebnisschilderungen relativ oft. Wenn dieser Baustein in der eigenen Erotik einen sehr wichtigen Stellenwert besetzt, findet man immer etwas, worüber man sich hinwegsetzen könnte. Deshalb benötigt es oft noch nicht einmal viel Kreativität, diesen Baustein in den Alltag zu integrieren.

 

Beispiele dafür sind folgende:

 

  • Die Wahl eines durch die Eltern oder sonstigen sozialen Rahmen wenig gebilligten Partners.
  • Lauter Sex
  • Sex im Freien/Auto/Schwimmbad/sonstige öffentliche Orte
  • Fremdgehen
  • Affären mit "verbotenen" Menschen
  • Sex, der gegen religiöse Inhalte verstößt

 

Die Liste ist beliebig fortführbar. 

 

Der Grad des Verbots und der Glaube an die Richtigkeit des Verbots entscheidet darüber, ob sich das darüber Hinwegsetzen eher Selbstwert steigernd oder untergrabend auswirkt.

Zum Beispiel kann es sein, dass ein Mann tief in sich verwurzelt den Wert besitzt, dass Treue sehr wichtig ist und dann geht er seiner Frau fremd. Ist der Wert für ihn sehr wichtig, wird er sich selbst weniger schätzen, da er gegen seinen eigenen Wert verstoßen hat. Eine Frau jedoch, die immer wieder als Mädchen hörte, dass Sex Sünde sei, wird sich mit der Zeit eventuell selbstsicherer fühlen, wenn sie ihren Sex in vollen Zügen genießt. Gerade weil sie sich über dieses Verbot hinweggesetzt hat.

 

Verbote verletzen in der Fantasie

In der eigenen erotischen Fantasienlandschaft kann dieser Baustein ganz andere Dimensionen annehmen als in der Realität. Damit hat dieser Baustein auch meistens das größte Schockerpotenzial.

 

Was im Alltag im gesunden Rahmen aufregende Erlebnisse und Schwierigkeiten mit sich bringen kann, kann in der Fantasie extreme Formen beinhalten. Natürlich kann es auch ganz harmlos sein. Zum Beispiel, dass man sich nur vorstellt mit dem besten Freund des Partners zu schlafen. Ganz ohne die Absicht es wirklich zu tun. 

Es kann aber auch sein, dass Sex mit Minderjährigen, Orgien, Tieren oder was auch immer ins Reich des Verbotenen gehört, Inhalt der eigenen Fantasien ist.

 

Das mag alles nicht immer politisch korrekt, rechtlich erlaubt oder gar geschmackvoll sein. Doch solange man selbst weiß, weshalb die Fantasie auftaucht und dass sie lediglich im Reich der Fantasie ausgelebt wird, ist alles in bester Ordnung und kann genossen werden. Denn gerade in der Fantasie brauchen wir keine Konsequenzen befürchten und da packt die Psyche mit allem aus, was sie gerade zu bieten hat, um diesen Baustein zu befeuern. 

 

Kritisch ist es nur dann, wenn wir jede dieser Fantasien unreflektiert ausleben wollen. Spätestens dann, wenn es um rechtliche Verstöße geht oder wenn andere Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden, gehört die Fantasie nicht in die Tat umgesetzt. Ansonsten: Viel Spaß!

 

Baustein 4: Ambivalenz überwinden

Ambivalenz
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Dieser Baustein ist für wenige auf Anhieb gut nachzuvollziehen. Denn wieso sollte es Lust steigernd sein, wenn man etwas oder jemandem gegenüber nicht 100% zugetan ist? 

 

Hier zur Einleitung ein kurzes Beispiel:

Ein neuer Kollege kommt ins Büro. Er ist ein Macho vor dem Herrn, sieht jedoch gut aus und weiß das auch. Nina kann sein Gehabe nicht ausstehen. Sie hasst seine frauenfeindlichen Sprüche. Doch während eines Drinks nach der Firmenfeier zeigt sich der Kollege irgendwie weicher und nach zwei weiteren Drinks, stehen sie wild knutschend vor ihrer Wohnung.

Natürlich geht die Geschichte auch mit allen anderen geschlechtlichen Rollenverteilungen. 

 

 

So funktioniert Ambivalenz überwinden

Ambivalenz überwinden ist deshalb so schwierig zu verstehen, weil man sich selbst häufig als sehr konsistente Person wahrnimmt. Ein "geht gar nicht" ist eben ein "geht gar nicht". Oder doch?

