Blog

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

 

In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die mich bewegen. Manchmal haben die Einträge Bezug zu meinem Beratungs- und Coachingangebot, manchmal nicht.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

 

 

 

Lustfaktor Macht und Ohnmacht

Macht als Lustfaktor
Bild: www.pixabay.com by sponchia

Sex und Macht haben eine kunstvoll verstrickte Beziehung. Und das nicht nur in den Fällen, in denen Macht/Ohnmacht oder Unterwerfung zum erklärten Liebesspiel gehören. Sexuelle Macht zu erlangen, auszuspielen oder zu zeigen, ist ein essenzieller Bestandteil in der Dynamik der erotischen Sexualität.

 

Das ist nicht nur eine These, sie wird auch durch Jack Morin im Buch "Erotische Intelligenz" begründet.

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Squirting und weibliche Ejakulation

Squirten und weibliche Ejakulation
Bild: studioloco - www.fotolia.com

Vor vier Jahren habe ich einen Blogbeitrag über das Thema "Pinkeln beim Sex" geschrieben, in dem ich auf das Phänomen des Squirtings und der weiblichen Ejakulation einging.

 

In dem Beitrag wollte ich Frauen hauptsächlich die Sorge nehmen, dass sie etwas "falsch" machen. Denn viele Menschen ekeln sich vor den Flüssigkeiten, die beim Sex auftreten können.

 

Heute gibt es Studien, die dem Phänomen der weiblichen Ejakulation und dem Squirting genauer auf den Grund gingen. Ich bin auf eine wunderbare Metastudie gestoßen, deren Inhalt ich wertvoll zu teilen finde. 

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Sexualität - das Modell der sexuellen Felder

Modell der Sexualität
Bild: Claudia E. Huber

Ich spreche immer wieder von der erotischen Sexualität. Und da ich mich viel mit der erotischen Intelligenz auseinandersetze und damit arbeite, hatte ich das Bedürfnis, ein Modell zur Verständigung zu entwickeln.

 

Zu häufig wird Sexualität mit Erotik gleich gesetzt. Was Erotik jedoch bedeutet, ist für den Sprecher unklar, für die Zuhörerin demzufolge auch. Während der Entwicklungsphase der Workshops zur Erotischen Intelligenz stolperten auch Daniel und ich immer wieder über den Begriff der Erotik und der Sexualität. Deshalb war es mir ein wichtiges Anliegen, diese Begriffe zu differenzieren.

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Der Schlüssel zur Erregung - die erotische Gleichung

Erotische Gleichung
Bild: www.pixabay.com, by Pixaline

Es gibt viele Theorien darüber wie Erregung zu Stande kommt. Dabei wird häufig nicht genau definiert, worüber wir sprechen. Denn im großen Feld der Sexualität herrschen definitorische Lücken. Das macht nichts, wenn wir uns gegenseitig verstehen. Ein Versuch der Unterteilung des sexuellen Erlebens habe ich in einem anderen Artikel unternommen. 

 

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie sexuelle Erregung oft zustande kommt.

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Erotische Fantasien – ein Spiegel unserer Erfahrungen

Erotische Fantasien
Bild: www.pixabay.com by PIX1861

Über erotische Fantasien machen sich die wenigsten Menschen gezielt Gedanken. Meistens nutzt man sie, um sich selbst auf Touren zu bringen. Ganz egal, ob das nun bei der Selbstbefriedigung ist oder um sich beim Sex mit dem Partner über die Orgasmusschwelle zu kicken. Manchmal mutet es so an, als wären erotische Fantasien lediglich ein Werkzeug, um sich Sex und alles, was damit zu tun hat, spannender zu machen.

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Sexueller Missbrauch - weitreichende Auswirkungen

Hoffnung
Bild: by Kodri Vahle www.pixabay.com

Sexueller Missbrauch hat weitreichende Auswirkungen auf die, die das erfahren mussten. Das scheint vielen völlig klar zu sein. Doch wie umfangreich diese Erfahrungen sind, ist den meisten Menschen erst bewusst, wenn sie sich damit auseinandersetzen oder damit bewusst konfrontiert sind.

 

Wichtig ist, dass sexueller Missbrauch kein lebenslanges Martyrium bedeuten muss, wenn man weiß, dass es einen Weg aus den Folgen heraus gib. Er benötigt Mut und Kraft, doch es lohnt sich.

 

In diesem Artikel gehe ich auf die Überkategorien der Auswirkungen sexuellen Missbrauchs ein. Mir ist dieser Beitrag wichtig, denn was für diese heftige Form der sexuellen Blockierung und Gewalt gilt, gilt auch in Abschwächung für alle anderen Formen der sexuellen Verunglimpfung und Übergriffigkeiten. 

 

Lies den Artikel, wenn du ihn liest, bitte bis zum Schluss, denn ich möchte dich nicht in einem dunklen Gefühl in den Tag gehen lassen.

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Die Macht des klaren Neins

Nein sagen macht Spaß
Bild: by HypoArt; www.pixabay.com

Hast du dir bereits Gedanken darüber gemacht, was die Macht des klaren Neins ist? Auch wenn das keine neue Sache ist, die ich in diesem Artikel besprechen möchte, ist sie es dennoch wert, noch einmal durch die Gehirnwindungen gejagt zu werden.

 

 

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Sexuelle Doppelmoral in der Gesellschaft - ein Teufelskreis

Doppelmoral Sexueller Teufelskreis
Bild: www.pixabay.com; von Engin_Akyurt

Spätestens seit der #metoo Debatte hört man wieder überall Schlagwörter wie "Gleichberechtigung", "sexuelle Selbstbestimmung" und "Freiheit". Das hat auch seine Richtigkeit, wenn da nicht so ein - wie wir im Schwabenland so schön sagen - Gschmäckle dabei wäre.

 

In diesem Beitrag geht es mir nicht um die #metoo Debatte. Mir geht es um die vielen sexuellen Doppelmoralen in unserer Gesellschaft, die so, wie es aktuell ist, in einem Teufelskreis für Frau und Mann mündet. 

 

Bist du jemand, der bei Provokation und scharfen Thesen Schnappatmung bekommt, überlege dir gut, ob du weiter liest. Denn ich bin im Verlauf des Textes nicht zimperlich.

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Mehr Tiefe beim Sex

Mehr Tiefe beim Sex
Bild: www.pixabay.com by lightstargod

Letzte Woche bekam ich eine Email, in der mich eine Frau danach fragte, was sie tun kann, um einen tieferen oder auch spirituelleren sexuellen Kontakt zu bekommen.

 

Diese Frage erreicht mich ziemlich häufig und es ist kein Wunder, dass ich das hauptsächlich von Frauen höre. Und ich find es klasse, dass sich Menschen darum bemühen, ihrer Sexualität Tiefe zu verleihen. Denn das ist die Weiterentwicklung der Sexualität in einer Beziehung und auch der eigenen Persönlichkeit.

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Intimbereich und Körpersäfte

Intimbereich und Natürlichkeit
Bild: by Bosmaerwin; www.pixabay.com

Lena kam völlig verklärt von einem Tantra-Seminar-Wochenende. Mit strahlenden Augen erzählte sie mir, dass sie jetzt endlich ihre Göttin zwischen den Beinen entdeckt hat und ihre Säfte seien auch nicht mehr eklig, sondern heilig. Zumindest ein bisschen...

 

Innerlich rolle ich mit den Augen. Ich höre diese Geschichte gefühlt jeden Tag. Und zugegebener maßen hatte ich auch so eine Phase... Während ich ihr dabei zuhöre und mich für sie freue, frage ich mich: "Geht das nicht auch eine Spur entspannter?"

 

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Entspannung mit der Beckenschaukel

Beckenschaukel
Bild: by Jills; www.pixabay.com

Ich bin ein Fan von allem, was praktisch, nützlich und spaßig ist. Und wenn das alles drei auch noch zusammenfällt, ist das für mich wie ein Sechser im Lotto plus Superzahl und so (was man auch immer braucht, um den Jackpot zu knacken).

 

In diesem Artikel stelle ich dir eine ultra-geniale Bewegung vor, die man fast schon als Methode präsentieren  könnte, denn sie löst Probleme beim Sex, entspannt im Alltag die Muskeln und den Geist UND sie kann dazu führen, dass du dich geerdeter fühlst

 

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Für guten Sex sind manchmal Abschiede nötig

Abschiede für guten Sex
Bild: by terimakash; www.pixabay.com

Die meisten Menschen, die mich kontaktieren, sagen, sie wollen ein besseres Sexleben haben. Die Geschichten drum herum sind dabei sehr unterschiedlich:

 

  • Manche wollen einen Orgasmus erleben.
  • Andere wollen sich hingeben lernen.
  • Die Dritten möchten ihre Scham überwinden.
  • Die Vierten möchten Ängste hinter sich lassen.
  • Und dann gibt es diejenigen, die einfach mehr fühlen wollen.

 

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Das Image der starken Frau

Die Maske der starken Frau
Bild: by Kellepics www.pixabay.com

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema "Image". Und zwar bin ich bei der Recherche und bei den Interviews zu meinem aktuellen Buch immer wieder auf das "Image-Problem" gestoßen, mit dem sich viele Menschen herumplagen. 

 

Ja, Image ist nicht nur auf das Thema Sexualität beschränkt. Ganz und gar nicht. Und ich beleuchte in diesem Artikel das Thema Image kritisch und zwar auf mehreren Ebenen. 

 

Was ist das persönliche Image, welche Images (oder Stereotype) existieren in der Gesellschaft und wo sind die Risiken und Chancen hierin.

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Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben

Guter Sex ist Entscheidungssache
Bild: Claudia Elizabeth Huber, by Dana Diezemann

Am 16. September 2017 war ich auf dem ersten Barcamp meines Lebens. Für die Veranstalter war es ihr 10. Mal in Stuttgart.

 

Für diejenigen, die nicht dabei waren, möchte ich einen kleinen Einblick geben, was gelaufen ist. Natürlich nicht, wie es chronologisch war, denn das wäre ja langweilig. Sondern ganz subjektiv aus meiner Sicht.

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#talkmitdana - Sex goes on air

Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann
Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann

Ich war im Radio. Das erste Mal. Ja, diejenigen von euch, die meinen Liebesbrief bekommen, die haben das schon mitbekommen. Heute mag ich noch einmal für die Bloggerwelt dazu einen Einblick hinter die Kulissen geben.

 

Wieso ich das tu? Die Stimmung und die Reaktionen auf diese Sendung waren toll und ich möchte erzählen, was es manchmal bewegen kann, wenn man NUR mal REDET.

 

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Orgasmen als Maßstab für guten Sex?

Zeit zu entspannen und genießen
Bild: by Janelaroos; www.pixabay.com

Wie oft habe ich schon von Orgasmen geschrieben und davon geredet, wie gute Orgasmen das Wohlbefinden beeinflussen können. 

 

Das ist tatsächlich so und das bestätigt sich seit Jahren in meinen Beratungen. 

 

Doch eines fällt mir immer wieder auf: Viele Menschen verwechseln guten Sex mit Orgasmen. Bzw. NUR mit Orgasmus ist der Sex gut. 

Ist das wirklich so?

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Lustvoll Lieben - Wie du deine Lusthemmung veränderst

Vom Frust zur Lust Lustvoll Lieben
Bild: by Artsybee; www.pixabay.com

Kennst du das, wenn du Lust hast, aber es "kickt" nicht richtig? Wenn sich dein Partner abmüht, es jedoch nicht so richtig lustvoll wird?

 

Oder hast du entdeckt, dass du zwar Lust bekommst, aber du dich immer wieder dabei erwischst, dass du deine Lust deckelst?

 

Dann lass dich einladen, eine Geschichte mit Happy End zu lesen. Hier, jetzt:

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Peinlich!!! Wie du mit Scham umgehen kannst

Scham überwinden
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Ich bin mir sicher, dass du dich schon mindestens einmal geschämt hast.

 

Das sind die Momente, in denen ich persönlich am liebsten im Boden versinken würde und hoffe, dass keiner merkt, was in mir vorgeht. Aber das gelingt dann meist auch nur so mittelmäßig. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die sehr schnell rot werden, aber trotzdem sieht man es mir an, weil meine Bewegungen entweder fahrig werden oder ich mit dem Blick ausweiche.

 

In den Momenten ist es für mich kurzzeitig auch echt schlimm, wenn ich dann aber bemerke, dass ich mich schäme, ist das unangenehme Gefühl auch schnell wieder vorbei.

 

Wie ich das mache, erzähle ich dir heute.

 

Dazu hole ich ein bisschen aus. Weil es dir nicht viel hilft, wenn ich beschreibe, dass ich mir dann innerlich nur sage: „Okay, ertappt. Was solls?“ Tief durchatme und weiter mache.

 

Schließlich sind die anderen Leute nicht auf einmal weg oder das, was geschehen ist, ist auch nicht ungeschehen gemacht.

 

Aber ich habe verstanden, wieso wir uns schämen.

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Weiblicher Orgasmus - 4 Tipps für das sinnliche Ganzkörpererlebnis

weiblicher Orgasmus ganzer Körper
Bild: by aks9215; www.pixabay.com

Der weibliche Orgasmus ist in vielen Köpfen immer noch etwas Mythisches. Er strahlt nahezu eine Magie aus, da er rar zu sein scheint. Doch die wahre Fülle eines weiblichen Orgasmus erschließt sich erst in seiner Ganzkörperlichkeit.

 

Welche Frau träumt nicht davon, sich einmal völlig in dieses Gefühl des Glücks hineingleiten zu lassen?

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Sexuell missbraucht - ein Leben danach?!

Zeit etwas zu ändern.
Bild: by geralt; www.pixabay.com

Dieser Artikel versucht einen Hoffnungsschimmer zu zeichnen. Er ist definitiv keine Lösung. Denn die Lösung kann ein kleiner Blog-Beitrag nicht leisten.

Nun aber los, denn es geht hier nicht um das Thema "Was kann ein Blog-Eintrag leisten", sondern um einen kleinen Teil des riesigen Themas sexueller Missbrauch oder - wie es in der Fachwelt benannt wird - sexuelle Gewalt.

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Schuldgefühle beim Sex?

Schuld und Scham beim Sex
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Hast du manchmal Schuldgefühle, wenn du Sex hast? Nein? Dann geht es dir so wie vielen anderen Frauen.

 

Trotzdem lästern und schimpfen über andere Frauen, die sich sexuell wohl fühlen und manchmal so richtig die Sau rauslassen.

 

Oder sie betiteln Frauen, die ihrer Lust freien Lauf lassen, als Schlampen, dass sie rumhuren und heutzutage auch mal gerne als "bitch".

 

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Sag mir (nicht), was ich tun soll

Feedback beim Sex
Bild: by skeeze www.pixabay.com

Offene Gespräche sind für ein gutes Sexleben unerlässlich. Egal ob es dabei um erotische Fantasien geht oder darum, wie man lieber berührt oder gevögelt werden will.

 

Die Offenheit macht es leichter, das Sexleben wirklich schön zu gestalten. Und dennoch ist es nicht immer so ganz einfach mit einem Feedback umzugehen, wenn es kommt.

 

In diesem Beitrag geht es darum, wieso es so weh tut, wenn der Partner uns sagt, dass wir etwas anders machen sollen und wie du damit besser umgehen lernen kannst.

 

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Scham oder Macht?

Scham oder Macht?
Bild: Geralt - www.pixabay.com

"Ich will nicht, dass er mich so sieht", sagt F., eine Coachee, die ich wegen Orgasmusproblemen mit ihrem Partner begleite. Als sie diesen Satz ausspricht, sind wir am Kern des Themas angelangt und es ist komplexer, als es sich auf den ersten Blick anhört.

 

Denn es geht nicht um das reine Schamgefühl, das viele Frauen immer noch empfinden, wenn sie ihrer Lust freien Lauf lassen wollen und noch nicht können. Es geht um Scham und Macht!

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So findest du deinen G-Punkt

G-Punkt finden
Bild: Canva.com, by Claudia Elizabeth Huber

Wenn du schon länger auf diesem Blog unterwegs bist, weißt du ja, dass es den G-Punkt gibt. Heute möchte ich dir noch einmal genauer erklären, wie du den G-Punkt (oder richtiger die G-Fläche) findest.

 

 

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Wie sage ich ihm, was ich im Bett will?

Wie sag ichs ihm?
Bild: www.pixabay.com -omarMedinaFilms

Ich habe hier schon viel darüber geschrieben, wie man herausfindet, was man selbst gerne mag, welche Bedürfnisse man im Bett hat und wie du dein erotisches Potenzial noch vergrößern kannst.

 

Und wenn du das mal weißt, ist auch schon fast alles sicher! Denn immerhin weißt du schon, was du gerne erleben möchtest, was dich in Ekstase bringt (vielleicht) und was ein absolutes No-Go ist.

 

Doch allein das Wissen, bringt dir den Spaß noch lange nicht. Denn dein Gegenüber sollte vielleicht schon mitspielen?

 

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Zu wenig Zeit für Sex

Zeit für Sex
Bild: unsplash - www.pixabay.com

Ständig auf Achse, dann Haushalt, dann Arbeit, dann Kinder versorgen oder zum Sport rennen. Freunde treffen, kochen, vorbereiten.

 

Das ist der Alltag von vielen Menschen. Natürlich gibt es Unterschiede. Manchmal gibt es keine Kinder, sondern Haustiere. Manchmal beides. Manchmal pflegt man die Eltern oder sonstige Verwandte. 

 

Was immer das gleiche ist: Der Sex bleibt auf der Strecke. Oder er spielt kaum eine Rolle mehr im Leben. Und die Frage ist: Woher soll ich die Zeit nehmen?

 

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Orgasmic Yoga Meditation - Befriedigende Selbstbefriedigung

Orgasmic Yoga Meditation
Orgasmic Yoga Meditation Bild: Lumpi - www.pixabay.com

Wie häufig hab ich schon über Selbstliebe und Selbstbefriedigung als der Schlüssel zum Sexglück geschrieben? Nicht nur auf diesem Blog, sondern auch in Zeitschriften (Separée und Jungsheft) oder Online-Magazinen.