 

Die anderen Bausteine sind schön leicht zu erklären. Denn da wird das Hindernis extern produziert. Einmal ist es die Situation (Sehnsucht), dann ist es der Willen des anderen (Macht) und dann sind es Verbote von anderen (Verbote überwinden), die das Hindernis stellen. Da kann man sich guten Gewissens hineinsteigern (Sehnsucht), kämpfen (Macht) oder sich auflehnen (Verbote), denn man kann ja selbst nichts dafür, dass es so ist wie es ist.

 

Bei der Ambivalenz ist das anders. Denn hier entsteht das Hindernis in uns! Keiner sagt uns, dass der neue Kollege "unfickbar" ist, weil er ein Macho-Arsch ist. Wir finden ihn trotzdem heiß. Das "Verbot" entsteht durch unsere Werte. Deshalb sind wir in uns unschlüssig, wie wir der Person gegenüberstehen. Da hilft es auch nicht, dass wir uns schönreden, dass wir die Frau, die optisch 10 Ligen über uns steht wenigstens mal im Bett hatten... obwohl sie uns nur als kleinen Snack verspeist hat. 

 

Die Ambivalenz funktioniert also darüber, dass Anziehung und Abstoßung in uns ungefähr gleich wirksam sind. Ob es zur Überwindung dieses Hindernisses kommt, entscheidet meist die Situation (Weihnachtsfeier, Bar, unbeobachteter Moment in der Abstellkammer).

Die Ambivalenz wird sich nach der Tat jedoch wieder einstellen. Und das macht diesen Baustein auch so toxisch für uns selbst.

 

Ambivalenz überwinden im Alltag

Dadurch, dass die Ambivalenz ein so knisterndes und zum Teil Selbstbild zerstörendes Element in der erotischen Sexualität ist, findet man sie im Alltag viel häufiger als in der Fantasie. 

 

Aber auch hier ist es schwierig. Denn oft nehmen wir diese Ambivalenz nicht bewusst wahr. Wir versuchen unser Selbstbild immer schön konsistent zu halten und deshalb bügelt unsere Erinnerung das meiste glatt, damit wir uns nicht damit auseinandersetzen müssen, dass wir etwas getan haben, womit wir uns nicht identifizieren wollen oder können. 

 

Ein Beispiel dafür ist, dass man als Singleperson eine Affäre pflegt, die man bitte niemals seinen Freunden vorstellt. Irgendetwas in uns sagt: "Das kannst du nicht bringen. Mit dieser Person willst du nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden." Es geht dabei nicht um Verbote. Bei einem Verbot wäre es der Nervenkitzel des Erwischtwerdens. Bei der Ambivalenz geht es um die Scham, die entsteht, wenn andere es sehen.

 

Andere Beispiele sind diese einmaligen Ausrutscher mit Kollegen oder Nachbarn oder anderen ambivalent empfundenen Personen, die zur Routine werden können.

Manche Menschen pflegen ihre Ambivalenz darüber, dass sie einen in ihren Augen scheinbar nicht angemessenen Partner für sich wählen. Das bekommt der Partner schon auch mit. Aber in der Logik des Paarsystems, passen sie doch zusammen.

 

Ambivalenz überwinden in der Fantasie

Dieser Baustein ist sehr schwer in der Fantasie zu erforschen. Das liegt am oben beschriebenen Phänomen, dass unsere Psyche möglichst versucht, alles, was wir tun so zu rechtfertigen, dass es in unser Selbstbild passt. Da wir in der Fantasie nur unsere eigene Psyche als Grundstein haben, wird uns vieles sehr logisch und konsistent erscheinen. Auch wenn es das nicht unbedingt ist.

 

Dann fantasieren wir eben Sex mit jemandem, der uns in Realität lieber nicht zu nah kommen sollte. Oder wir leben unsere Anziehung zum zwiespältigen Kollegen aus. Uns droht, wenigstens sozial, kein Gesichtsverlust.

 

Zugegeben, es ist sehr knifflig herauszubekommen, ob Ambivalenz ein wichtiger Baustein für die eigenen erotischen Fantasien ist. Schließlich nehmen wir sie nicht so stark wahr und fühlen uns über die heftige Erregung eher überrascht. 

 

Wenn man also gar keinen anderen Baustein in seinen Fantasien entdecken kann, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ambivalenz, die ihre Finger im Spiel hat. 

 

Showdown der Bausteine

Jetzt weißt du, aus welchen Elementen sich erotische Fantasien im Groben zusammensetzen. Jede Fantasie lässt mindestens einen Baustein erkennen. Wie genau die Zusammensetzung deiner Fantasien ist und welchem geheimen Drehbuch sie unterliegen, ist jedoch noch lange nicht über die Bausteine erklärt. Denn die Bausteine sind die grobe Handlung. Welche Stimmung es für dich benötigt und was du genau darin erlebst, ist immer noch ein ganz fein auf dich abgestimmtes Drehbuch mit all seinen Regieanweisungen.

 

Sprich: Emotionen, die deine Geschichte verstärken, sind ebenso entscheidend wie die groben Bausteine. 

 

Dazu sind Fantasien, die dich zuverlässig stimulieren, sehr eng an deine sexuelle Entwicklungsgeschichte gekoppelt und können reichhaltige Schätze für das Verstehen deiner Selbst sein.

 

Du hast mit diesem Artikel alle groben Bausteine, um deine Erotik zu durchleuchten. Wenn du dich damit noch intensiver beschäftigen willst, folge den Verlinkungen im Text. Die bringen dich zu anderen Facetten.

 

Ich wünsche dir viel Spaß an deiner erotischen Sexualität.
Claudia


Genügt dir das nicht, steht dir offen, den Workshop "Erotische Fantasien - verstehen und nutzen" zu besuchen. 

Lustfaktor Macht und Ohnmacht

Macht als Lustfaktor
Bild: www.pixabay.com by sponchia

Sex und Macht haben eine kunstvoll verstrickte Beziehung. Und das nicht nur in den Fällen, in denen Macht/Ohnmacht oder Unterwerfung zum erklärten Liebesspiel gehören. Sexuelle Macht zu erlangen, auszuspielen oder zu zeigen, ist ein essenzieller Bestandteil in der Dynamik der erotischen Sexualität.

 

Das ist nicht nur eine These, sie wird auch durch Jack Morin im Buch "Erotische Intelligenz" begründet.

Suche nach Macht

Ich habe bereits darüber geschrieben, dass Jack Morin das Modell der erotischen Intelligenz veröffentlicht hat. Ein Eckstein für erotische Sexualität ist die Suche nach Macht.

 

Für manche Menschen mag das befremdlich wirken, denn in der Welt von Romantik und Liebe, scheint Macht keinen Platz zu haben.

 

Das kann ich gut nachvollziehen, denn wenn wir uns anschauen, was Machtkämpfe in einer Beziehung anrichten können, kann es da zu Spannungen kommen, die über die erotische Komponente hinweg, sehr zerstörerisch wirken können. 

Magie der Macht

Dennoch hat die Suche der Macht ihre eigene Magie in der Erotik. Nach Morin entsteht diese Spannung daraus, dass der Willen zweier Personen aufeinander trifft. Da der Willen meist unterschiedlich ist, wird daraus ein mentales (oder durchaus handfestes) Hindernis konstruiert. Das ist seinerseits dafür zuständig, dass Erregung im erotischen Sinne überhaupt stattfinden kann. Denn die Grundgleichung für erotische Erregung lautet:

 

Anziehung + Hindernis = Erregung

Die Macht der Ohnmacht

In den alltäglichen sexuellen Handlungen mag uns das Macht-Thema nicht immer gleich direkt ins Gesicht springen. Doch wenn wir in die Fantasien der Menschen blicken, ist Macht ganz häufig eine direkte oder indirekte Komponente, die die spezielle Würze dieser erotischen Fantasie ausmacht.

 

Manchmal kommt sie auch getarnt daher: Im Deckmäntelchen der Hingabe oder des "Opfers". Ganz häufig sind bei erotischen Fantasien, die sich mit absoluter Hingabe beschäftigen, mit dem Genommen werden oder ähnlichen Szenarien, in denen man selbst als Hauptprotagonist in der scheinbar ohnmächtigen Position verharrt, die Machtmotive stark ausgeprägt.

 

Denn es geht dabei selten darum, echte Ohnmacht zu erleben, sondern um die Motive, wieso diese Rolle uns so beflügelt. Es ist eine subtile Form der Macht, die in der Ohnmacht steckt. Als unwiderstehliche Frau, die den Mann in Wallung bringt, sodass er sich nicht zügeln kann, als Person, die die Verantwortung für die eigene Lust an die andere Person abgeben kann.

Fantasie vs. Realität

Die Frage stellt sich, wieso man die Fantasien nicht viel häufiger auslebt? Geht man dann wieder an den Ursprung des erotischen Reizes, geht es ja darum, dass es den meisten Menschen darum geht, eine schön gestaltete sexuelle Erfahrung zu machen und dass viele Menschen Angst davor haben, dass ein sexuelles Erleben mal in die Hose geht. Das ist ein extra Thema, das mit sexueller Erweiterung zu tun hat.