 

Immer wieder stellen mir dann Leserinnen und Leser die Frage: "Sag mal, wie soll mir das denn helfen?"

 

Mit diesem Artikel erhalten alle zurecht Fragenden ihre Antwort.

 

 

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Der weibliche Orgasmus

Weiblicher Orgasmus
by comfreak www.pixabay.com

Dieser Artikel ist ein wenig künstlerisch, denn es geht um den weiblichen Orgasmus. Vielmehr geht es um die Natur des weiblichen Orgasmus.

 

Ja, es gibt sehr viele unterschiedliche Arten des weiblichen Orgasmus. Zumindest, wenn man die Zentren der Orgasmen ansieht.

 

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Mehr Spaß am Körper

Forschergeist Freude am Körper
Bild: vikvarga - www.pixabay.com

Ich habe letztens ein kleines Kind beobachtet, dass mit seiner Mutter in der gleichen Bahn fuhr wie ich. Das Kind war ganz begeistert von den Dingen, die sein Körper konnte. 

 

"Schau mal, Mama, ich kann mit dem Finger schnippen." Dann genoss das Kind genau dieses Finger schnippen bis es bemerkte, dass es beim Wange aufpusten auch ein Geräusch machen konnte.

 

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Schuldfrei vögeln

Alleine mit der Schuld
Bild: by amayaeguizabal www.pixabay.com

Wer schuldfrei vögeln möchte, der ist meist am Anfang eines enormen persönlichen Entwicklungsprozesses.

 

Ich hab bereits über Scham geschrieben. Denn es ist ein wichtiges Thema heutzutage in der Sexualität vieler Frauen. Ein sehr verwandtes Thema ist das Schuldgefühl.

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Sollen die 10 Minuten rein-raus alles sein?

Bild: by lightstargod, www.pixabay.com
Bild: by lightstargod, www.pixabay.com

"Er will jetzt also wieder Sex. Naja, die 10 Minuten kann ich ja mal mitmachen." Gedanken, die nicht selten so aus dem Leben gegriffen sind.

 

Ganz ehrlich? Wenn 10 Minuten rein-raus-Spiel alles ist, was in Schlafzimmern passiert, dann versteh ich, wieso Frauen keine Lust mehr auf Sex haben und wieso Männer und Frauen gelangweilt sind. 

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Mut-für-deine-Sexualität-Artikel

Mut tut Sex gut
by Alexas_Fotos www.pixabay.com

Keine Angst, das wird kein "Tschakka"-Artikel. Und falls du ein Mensch bist, der den "Tschakka"-Spirit braucht, dann stell dir vor, dass ich ihn dir mit voller Inbrunst vorlese und immer wieder bedeutungsschwangere Pausen mache, in denen ich dich ansehe wie die alten Western-Helden: "Ja, Joe, genau!".

 

Dieser Artikel soll dir ein bisschen Mut machen. Er soll dir helfen, dass du dir erlaubst, darüber nachzudenken, welchen Stellenwert du deiner Sexualität und deinen (sexuellen) Bedürfnissen in deinem Leben geben willst. Denn Sex gehört zum Leben dazu wie essen, trinken, schlafen und atmen.

 

Deshalb hast du es verdient, dass du dir zumindest Gedanken darüber machst, ob du glücklich damit bist.

 

 

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Die Macht erotischster Fantasien

erotische Fantasien
by Comfreak - www.pixabay.com

ACHTUNG! Der nachfolgende Artikel beinhaltet "deep shit" und ist für Personen mit ausgeprägtem "Will ich nicht wahrhaben"-Syndrom nicht geeignet. Bitte schätzen Sie Ihre eigene mentale Bereitschaft ein und verlassen sich keineswegs auf den Rat eines Klatschblatts! Danke!

 

Offensichtlich hältst du dich für mental bereit für diesen Artikel, sonst hättest du jetzt sicherlich schon auf einen anderen geklickt oder hättest die Seite verlassen. Bleib jedoch dran, weil dieser Artikel erzählt dir heute etwas über die Macht deiner erotischen Fantasien. 

 

 

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Fick mich wie es mir gefällt!

sexy Paar - fick mich, wie es mir gefällt
Bildquelle: www.fotolia.com

Ja, genau, du liest völlig richtig! Endlich mal ein ganz saftig-deftiger Titel, denn dieser Beitrag hat nichts mit seichten Flötentönen zu tun. Sondern es geht um nichts anderes, als um die Ehrlichkeit und den Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen - ganz egal, wie sie ist.

 

Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich hab nichts gegen seichte Flötentöne. Doch wenn ich etwas in den letzten Jahren als Sexcoach gelernt habe, ist es eine Tatsache, die mir davor nicht so bewusst war:

 

 

Es braucht in unserer heutigen Gesellschaft mehr als nur eine Erlaubnis, so sein zu dürfen, wie man es braucht. Und es braucht mehr als nur die Erlaubnis, sich zu trauen, zu seiner eigenen Sexualität zu stehen!

 

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Schmerzen beim Sex

Schmerzen beim Sex
Bild: by PublicDomainPictures www.pixabay.com

Schmerzen beim Sex ist ein ziemlich umfangreiches Thema. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, woher diese Schmerzen kommen können und was du dagegen tun kannst, wenn du davon betroffen bist.

 

Dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verzichtet weitgehend auf komplexe anatomische Erklärungen oder medizinische Begründungen. Wenn du also davon betroffen bist, ist es immer gut und wichtig, medizinisch abzuklären, ob du körperlich gesund bist!

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Gute Gefühle verboten!!!

Gute Gefühle verboten
by unsplash - pixabay.com

 

 

Vor mir sitzt eine toughe Frau mittleren Alters. Sie hat wache Augen, ein Selbstbewusstsein, von dem sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden könnten und sie immer noch genügend davon übrig hätte.

 

Sie steht mit beiden Beinen so felsenfest im Leben, managet ihren Job und hat zwei Teenager zu Hause. Einfach wow! Beim ersten Kontakt am Telefon dachte ich mir ehrlich: "Wo soll da bitte ein Problem sein?" 

 

 

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Sex ist... Was denkst du wirklich über Sex?

Sex ist... was ich darüber denke
Gedanken über Sex - Bild: sciencefreak www.pixabay.com

Sex ist...

  • super
  • cool
  • erleichternd
  • beflügelnd
  • geil
  • eklig
  • fantastisch
  • wild
  • ungehörig
  • anstrengend
  • nervig
  • ekstatisch

 

Das ist eine Aufzählung, wie man Sex in einem Wort empfinden kann. Doch was denkst du über Sex?

 

Dieser Beitrag erzählt dir, wieso das, was wir über Sex denken, manchmal unsere Orgasmen blockieren und er erzählt dir, wieso es auch gut ist, mal so die eigenen Gedanken zu Sex kennen zu lernen. Also bleib dran.

 

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Hattest du schon einen kleinen Orgasmus beim Sex?

Der kleine Orgasmus
Bild: by PDPics; www.pixabay.com

Dieser Beitrag erzählt dir, wie du erkennst, dass du schon einmal einen Orgasmus beim Sex hattest, OBWOHL du es nicht so wahrgenommen hast.

 

Wie? Das geht? 

Ja, und wenn du weiter liest, dann wirst du selbst feststellen können, ob du jemals bereits beim Sex einen Orgasmus hattest.

 

Bereit? Dann lies weiter.

 

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Lustvoller Sex braucht keine Modelmaße

Scham überwinden
Scham überwinden / by geralt www.pixabay.de

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hab ich mich unglaublich unwohl in meinem Körper gefühlt. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere Wohl darüber denken, wie ich mich kleide. Und selbstverständlich war ich mir sicher, dass mich ALLE Menschen, die mich nicht kennen und in der Bahn ansehen, nur darüber nachdenken, wie dick mein Hintern ist oder wie unförmig mein Körper aussieht. Für mich gab es da keine Zweifel.

 

 

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Weiblichkeit im Business - geht das überhaupt?

Frau im Business
by entrepreneur - www.pixabay.com

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie Weiblichkeit und Business zusammenpassen? Oder hast du dir auch schon einmal überlegt, wie du aus der Tristesse des Businesschics heraus kommst? Oder wurdest du bereits mit dem zweifelhaften Kompliment bedacht, dass du wirklich nicht so weibisch wirkst wie andere Frauen?

 

Dann wird dich dieser Beitrag sicherlich interessieren.

 

Falls nicht, lohnt sich das Lesen dennoch, denn du wirst eine Idee davon bekommen, wieso Weiblichkeit eine Ressource im Business sein kann.

 

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Wenn Sex kein Thema (mehr) ist

Wenn Sex kein Thema mehr ist
Bild: by StockSnap; www.pixabay.com

Schon wieder sitzen mein Partner und ich aneinander gekuschelt auf dem Sofa. Doch das einzig spannende im Raum ist der dramatische Höhepunkt der Fernsehserie, die wir miteinander anschauen. Langeweile, Ödnis, von erotischer Anziehungskraft keine Spur mehr. Der letzte Sex fühlte sich nach einer zu erfüllenden Aufgabe an, die auf der Beziehungs-to-do-Liste steht. Dabei ist die Beziehung über die Jahre so schön harmonisch geworden...

 

Ähnliche Szenen spielen sich in vielen Partnerschaften ab. Dabei schwören sich die meisten, dass es bei ihnen niemals soweit kommen wird. Denn wenn man sich liebt, verliert man nie die Lust aufeinander... Und doch ist Sexlosigkeit oder Langeweile im Bett in Beziehungen ein häufiges Thema.

 

Unsere Biologie unterstützt unsere Vorstellung von der ewig leidenschaftlichen Beziehung nicht gerade. Je länger die Beziehung, desto mehr wird aus dem „Ich-falle-sofort-über-dich-her“-Cocktail der „Kuschel“-Cocktail. Deshalb sind auch völlig harmonische Beziehungen nicht vor Sexlosigkeit nicht gefeit. Denn Sexlosigkeit ist, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nicht immer unbedingt ein Symptom von Beziehungsproblemen.

 

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Sinnlichkeit macht Lust auf mehr

Sinnlichkeit mehr Lust
Bild: die-exklusiven www.fotolia.com

Wenn du mehr Spaß und Genuss im Leben möchtest, dann nutze die Gaben, die dir die Natur gegeben hat, um dein Leben schöner zu machen. Sinnlichkeit macht Lust auf mehr Leben und mehr Spaß. Alles macht mehr Spaß, wenn wir unsere Sinne mit einsetzen, das Leben zu erleben!

 

Ich habe bereits einen Beitrag dazu geschrieben, wie du deine Sinne trainieren kannst und auch, was Sinnlichkeit ist. Ich möchte das Thema noch einmal betrachten, weil ich darin eine Lösung sehe für viele Probleme, die das Sexleben und das Leben im Allgemeinen betreffen.

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Ein Orgasmus ist nicht so wichtig - oder doch?

Nachdenkliche Frau
by peace of mind - pixabay

"Ach, für mich ist der Orgasmus nicht so wichtig!" Das behaupten vor allen Dingen Frauen, die nicht zum Orgasmus kommen.

 

Alle anderen Frauen schauen bei dieser Aussage nur mit ungläubigem Blick auf die Frau, die das äußerte.

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6 Symptome, die Dir sagen, dass sich dranbleiben lohnt - und 7 Tipps, wie es Dir gelingt!

(c) Unspleash - pixabay
(c) Unspleash - pixabay

Dieser Blogeintrag ist für alle Frauen, die kurz davor sind, das Thema Sex für immer ad acta zu legen. Er ist auch für all diejenigen Frauen, deren Vagina gefühlt bereits unter einer Zentimeter dicken Staubschicht verborgen ist. 

Und es ist ein Artikel für die Frauen, die bereits den Mut haben, sich auf den Weg zu ihrer tiefen, unverfälschten Lust zu machen.

 

Denn es geht um das Thema dranbleiben, wenn es mal stockt. In den nächsten Minuten erfährst Du die häufigsten Symptome des Aufgebens und was Du tun kannst, um dennoch am Ball zu bleiben.

 

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10 Sachen, die passieren können, wenn Du ein gutes Sexleben hast

by LYNESTYPEMAKE - pixabay
by LYNESTYPEMAKE - pixabay

Glaubst Du immer noch, dass ein gutes Sexleben "nur" ein Teil Deines Lebens ist? 

Glaubst Du, dass es dabei "nur" um den Spaß geht, den Du in der halben Stunde hast (ich spreche jetzt von einem Sexleben, das dem durchschnittlichen Menschen in Deutschland betrifft)?

Bist Du immer noch der Meinung, dass Sex "nur" eine nette (oder nicht sooo nette) Nebensache ist?

 

Dann bist Du sexuell noch nie satt gewesen.

 

Denn eine vaginal/klitoral gut gesättigte Frau, ist eine Quelle an Kreativität.

Das Leben ist bunter, frischer, reicher, blumiger, leichter, wenn Du guten Sex hast.

Du bist verbundener mit Dir und der Welt.

Die innere Ruhe, die viele so hart trainieren und sich stundenlang ermeditieren, kann durch geilen Sex viel schneller und schöner erreicht werden.

 

Aber jetzt zu den 10 Dingen, die passieren können, wenn Du richtig guten Sex hast:

 

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Selbstliebe und Masturbation - Der Schlüssel zum Sexglück

Selbstliebe Selbstbefriedigung
Bild: by maya_7966, www.pixabay.com

Es gibt viele Sprüche, die uns weis machen wollen, dass Masturbation "nur" Behelfssex sei. Dementsprechend unwohl fühlen sich viele Menschen, die im Moment ausschließlich sich selbst für den regelmäßigen Sex haben.

 

Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Menschen, denen es sehr peinlich ist, dass sie überhaupt masturbieren oder das Bedürfnis danach haben. 

 

Vielleicht gehörst Du zur ersten oder zweiten Gruppe. Wenn Du zu keiner gehörst, dann wunderbar. Dann hast Du möglicherweise den Schatz der Selbstliebe schon entdeckt. Falls Du Dir nicht sicher bist, dann lies weiter.

 

Wenn Du zur Gruppe 1 oder 2 gehörst, lohnt es sich auf jeden Fall, den Artikel bis zu Ende zu lesen.

 

 

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Schatz, ich liebe Dich (aber ich möchte nicht mehr mit Dir schlafen)

Paar auf Parkbank - Heartbreak - Pixabay
Heartbreak - Pixabay

Ich kenne viele Paare, die schon sehr lange miteinander zusammen sind. Ein erschreckend hoher Anteil hat nahezu kein Sexleben mehr. Deswegen widme ich diesen Artikel an Menschen in längeren Beziehungen - oder denen, die Angst vor der Sexwüste in Langzeitbeziehungen haben.

 

Du erfährst, was Du tun kannst, um Dein Sexleben spannend zu gestalten.

 

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Pinkeln beim Sex?

© studioloco - Fotolia.com
© studioloco - Fotolia.com

Kommt dir folgende Szene bekannt vor?

 

Du liegst/sitzt/kniest mit (d)einem Liebsten im Bett/auf dem Sofa/auf dem Boden und ihr seid so richtig schön dabei. Ihr schwitzt und stöhnt. Es fühlt sich umwerfend gut an und - zack - wie aus dem Nichts, musst du auf einmal ganz dringend pinkeln. So sehr du dich auch bemühst, es lässt sich einfach nicht mehr aufschieben. "Sorry, ich muss dringend mal wohin."

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Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse: Weil mein Partner anders ist als ich

Dieser Artikel entsteht im Rahmen der Blogparade "Blogger packen aus" von Nils Terborg ( www.deineperfektebeziehung.de ) und anderen Kollegen. Die Parade seht unter dem Motto "Was ist deine wichtigste Beziehungserfahrung?"


Blogparaden sind dazu da, um Bloglesern auf Blogs anderer Blogger aufmerksam zu machen, die ähnliche Themen beleuchten oder das gleiche Thema von einer anderen Seite.

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Das Zauberwort: Kommunikation

Let's talk about Sex
Let's talk about Sex

Durchschnittlich spricht jeder Mensch täglich ca 16000 Wörter am Tag. Während die einen lieber über ihre Gefühle oder Freundschaften sprechen, reden die anderen lieber über Hobbies und Arbeit (so das Klischee).

 

Doch wenn es um das geht, was in unseren Schlafzimmern vorgeht, verstummen wir nahezu! Da ist vielleicht noch ein leises Geflüster zu hören. Vielleicht ein Wispern. Oder Grabesstille.

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Dein Körper - dein Tempel

ocskaymark
(c) fotolia.com by ocskaymark

Vor einer halben Woche erzählte mir eine Bekannte, wie sich ihre Schülerinnen und Schlüler während des Sexualkundeunterrichts verhalten. Die Jungs protzen herum, wie häufig sie sich selbst befriedigen. Die Mädchen sitzen verschüchtert daneben. Eine Schülerin hatte sich getraut zu fragen, wo denn die Klitoris sei. Weil jedoch jedes klitzekleine Detail und Bild, das Lehrer zeigen, mit den Eltern abgesprochen werden muss, gab meine Bekannte ihnen den Tipp, sich selbst im Spiegel anzusehen. Dann kam Leben in die Mädchen: "Ih!!!! Das mach ich niemals!!! Das ist ja ekelhaft!!! Das ist pervers!"

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Vergiss das "gut sein"!

Muschiblume
Bild: by Andreas Baumgärtner

"Ich habe Angst, dass ich nicht feucht genug werde."
"Was ist, wenn ich keinen Orgasmus bekommen?"

"Manchmal tut es weh, wenn ich mit meinem Partner schlafe."

 

Das sind Sätze, die ich von Frauen höre, die sich mir anvertrauen. Allein schon auf der Ebene, die jeder hören kann, berühren mich diese Sätze. Denn was hinter diesen Sätzen steht, geht manchmal viel tiefer.