 

Es hängt jedoch auch damit zusammen, dass wir viele Fantasien nicht wirklich abbilden können. Denn um die emotionale Atmosphäre der Fantasie aufzubauen,

  • braucht es Bewusstheit über die Faktoren.
  • muss man die gegenseitigen Interessen verhandeln (und davor scheuen sich viele).
  • müssen beide Bedürfnisseiten respektiert und ernst genommen werden.
  • klappt es nicht immer gleich so, wie man sich das vorstellt.
  • ist es manchmal schwierig, diese mit dem Partner herzustellen.

Was also tun?

Wenn man selbst in den eigenen erotischen Fantasien Machtkomponenten entdeckt, lohnt es sich zu erforschen, wie diese befriedigt werden können. Das kann schon manchmal dann gegeben sein, wenn man den Partner spontan sexuell mit etwas "überfällt", das ihm gefällt (und er sich deshalb revangiert). Oder indem man klare Ansagen dazu macht, was man jetzt genau braucht, um noch mehr Lust zu erleben.

 

Auf jeden Fall lohnt es sich, das Thema anzusprechen, um sich zu erweitern. Auch wenn man manchmal Bauchlandungen damit macht. Nur so kann man sein Sexleben lebendig halten. Was passiert denn Schlimmstenfalls? Genau: Es war halt nicht so gut. Dann probiert man es das nächste Mal eben anders.

 

In diesem Sinne viel Freude mit der eigenen Macht!
Claudia

 

 

Du möchtest mehr über deine erotischen Fantasien erfahren? Schau dir den Workshop "Erotische Intelligenz" an.

Squirting und weibliche Ejakulation

Squirten und weibliche Ejakulation
Bild: studioloco - www.fotolia.com

Vor vier Jahren habe ich einen Blogbeitrag über das Thema "Pinkeln beim Sex" geschrieben, in dem ich auf das Phänomen des Squirtings und der weiblichen Ejakulation einging.

 

In dem Beitrag wollte ich Frauen hauptsächlich die Sorge nehmen, dass sie etwas "falsch" machen. Denn viele Menschen ekeln sich vor den Flüssigkeiten, die beim Sex auftreten können.

 

Heute gibt es Studien, die dem Phänomen der weiblichen Ejakulation und dem Squirting genauer auf den Grund gingen. Ich bin auf eine wunderbare Metastudie gestoßen, deren Inhalt ich wertvoll zu teilen finde. 

Squirting und weibliche Ejakulation sind unterschiedliche Phänomene

Auch wenn es oft nicht unterschieden wird - so wie ich das in meinem letzten Artikel dazu auch nicht getan habe - sind das Squirting und die weibliche Ejakulation unterschiedliche Phänomene.

Squirting

Squirting oder Gushing hat deshalb so an Beliebtheit gewonnen, weil es in einer Vielzahl an Pornos gezeigt wird. Es ist assoziiert mit hoher Lust der Frau und bereichert in vielen Beziehungen tatsächlich das Lusterleben.

 

Dabei handelt es sich nicht um weibliches Ejakulat, wie es oft angepriesen wird. Es handelt sich dabei um Urin oder sehr wässrigen Urin, der zum Teil auch mit der Prostataflüssigkeit versetzt sein kann.

 

Aus diesem Grund, dass es sich um Urin handelt, dessen Ursprung aus der Blase kommt, kann man dabei auch relativ viel Flüssigkeit beobachten. Diese Flüssigkeit tritt auch aus der Harnröhre aus.

 

Der Ausstoß des Squirts kann stattfinden, wenn der klito-urethral-vaginale Bereich stimuliert wird. Das heißt, sie ist eine physiologische Reaktion auf sexuelle Stimulation.

Weibliche Ejakulation

Daneben produziert der weibliche Körper andere Flüssigkeiten beim Sex. Eine davon ist das weibliche Ejakulat

 

Es unterscheidet sich sowohl in der Menge, als auch in der Zusammensetzung und im Ursprungsort vom Squirt.

 

Die weibliche Ejakulation ist eine eher milchige, dickflüssige Flüssigkeit. Im Vergleich zum Squirt ist sie sehr wenig. Im Gegensatz zum Squirt wird die weibliche Ejakulation in der weiblichen Prostata gebildet. Diese ist eine exokrine Drüse, die bei Frauen sehr unterschiedlich groß ausfällt. Man weiß nicht, ob jede Frau diese hat. (Nach meinem logischen Verstand gibt es aber keinen Grund, wieso nicht). Diese Drüse ist zellulär so ausgestattet, dass sie neuroendokrin aktiv werden kann und ist aus Drüsengewebe, Gängen und Muskelfasergewebe aufgebaut. 