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Mehr Lust für dich

Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia
Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia

Lust ist ein ganz essentielles Thema in meiner Arbeit. Viele Frauen berichten, dass sie selten oder gar keine Lust haben. Manche Frauen sagen, sie hätten nicht die Zeit Lust zu entwickeln, weil ihr Partner ihnen nicht die Zeit ließe, die eigene Lust kommen zu lassen. Sprich: Man hat sich noch nichtmal vom letzten Sex "erholt", steht der Mann wieder auf der Matte.

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7 Dinge, die das sexuelle Feuer von Frauen am Brennen halten

violette Blume

Wenn ich unbekannten Menschen erzähle, was ich beruflich mache, kommt vor allem von Männern, die in langjährigen Beziehungen sind die Frage:

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Der G-Punkt - KEIN Mythos

G-Punkt
Bild: by Claudia; www.canva.com

Es begab sich zu einer Zeit, in der Menschen und Götter noch gemeinsam die Erde bewohnten. Damals - in längst vergangener Zeit - verschwand das Wissen über einen wertvollen Schatz, der versteckt war  in der Schoßhöhle einer jeden Frau...


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So trainierst du deine Sinne

Wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, ist das Wahrnehmen mit unseren ganzen Sinnen essentiell für das Eintauchen in und Genießen des Liebesspiels. Natürlich ist es auch wichtig für viele andere Situationen in unserem Leben, von daher lohnt es sich die eigenen Sinneswahrnehmungen zu schulen und zu üben.

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Sinnlichkeit

Sinnliche Sinnesanregungen
(c) Greyerbaby - www.pixabay.com

Hast du dich schon einmal gefragt, was es bedeutet, wenn jemand sagt: Das ist eine sinnliche Frau?

 

Sinnlichkeit hat - wie jedes nicht greifbare Wort - für jeden Menschen immer eine andere Bedeutungsnuance.

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Lustfaktor Macht und Ohnmacht

Macht als Lustfaktor
Bild: www.pixabay.com by sponchia

Sex und Macht haben eine kunstvoll verstrickte Beziehung. Und das nicht nur in den Fällen, in denen Macht/Ohnmacht oder Unterwerfung zum erklärten Liebesspiel gehören. Sexuelle Macht zu erlangen, auszuspielen oder zu zeigen, ist ein essenzieller Bestandteil in der Dynamik der erotischen Sexualität.

 

Das ist nicht nur eine These, sie wird auch durch Jack Morin im Buch "Erotische Intelligenz" begründet.

Suche nach Macht

Ich habe bereits darüber geschrieben, dass Jack Morin das Modell der erotischen Intelligenz veröffentlicht hat. Ein Eckstein für erotische Sexualität ist die Suche nach Macht.

 

Für manche Menschen mag das befremdlich wirken, denn in der Welt von Romantik und Liebe, scheint Macht keinen Platz zu haben.

 

Das kann ich gut nachvollziehen, denn wenn wir uns anschauen, was Machtkämpfe in einer Beziehung anrichten können, kann es da zu Spannungen kommen, die über die erotische Komponente hinweg, sehr zerstörerisch wirken können. 

Magie der Macht

Dennoch hat die Suche der Macht ihre eigene Magie in der Erotik. Nach Morin entsteht diese Spannung daraus, dass der Willen zweier Personen aufeinander trifft. Da der Willen meist unterschiedlich ist, wird daraus ein mentales (oder durchaus handfestes) Hindernis konstruiert. Das ist seinerseits dafür zuständig, dass Erregung im erotischen Sinne überhaupt stattfinden kann. Denn die Grundgleichung für erotische Erregung lautet:

 

Anziehung + Hindernis = Erregung

Die Macht der Ohnmacht

In den alltäglichen sexuellen Handlungen mag uns das Macht-Thema nicht immer gleich direkt ins Gesicht springen. Doch wenn wir in die Fantasien der Menschen blicken, ist Macht ganz häufig eine direkte oder indirekte Komponente, die die spezielle Würze dieser erotischen Fantasie ausmacht.

 

Manchmal kommt sie auch getarnt daher: Im Deckmäntelchen der Hingabe oder des "Opfers". Ganz häufig sind bei erotischen Fantasien, die sich mit absoluter Hingabe beschäftigen, mit dem Genommen werden oder ähnlichen Szenarien, in denen man selbst als Hauptprotagonist in der scheinbar ohnmächtigen Position verharrt, die Machtmotive stark ausgeprägt.

 

Denn es geht dabei selten darum, echte Ohnmacht zu erleben, sondern um die Motive, wieso diese Rolle uns so beflügelt. Es ist eine subtile Form der Macht, die in der Ohnmacht steckt. Als unwiderstehliche Frau, die den Mann in Wallung bringt, sodass er sich nicht zügeln kann, als Person, die die Verantwortung für die eigene Lust an die andere Person abgeben kann.

Fantasie vs. Realität

Die Frage stellt sich, wieso man die Fantasien nicht viel häufiger auslebt? Geht man dann wieder an den Ursprung des erotischen Reizes, geht es ja darum, dass es den meisten Menschen darum geht, eine schön gestaltete sexuelle Erfahrung zu machen und dass viele Menschen Angst davor haben, dass ein sexuelles Erleben mal in die Hose geht. Das ist ein extra Thema, das mit sexueller Erweiterung zu tun hat.

 

Es hängt jedoch auch damit zusammen, dass wir viele Fantasien nicht wirklich abbilden können. Denn um die emotionale Atmosphäre der Fantasie aufzubauen,

  • braucht es Bewusstheit über die Faktoren.
  • muss man die gegenseitigen Interessen verhandeln (und davor scheuen sich viele).
  • müssen beide Bedürfnisseiten respektiert und ernst genommen werden.
  • klappt es nicht immer gleich so, wie man sich das vorstellt.
  • ist es manchmal schwierig, diese mit dem Partner herzustellen.

Was also tun?

Wenn man selbst in den eigenen erotischen Fantasien Machtkomponenten entdeckt, lohnt es sich zu erforschen, wie diese befriedigt werden können. Das kann schon manchmal dann gegeben sein, wenn man den Partner spontan sexuell mit etwas "überfällt", das ihm gefällt (und er sich deshalb revangiert). Oder indem man klare Ansagen dazu macht, was man jetzt genau braucht, um noch mehr Lust zu erleben.

 

Auf jeden Fall lohnt es sich, das Thema anzusprechen, um sich zu erweitern. Auch wenn man manchmal Bauchlandungen damit macht. Nur so kann man sein Sexleben lebendig halten. Was passiert denn Schlimmstenfalls? Genau: Es war halt nicht so gut. Dann probiert man es das nächste Mal eben anders.

 

In diesem Sinne viel Freude mit der eigenen Macht!
Claudia

 

 

Du möchtest mehr über deine erotischen Fantasien erfahren? Schau dir den Workshop "Erotische Intelligenz" an.

Squirting und weibliche Ejakulation

Squirten und weibliche Ejakulation
Bild: studioloco - www.fotolia.com

Vor vier Jahren habe ich einen Blogbeitrag über das Thema "Pinkeln beim Sex" geschrieben, in dem ich auf das Phänomen des Squirtings und der weiblichen Ejakulation einging.

 

In dem Beitrag wollte ich Frauen hauptsächlich die Sorge nehmen, dass sie etwas "falsch" machen. Denn viele Menschen ekeln sich vor den Flüssigkeiten, die beim Sex auftreten können.

 

Heute gibt es Studien, die dem Phänomen der weiblichen Ejakulation und dem Squirting genauer auf den Grund gingen. Ich bin auf eine wunderbare Metastudie gestoßen, deren Inhalt ich wertvoll zu teilen finde. 

Squirting und weibliche Ejakulation sind unterschiedliche Phänomene

Auch wenn es oft nicht unterschieden wird - so wie ich das in meinem letzten Artikel dazu auch nicht getan habe - sind das Squirting und die weibliche Ejakulation unterschiedliche Phänomene.

Squirting

Squirting oder Gushing hat deshalb so an Beliebtheit gewonnen, weil es in einer Vielzahl an Pornos gezeigt wird. Es ist assoziiert mit hoher Lust der Frau und bereichert in vielen Beziehungen tatsächlich das Lusterleben.

 

Dabei handelt es sich nicht um weibliches Ejakulat, wie es oft angepriesen wird. Es handelt sich dabei um Urin oder sehr wässrigen Urin, der zum Teil auch mit der Prostataflüssigkeit versetzt sein kann.

 

Aus diesem Grund, dass es sich um Urin handelt, dessen Ursprung aus der Blase kommt, kann man dabei auch relativ viel Flüssigkeit beobachten. Diese Flüssigkeit tritt auch aus der Harnröhre aus.

 

Der Ausstoß des Squirts kann stattfinden, wenn der klito-urethral-vaginale Bereich stimuliert wird. Das heißt, sie ist eine physiologische Reaktion auf sexuelle Stimulation.