 

Im Gegensatz zur männlichen Prostata hat sie mehr Muskelfasergewebe und Gänge, weniger Drüsengewebe.

 

Das weibliche Ejakulat beinhaltet viel PSA, Fructose und Glucose und entspricht in der Zusammensetzung ungefähr dem männlichen Ejakulat vor der Pubertät.

 

Die weibliche Prostata hat Zugang zur Harnröhre, weshalb auch das Squirting oft mit der Prostataflüssigkeit versetzt ist.

 

Aktueller Stand der Forschung ist, dass die weibliche Ejakulation antimikrobisch ist und einen schützenden Effekt vor Harnwegsinfekten hat.

 

Weibliches Ejakulat ist wahrscheinlich eine physiologische Reaktion auf sexuelle Stimulation.

Vaginale Flüssigkeit

Von diesen beiden Flüssigkeiten und Phänomenen lässt sich die vaginale Flüssigkeit oder vaginale Lubrikation unterscheiden.

 

Sie wird im Prinzip immer produziert und die Menge der Flüssigkeit hängt vom Zyklus ab, kann bei sexueller Erregung deutlich zunehmen

 

Diese Flüssigkeit ist Filtrat aus dem Blutplasma, weist viel Kalium und wenig Natrium auf, und hat im Schnitt einen pH-Wert von 4,7. Sie wird wahrscheinlich durch das Zusammenziehen des Beckenbodenmuskels ausgestoßen. Sie weißt keine Harnsäure auf und ist dickflüssiger als Urin.

 

Diese Flüssigkeit wird bei sexueller Erregung vermehrt produziert.

Koitale Inkontinenz

Jetzt möchte ich noch auf ein Phänomen aufmerksam machen, das Frauen immer wieder berichten: Koitale Inkontinenz. Darunter versteht man unfreiwilliges Pinkeln während des Sex. Laut der Metastudie ist dieses Phänomen bei Frauen zwischen 10-67% zu beobachten, wenn sie sowieso unter Inkontinenz leiden. 

Was dagegen hilft: Beckenbodentraining!

 

Man hat beobachtet, dass Frauen, deren Detrusormuskel überaktiv ist und Frauen, die unter stressbedingtem Urinieren leiden, öfter Koitale Inkontinenz erleben.

 

Doch dieses Phänomen lässt sich in zwei Unterphänomene aufgliedern: 

 

  1. Penetrative Koitale Inkontinenz
  2. Orgastische Koitale Inkontinenz

 

Es gibt die Vermutung, dass Frauen, die das 1. Phänomen erleben, eher auch stressbedingt Urin verlieren und Frauen, die mehr das 2. Phänomen erleben, unter einem überaktiven Detrusormuskel leiden.

Weibliche Flüssigkeiten und sexuelle Lust

So, nach all diesen beobachteten Phänomenen möchte ich noch einmal auf das Lustvolle und das Gefühl zu sprechen kommen.

 

Ich finde es für die sexuelle Aufklärung wichtig zu wissen, was im Körper passiert. Denn darüber lassen sich Ängste mildern und beobachtbare Erlebnisse einordnen

Und ich möchte darauf aufmerksam machen, dass diese Erkenntnisse auch eine Enttabuisierung von Körperflüssigkeiten herbeiführen kann. 

 

Wenn du oder dein Partner in den letzten Jahren Spaß am Squirten hattet und es als Zeichen der Lust gesehen habt, dann darf es das auch weiterhin

 

Vielleicht hilft das auch, Urin von seinem Stigma zu befreien. Denn es ist eben "nur" eine Körperflüssigkeit. Manchmal sehr verdünnt, dass er geruchlos wird und im sexuellen Kontext, ohne, dass man dafür eine spezielle Vorliebe haben muss, völlig okay

 

Vielleicht befreit es manche Frauen vom Druck, endlich squirten lernen zu wollen. Denn es ist lustig, vielleicht auch lustvoll, es zu tun, aber es ist nicht nötig, um guten Sex zu haben.

 

Eine innere Haltung, die mit Neugier an Sex heran geht, ist für alle Beteiligten stressfreier und kann zu mehr Lockerheit, Freude und Genuss führen, als wenn man alles, was während Sex passieren kann, pathologisiert oder ängstlich betrachtet.

 

Und zu guter Letzt gibt es Anlaufstellen, die sich mit Sexualität hauptsächlich befassen, die immer gerne Hilfestellung leisten und Antworten geben.

 

Also: Genießt eure Flüssigkeiten! Sie sind alle fabelhaft!

 

Claudia