Weibliche Ejakulation

Daneben produziert der weibliche Körper andere Flüssigkeiten beim Sex. Eine davon ist das weibliche Ejakulat

 

Es unterscheidet sich sowohl in der Menge, als auch in der Zusammensetzung und im Ursprungsort vom Squirt.

 

Die weibliche Ejakulation ist eine eher milchige, dickflüssige Flüssigkeit. Im Vergleich zum Squirt ist sie sehr wenig. Im Gegensatz zum Squirt wird die weibliche Ejakulation in der weiblichen Prostata gebildet. Diese ist eine exokrine Drüse, die bei Frauen sehr unterschiedlich groß ausfällt. Man weiß nicht, ob jede Frau diese hat. (Nach meinem logischen Verstand gibt es aber keinen Grund, wieso nicht). Diese Drüse ist zellulär so ausgestattet, dass sie neuroendokrin aktiv werden kann und ist aus Drüsengewebe, Gängen und Muskelfasergewebe aufgebaut. 

 

Im Gegensatz zur männlichen Prostata hat sie mehr Muskelfasergewebe und Gänge, weniger Drüsengewebe.

 

Das weibliche Ejakulat beinhaltet viel PSA, Fructose und Glucose und entspricht in der Zusammensetzung ungefähr dem männlichen Ejakulat vor der Pubertät.

 

Die weibliche Prostata hat Zugang zur Harnröhre, weshalb auch das Squirting oft mit der Prostataflüssigkeit versetzt ist.

 

Aktueller Stand der Forschung ist, dass die weibliche Ejakulation antimikrobisch ist und einen schützenden Effekt vor Harnwegsinfekten hat.

 

Weibliches Ejakulat ist wahrscheinlich eine physiologische Reaktion auf sexuelle Stimulation.

Vaginale Flüssigkeit

Von diesen beiden Flüssigkeiten und Phänomenen lässt sich die vaginale Flüssigkeit oder vaginale Lubrikation unterscheiden.

 

Sie wird im Prinzip immer produziert und die Menge der Flüssigkeit hängt vom Zyklus ab, kann bei sexueller Erregung deutlich zunehmen

 

Diese Flüssigkeit ist Filtrat aus dem Blutplasma, weist viel Kalium und wenig Natrium auf, und hat im Schnitt einen pH-Wert von 4,7. Sie wird wahrscheinlich durch das Zusammenziehen des Beckenbodenmuskels ausgestoßen. Sie weißt keine Harnsäure auf und ist dickflüssiger als Urin.

 

Diese Flüssigkeit wird bei sexueller Erregung vermehrt produziert.

Koitale Inkontinenz

Jetzt möchte ich noch auf ein Phänomen aufmerksam machen, das Frauen immer wieder berichten: Koitale Inkontinenz. Darunter versteht man unfreiwilliges Pinkeln während des Sex. Laut der Metastudie ist dieses Phänomen bei Frauen zwischen 10-67% zu beobachten, wenn sie sowieso unter Inkontinenz leiden. 

Was dagegen hilft: Beckenbodentraining!

 

Man hat beobachtet, dass Frauen, deren Detrusormuskel überaktiv ist und Frauen, die unter stressbedingtem Urinieren leiden, öfter Koitale Inkontinenz erleben.

 

Doch dieses Phänomen lässt sich in zwei Unterphänomene aufgliedern: 

 

  1. Penetrative Koitale Inkontinenz
  2. Orgastische Koitale Inkontinenz

 

Es gibt die Vermutung, dass Frauen, die das 1. Phänomen erleben, eher auch stressbedingt Urin verlieren und Frauen, die mehr das 2. Phänomen erleben, unter einem überaktiven Detrusormuskel leiden.

Weibliche Flüssigkeiten und sexuelle Lust

So, nach all diesen beobachteten Phänomenen möchte ich noch einmal auf das Lustvolle und das Gefühl zu sprechen kommen.

 

Ich finde es für die sexuelle Aufklärung wichtig zu wissen, was im Körper passiert. Denn darüber lassen sich Ängste mildern und beobachtbare Erlebnisse einordnen

Und ich möchte darauf aufmerksam machen, dass diese Erkenntnisse auch eine Enttabuisierung von Körperflüssigkeiten herbeiführen kann. 

 

Wenn du oder dein Partner in den letzten Jahren Spaß am Squirten hattet und es als Zeichen der Lust gesehen habt, dann darf es das auch weiterhin

 

Vielleicht hilft das auch, Urin von seinem Stigma zu befreien. Denn es ist eben "nur" eine Körperflüssigkeit. Manchmal sehr verdünnt, dass er geruchlos wird und im sexuellen Kontext, ohne, dass man dafür eine spezielle Vorliebe haben muss, völlig okay

 

Vielleicht befreit es manche Frauen vom Druck, endlich squirten lernen zu wollen. Denn es ist lustig, vielleicht auch lustvoll, es zu tun, aber es ist nicht nötig, um guten Sex zu haben.

 

Eine innere Haltung, die mit Neugier an Sex heran geht, ist für alle Beteiligten stressfreier und kann zu mehr Lockerheit, Freude und Genuss führen, als wenn man alles, was während Sex passieren kann, pathologisiert oder ängstlich betrachtet.

 

Und zu guter Letzt gibt es Anlaufstellen, die sich mit Sexualität hauptsächlich befassen, die immer gerne Hilfestellung leisten und Antworten geben.

 

Also: Genießt eure Flüssigkeiten! Sie sind alle fabelhaft!

 

Claudia

Sexualität - das Modell der sexuellen Felder

Modell der Sexualität
Bild: Claudia E. Huber

Ich spreche immer wieder von der erotischen Sexualität. Und da ich mich viel mit der erotischen Intelligenz auseinandersetze und damit arbeite, hatte ich das Bedürfnis, ein Modell zur Verständigung zu entwickeln.

 

Zu häufig wird Sexualität mit Erotik gleich gesetzt. Was Erotik jedoch bedeutet, ist für den Sprecher unklar, für die Zuhörerin demzufolge auch. Während der Entwicklungsphase der Workshops zur Erotischen Intelligenz stolperten auch Daniel und ich immer wieder über den Begriff der Erotik und der Sexualität. Deshalb war es mir ein wichtiges Anliegen, diese Begriffe zu differenzieren.

Ein Modell zur Orientierung

Das Modell, das ich in Folge erklären möchte, basiert auf keiner wissenschaftlichen Studie. Es ist auch nicht als endgültige Wahrheit zu begreifen. Es entstammt meiner Erfahrung als Sex-Coach und meiner Wahrnehmung der Felder im sexuellen Kontext.

 

Daher möchte ich es auch als Orientierungshilfe zum kommunikativen und begrifflichen Verständnis sehen. Nicht als das nächste Dogma, dem irgendjemand unreflektiert hinterherrennt.

Das Modell des sexuellen Feldes

Dieser Artikel befasst sich mit der vereinfachten Form des Modells, denn das reicht aus, um sich verständigen zu können. Es hat jedoch noch eine dritte Dimension, die hier nicht besprochen wird.

 

In meinem heutigen Verständnis ist das sexuelle Feld ein rundes. Der Kreis ist in vier Felder aufgeteilt, die jeweils einen Bereich der menschlichen Sexualität abbilden. Nicht jedes Feld ist von jedem Menschen gleichermaßen erforscht und belebt. Das hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Beispielsweise von Zugang, Neugier, Belesenheit, Forschungswille und vielen Dingen mehr.

Die vier Hauptfelder der Sexualität

Zum jetzigen Zeitpunkt postuliere ich vier Hauptfelder der Sexualität, die jedoch nicht trennscharf voneinander abgrenzbar sind. Schließlich sind sie alle Teil des menschlichen sexuellen Repertoirs und können somit auch niemals völlig unabhängig voneinander sein. Der Mensch und seine Sexualität ist eine Einheit.

 

1. Feld: Biologische Sexualität

Das erste Feld nenne ich die biologische Sexualität. Sie beinhaltet den Instinkt, der uns dazu bringt, sexuell aktiv zu sein. Dazu gehören Grundbewegungen der Fortpflanzung und Kopulation.

 

Ich distanziere mich vom Begriff des "Triebs", denn dieser ist bereits wissenschaftlich widerlegt, wenn es um die menschliche Sexualität geht. Zumindest in der Ausprägung, in der es darum geht, dass der Mensch ein dem Trieb ausgeliefertes Subjekt ist. 

 

Dieser Bereich der Sexualität beinhaltet jedoch eine durchaus körperliche, instinkthafte Motivation. Pheromone, Hormonstatus, Kopulationsbewegungen und der Gleichen sind hier verortet.

 

In meiner Beobachtung spielt diese Form der Sexualität in unserem menschlichen Sein eine sehr untergeordnete Rolle. Die biochemischen Prozesse sind jedoch nicht außer Acht zu lassen, weil sie auch die Partnerwahl durchaus mitsteuern und auch die Bereitschaft zum Sex und die Libido beeinflussen.

2. Feld: Erotische Sexualität

Das zweite Feld, das sich dem ersten Feld anschließt und das auch mehr oder weniger deutliche Überschneidungen mit dem ersten Feld haben kann, ist das breite Feld der erotischen Sexualität.

 

Dieses Feld hat für uns in der aktuellen Gesellschaftsform eine große Bedeutung. Erotische Geschichten, Pornos, erotische Fantasien, Partnerwahl, One Night Stands, Fetische, sexuelle Vorlieben und einen großen Teil der gelebten Sexualität finden in diesem Feld der Sexualität statt.

 

Neben den körperlichen Attraktionen und der Biochemie der Sexualität kommt in diesem Feld der große Komplex der Psyche hinzu. Wie wir uns erotisch entwickeln, hat viel mit den Erlebnissen und den psychischen Dynamiken in uns zu tun. Erotik kann enorm kicken. Leidenschaft ist ein Kind dieses Feldes. Auch der Bereich der erotischen Intelligenz findet in diesem Feld ihren Platz.

 

Die meisten Menschen wünschen sich durch dieses Feld sexuelle Erfüllung, auch wenn nicht jedes sexuelle Bedürfnis über dieses Feld erfüllt werden kann.

3. Feld: Spirituelle und wachstumsorientierte Sexualität

Das dritte Feld der Sexualität überschneidet sich ebenfalls mit dem zweiten, sowie das erste mit dem zweiten. In diesem Feld geht es um persönliches, sexuelles Wachstum. Wachstumsbedürfnisse und Bedürfnisse nach aufrichtiger Nähe, Verbundenheit, Frieden, sexuellem Einssein und spirituell-sexuellen Erfahrungen finden in diesem Bereich ihren Platz.

 

Dabei geht es nicht um die, nach Maslowscher Definition, defizitären Bedürfnisse der Sexualität, sondern um die Wachstumsbedürfnisse. Diese sind sowohl psychischen, als auch spirituellen Ursprungs. Viele Praktiken, die der Achtsamkeit und Präsenz dienen, werden in diesem Bereich der Sexualität angewandt. Auch partnerschaftliche Bedürfnisse, die Nähe erzeugen, sind zum Teil in diesem Feld angesiedelt,  zum Teil im zweiten Feld.

 

Um ein Beispiel zu bringen, könnte man die Praktik des SlowSex mit diesem Feld in Verbindung bringen. 

4. Feld: die körperorientierte Sexualität

Das vierte Feld der Sexualität bildet die körperorientierte Sexualität. Sie überschneidet sich mit dem dritten Feld in der Achtsamkeit und Präsenz. Allerdings ist hier der Fokus auf den Körper gerichtet. Die Motivation sind keine emotionalen Gefühle oder Bedürfnisse. Ebenso wenig sind partnerschaftliche oder spirituelle Bedürfnisse Motivation für diese Form der Sexualität.

 

In diesem Bereich der Sexualität geht es um den Körper und darum, über den Körper Lust und auch Ekstase zu erleben. Dabei wird auf erotische Fantasien gezielt verzichtet. Maßgeblich ist das Erleben der körperlichen Empfindungen. Atem, Bewegung, Muskelspannung und Berührung sind Mittel des Lustgewinns. Die tagesaktuelle Empfindung im Körper leitet die Entdeckungsreise. Das körperliche Wahrnehmen ist im Mittelpunkt und dient dem Forschen, dem Entdecken und der Öffnung eines sexuellen Zugangs jenseits von gelernten mentalen oder psychischen Triggern und Mustern.

 

In diesem Feld kann körperlich-sexuelles Lernen gezielt stattfinden und lässt sich demnach begleiten. Sexological Bodywork ist eine Methode, diesen Zugang zu erschließen.

Sonstiges zum Modell

Dieses Modell ist noch nicht fertig entwickelt. In der Aufteilung der Felder liegt keine Wertung. Jedes Feld hat seine Berechtigung und muss nicht aufgelöst oder verändert werden. Es soll zeigen, welche Möglichkeiten und unterschiedlichen Facetten das Themenfeld der Sexualität beinhaltet. Und es hilft bei der Einordnung von sexuellen Dienstleistungen, Sexualcoaching, -beratung und -therapie. 

 

Es dient der Bewusstmachung unterschiedlicher Sicht- und Zugangsweisen zu diesem enorm großen Feld. Denn es ist wichtig zu wissen, worüber man sich unterhält. Sonst spricht man aneinander vorbei.

 

Alles Liebe!

Claudia

Sie möchten mehr über dieses Modell wissen? Mailen Sie mir mit Ihrer genauen Frage oder Anregung. 

Der Schlüssel zur Erregung - die erotische Gleichung

Erotische Gleichung
Bild: www.pixabay.com, by Pixaline

Es gibt viele Theorien darüber wie Erregung zu Stande kommt. Dabei wird häufig nicht genau definiert, worüber wir sprechen. Denn im großen Feld der Sexualität herrschen definitorische Lücken. Das macht nichts, wenn wir uns gegenseitig verstehen. Ein Versuch der Unterteilung des sexuellen Erlebens habe ich in einem anderen Artikel unternommen. 

 

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie sexuelle Erregung oft zustande kommt.

Die erotische Gleichung

Die Theorie, die ich hier versuche zu erklären, stammt von Jack Morin, einem psychoanalytischen Psychotherapeuten aus der USA, der leider nicht mehr lebt. In seinem Buch "Erotische Intelligenz" beschreibt er, wie erotische Sexualität zustande kommt.

 

Dabei entdeckte er eine einfache Formel, die er erotische Gleichung nannte, um zu erklären, wie es zu Erregung kommt. Diese Gleichung lautete:

 

"Anziehung + Hindernisse = Erregung"

Die erotische Gleichung als Grundlage

In meinen Augen ist die erotische Gleichung die Grundlage, um einen breiten Bereich der menschlichen Sexualität anzuschauen und zu verstehen, nämlich den Bereich der erotischen Sexualität.

 

In der Gleichung existieren zwei Komponenten, die vorhanden sein müssen, damit es zu einer spürbaren Erregung kommt: 

 

  1. Die Anziehung
  2. Das Hindernis

 

Doch was ist damit gemeint?

Die Komponenten der erotischen Gleichung

Wenden wir uns also den Komponenten einzeln zu.

 

Wenn wir über Anziehung sprechen, definiert das Morin in seinem Buch nicht. Anziehung verstehe ich in diesem Kontext als eine Grundvoraussetzung, die auf der Grundlage von Attraktionscodes geschieht. Attraktionscodes können optische Eigenschaften sein, wie zum Beispiel Haarfarbe, Figur oder Kombinationen aus diesen Eigenschaften. Und es können charakterliche Eigenschaften sein, wie zum Beispiel Freundlichkeit, Unabhängigkeit und viele andere Eigenschaften.

 

Jeder Mensch hat aufgrund seiner Geschichte Eigenschaftsmuster verinnerlicht, die für sie interessant und anziehend wirken.

 

Die zweite Komponente in der erotischen Gleichung, die Hindernisse, werden von Morin in seinem Buch intensiv beleuchtet. Diese Hindernisse müssen in gewisser Ausprägung vorhanden sein, sonst entsteht nicht das Empfinden von Erregung. 

Die Art der Hindernisse

In seiner Arbeit stellte Morin fest, dass er die Art der Hindernisse clustern kann. Das bedeutet, dass er Hinderniskategorien gefunden hat, die die Art der Hindernisse beschreiben:

 

  1. Sehnsucht und Erwartung
  2. Suche nach Macht
  3. Verbote verletzen
  4. Ambivalenz überwinden

 

Bei der Sehnsucht ist das Hindernis, dass der begehrte Partner nicht oder nicht auf diese Weise da ist, wie wir es uns wünschen.

Wenn es um die Suche nach Macht geht, besteht das Hindernis darin, dass zwei unterschiedliche Willen aufeinander treffen, die zu einer Einigung finden müssen.

Beim Verbote verletzen besteht das Hindernis daraus, dass wir das Verbot erst einmal überkommen müssen.

Und im Falle der Ambivalenz ist das Hindernis in einem selbst, denn wir streiten uns innerlich, ob wir die widerstreitenden Gefühle in Einklang bringen können oder nicht.

Je größer die Anziehung und das Hindernis, desto explosionsartiger die leidenschaftliche Erregung

Die beiden Komponenten beeinflussen sich auch gegenseitig. Je höher die Anziehung und je höher das zu überkommende Hindernis ist, desto höher ist die Erregung.

 

Die erotische Gleichung lässt sich in vielen Filmen, Liedern und Geschichten wiederfinden, wenn diese Liebe und Leidenschaft zum Gegenstand haben. Ganz häufig wird die Sehnsucht nach einem nahezu unerreichbaren, jedoch sehr attraktiven Partner als Mittel der leidenschaftlichen Dramatik angewandt. Ein Beispiel dafür ist Romeo und Julia. Wobei bei diesen beiden tragischen Figuren auch das Thema Verbote verletzen ein wichtiger Leidenschaftsfaktor darstellt. Denn wäre es nur halb so tragisch, wenn sich die beiden einfach hätten heiraten dürfen? Ich glaube nicht ;-)

Wiederkehrende Muster

Allein zu verstehen, wie erotische Erregung zustande kommt, könnte schon Grund genug sein, sich mit diesem Modell von Jack Morin vertieft zu beschäftigen. Doch Morin geht noch ein Stück weiter und beschreibt in seinem Buch, dass er in seinen Therapien immer wiederkehrende Muster bei seinen Patienten entdeckte.

 

Diese wiederkehrenden Muster helfen uns, die Erotik in unserem Sexleben aufrecht zu erhalten. Und besser noch, diese Muster sind so tief in uns verwurzelt, dass sie nahezu automatisch nach Erfüllung suchen.

ACHTUNG: Wiederholungsgefahr!

Vielleicht fällt dir in deinem Dating-Verhalten oder in deinem Beziehungsverhalten immer wieder das gleiche Muster auf und du denkst dir: 

 

  • "Wieso renne ich immer wieder an die gleichen Männer/Frauen?"
  • "Wieso verliebe ich mich nach einem Jahr Beziehung wieder in eine andere Person?"
  • "Wieso gehe ich immer wieder fremd?"
  • "Wieso sind meine Fantasien so viel spannender als mein Sexleben?"

 

Die Liste der Fragen könnte ich noch Seiten weiterführen, denn die Dynamiken, die aus dieser erotischen Gleichung heraus entstehen, sind so vielfältig wie es Menschen gibt. 

 

Jeder von uns hat jedoch seine ganz eigene Gleichung, die für ihn immer und immer wieder auf hoch zuverlässige Weise funktioniert. 

Bewusstheit schafft Gestaltungsmöglichkeiten

Nun muss nicht jeder wissen, wie die individuelle Gleichung aussieht, damit die eigene Sexualität funktioniert. Doch über die letzten Jahre habe ich festgestellt, dass es hilft, die Gleichung bewusst zu machen, um das eigene Prinzip der erotischen Erregung zu verstehen. Denn darüber entsteht Gestaltungsfreiheit in der eigenen Sexualität. Das bedeutet auch, dass die eigene Sexualität kreativer werden kann und Muster, die immer wieder zu Schwierigkeiten in der Beziehung oder im Sexleben führen, können entdeckt werden und dadurch verändert oder unterbrochen werden.

 

Das schönste ist, dass man über diese Gleichung in die Tiefe der eigenen erotischen Dynamik hinabsteigen kann und manchmal dem einen oder anderen Schatten begegnet, der darüber befriedet und umarmt wird.

 

Es lohnt sich also, mehr über die eigene erotische Gleichung zu erfahren.

 

In diesem Sinne viel Spaß im eigenen Wunderland!

 

Claudia

 

Literaturhinweis: Erotische Intelligenz - Jack Morin

 

Du möchtest mehr über deine erotische Gleichung wissen? Kein Problem. Während des Workshops "Erotische Intelligenz" begleite ich dich dabei, deine eigene Gleichung zu entdecken.

Erotische Fantasien – ein Spiegel unserer Erfahrungen

Erotische Fantasien
Bild: www.pixabay.com by PIX1861

Über erotische Fantasien machen sich die wenigsten Menschen gezielt Gedanken. Meistens nutzt man sie, um sich selbst auf Touren zu bringen. Ganz egal, ob das nun bei der Selbstbefriedigung ist oder um sich beim Sex mit dem Partner über die Orgasmusschwelle zu kicken. Manchmal mutet es so an, als wären erotische Fantasien lediglich ein Werkzeug, um sich Sex und alles, was damit zu tun hat, spannender zu machen.

Wenige teilen ihre erotischen Fantasien

Wäre das so, würden wir unsere Fantasien mit viel mehr Menschen unter Klarnamen teilen. Schaut man also genauer hin, sieht man etwas ganz anderes: Tatsächlich teilen sehr wenige Menschen ihre erotischen Fantasien ganz selbstverständlich und detailliert. Weder mit dem Partner noch mit anderen Menschen. Auf einer ganz tiefen Ebene unseres Selbst merken wir: „Das ist zu privat.“

Scham erklärt die Zurückhaltung nicht allein

Im Rahmen meiner Coachings geht es oft auch um die Frage, wieso man sich nicht traut, mit dem eigenen Partner über die eigenen erotischen Fantasien zu sprechen. Neulich kam ich mit Svenja auf dieses Thema und sie meinte: „Ich schäme mich, darüber zu sprechen.“ Das ist der häufigste Satz, den ich zu hören bekomme. Als ich jedoch nachfragte, wofür sie glaubte, sich schämen zu müssen, kamen wir über ein paar Schlaufen auf einen völlig anderen Punkt: Sie hatte Angst davor, so viel von sich preis zugeben.

Die erotische Fantasie ist intimer, als man glaubt

Svenjas Angst war durchaus berechtigt, denn erotische Fantasien sind intimer, als man glauben mag. Viele Menschen haben das Gefühl, sich für ihre Fantasien schämen zu müssen, weil ihre Fantasien oft gegen ihr eigenes Wertesystem verstoßen oder sie darüber fantasieren, was sie niemals in der Realität erleben wollen würden. Sie verstehen nicht genau, wieso es sie anmacht, animalisch oder gar gewaltvoll genommen zu werden. Sie wissen nicht, wieso sie davon fantasieren, wieso sie mit „verbotenen“ Partnern Sex haben wollen. Oder sie wissen nicht, wieso diese eine immer wiederkehrende Sexfantasie so machtvoll für sie ist. 

Es geht um die erotischen Fantasien, die uns im Innersten berühren

Doch was hält uns eigentlich zurück, sexuelle Fantasien ganz entspannt zu teilen? Dabei geht es mir nicht um die Sexfantasien, die wir ausprobieren wollen und uns „nur“ ein Herz fassen müssen, um unseren Partnern zu erklären, was wir wollen. Sondern um die, die uns in unserem Innersten berühren. Die uns unendlich heiß werden lassen.

Hinter den wirkungsvollsten erotischen Fantasien stecken oft tiefgreifende Erfahrungen

Häufig ist es ein Bauchgefühl, das uns davor schützen will, unser Innerstes nach Außen zu kehren. Denn hinter den erotischen Fantasien, die uns am meisten berühren und die uns zuverlässig in Lust versetzen, stecken Erfahrungen und Erlebnisse aus unserem Leben. Meistens sind das Erfahrungen, die uns in ihrer Wurzel in unserem Selbstwert verletzt haben. Doch das menschliche Gehirn ist genial. Es formt aus diesen verletzenden Erfahrungen Lösungen, die uns ermöglichen, erotische Gefühle zu entwickeln. Aus Schmerz wird Lust.

Unser Gehirn „repariert“ unser verletztes Selbstwertgefühl

Das klingt sehr nach einem BDSM Mantra. Das hat damit jedoch in erster Linie nicht unbedingt etwas zu tun. Unser Gehirn versucht nur, ein unangenehmes Gefühl aufzulösen und unser Selbstwert zu „reparieren“. In diesem Fall klappt es insofern gut, dass wir daraus sehr zuverlässig Lust schöpfen können. Den ursprünglichen Schmerz heilt die lustvolle Fantasie allerdings nicht. 

Könnte man jetzt aus den erotischen Fantasien in die Psyche schauen?

In gewisser Weise ist es jetzt vielleicht verständlich, dass viele Menschen ihre zuverlässigen erotischen Fantasien nicht so ohne weiteres preisgeben. Denn neben den „inneren Filmen“, deren Inhalte sehr unerwartet sein können, gibt man auch ein gutes Stück seiner Geschichte und seiner inneren Dynamik preis. Natürlich gibt es dafür kein Buch, das die Sprache der erotischen Fantasie 1:1 übersetzen könnte. So funktioniert das nicht. Doch wenn man es darauf anlegt, kann man über die eigenen erotischen Fantasien tief in sich eintauchen und sehen, was einen noch auf einer unbewussten Ebene sehr beschäftigt. Manchmal kommen da sehr unerwartete Ergebnisse heraus. Manchmal weiß man schon ganz gut, was sich versteckt.

Die eigenen erotischen Fantasien zu erforschen, bringt mehr Entscheidungsfreiheit

Das kann helfen, um eingefahrene Verhaltensmuster zu verstehen und dann zu verändern. In Svenjas Fall war es so, dass es ihr half zu verstehen, wieso sie sich immer wieder sexuell auf fremde Männer einließ und in Beziehungen schnell das sexuelle Interesse verlor. Dazu musste sie mir ihre Fantasie nicht erzählen. Sie erforschte mit meiner Hilfe nur ihre Innenwelt. Sie zog ihre Schlüsse selbst und entdeckte, dass sie jetzt viel mehr Entscheidungsfreiheit hatte, als davor.

 

In diesem Sinne: Keine Angst vor und keine Scham für die eigenen erotischen Fantasien. Sie sind das Ergebnis einer genialen Leistung unseres Gehirns, unser Selbstwert für kurze Zeit aufzuwerten und dabei Lust zu empfinden!

 

Alles Liebe
Claudia

 

Literaturhinweis: Jack Morin - Erotische Intelligenz 

 

Möchtest du mehr über deine erotischen Fantasien erfahren? Dann schau hier.