Blog

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

 

In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die mich bewegen. Manchmal haben die Einträge Bezug zu meinem Beratungs- und Coachingangebot, manchmal nicht.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

 

 

 

Sexueller Missbrauch - weitreichende Auswirkungen

Hoffnung
Bild: by Kodri Vahle www.pixabay.com

Sexueller Missbrauch hat weitreichende Auswirkungen auf die, die das erfahren mussten. Das scheint vielen völlig klar zu sein. Doch wie umfangreich diese Erfahrungen sind, ist den meisten Menschen erst bewusst, wenn sie sich damit auseinandersetzen oder damit bewusst konfrontiert sind.

 

Wichtig ist, dass sexueller Missbrauch kein lebenslanges Martyrium bedeuten muss, wenn man weiß, dass es einen Weg aus den Folgen heraus gib. Er benötigt Mut und Kraft, doch es lohnt sich.

 

In diesem Artikel gehe ich auf die Überkategorien der Auswirkungen sexuellen Missbrauchs ein. Mir ist dieser Beitrag wichtig, denn was für diese heftige Form der sexuellen Blockierung und Gewalt gilt, gilt auch in Abschwächung für alle anderen Formen der sexuellen Verunglimpfung und Übergriffigkeiten. 

 

Lies den Artikel, wenn du ihn liest, bitte bis zum Schluss, denn ich möchte dich nicht in einem dunklen Gefühl in den Tag gehen lassen.

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Die Macht des klaren Neins

Nein sagen macht Spaß
Bild: by HypoArt; www.pixabay.com

Hast du dir bereits Gedanken darüber gemacht, was die Macht des klaren Neins ist? Auch wenn das keine neue Sache ist, die ich in diesem Artikel besprechen möchte, ist sie es dennoch wert, noch einmal durch die Gehirnwindungen gejagt zu werden.

 

 

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Sexuelle Doppelmoral in der Gesellschaft - ein Teufelskreis

Doppelmoral Sexueller Teufelskreis
Bild: www.pixabay.com; von Engin_Akyurt

Spätestens seit der #metoo Debatte hört man wieder überall Schlagwörter wie "Gleichberechtigung", "sexuelle Selbstbestimmung" und "Freiheit". Das hat auch seine Richtigkeit, wenn da nicht so ein - wie wir im Schwabenland so schön sagen - Gschmäckle dabei wäre.

 

In diesem Beitrag geht es mir nicht um die #metoo Debatte. Mir geht es um die vielen sexuellen Doppelmoralen in unserer Gesellschaft, die so, wie es aktuell ist, in einem Teufelskreis für Frau und Mann mündet. 

 

Bist du jemand, der bei Provokation und scharfen Thesen Schnappatmung bekommt, überlege dir gut, ob du weiter liest. Denn ich bin im Verlauf des Textes nicht zimperlich.

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Mehr Tiefe beim Sex

Mehr Tiefe beim Sex
Bild: www.pixabay.com by lightstargod

Letzte Woche bekam ich eine Email, in der mich eine Frau danach fragte, was sie tun kann, um einen tieferen oder auch spirituelleren sexuellen Kontakt zu bekommen.

 

Diese Frage erreicht mich ziemlich häufig und es ist kein Wunder, dass ich das hauptsächlich von Frauen höre. Und ich find es klasse, dass sich Menschen darum bemühen, ihrer Sexualität Tiefe zu verleihen. Denn das ist die Weiterentwicklung der Sexualität in einer Beziehung und auch der eigenen Persönlichkeit.

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Intimbereich und Körpersäfte

Intimbereich und Natürlichkeit
Bild: by Bosmaerwin; www.pixabay.com

Lena kam völlig verklärt von einem Tantra-Seminar-Wochenende. Mit strahlenden Augen erzählte sie mir, dass sie jetzt endlich ihre Göttin zwischen den Beinen entdeckt hat und ihre Säfte seien auch nicht mehr eklig, sondern heilig. Zumindest ein bisschen...

 

Innerlich rolle ich mit den Augen. Ich höre diese Geschichte gefühlt jeden Tag. Und zugegebener maßen hatte ich auch so eine Phase... Während ich ihr dabei zuhöre und mich für sie freue, frage ich mich: "Geht das nicht auch eine Spur entspannter?"

 

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Entspannung mit der Beckenschaukel

Beckenschaukel
Bild: by Jills; www.pixabay.com

Ich bin ein Fan von allem, was praktisch, nützlich und spaßig ist. Und wenn das alles drei auch noch zusammenfällt, ist das für mich wie ein Sechser im Lotto plus Superzahl und so (was man auch immer braucht, um den Jackpot zu knacken).

 

In diesem Artikel stelle ich dir eine ultra-geniale Bewegung vor, die man fast schon als Methode präsentieren  könnte, denn sie löst Probleme beim Sex, entspannt im Alltag die Muskeln und den Geist UND sie kann dazu führen, dass du dich geerdeter fühlst

 

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Für guten Sex sind manchmal Abschiede nötig

Abschiede für guten Sex
Bild: by terimakash; www.pixabay.com

Die meisten Menschen, die mich kontaktieren, sagen, sie wollen ein besseres Sexleben haben. Die Geschichten drum herum sind dabei sehr unterschiedlich:

 

  • Manche wollen einen Orgasmus erleben.
  • Andere wollen sich hingeben lernen.
  • Die Dritten möchten ihre Scham überwinden.
  • Die Vierten möchten Ängste hinter sich lassen.
  • Und dann gibt es diejenigen, die einfach mehr fühlen wollen.

 

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Das Image der starken Frau

Die Maske der starken Frau
Bild: by Kellepics www.pixabay.com

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema "Image". Und zwar bin ich bei der Recherche und bei den Interviews zu meinem aktuellen Buch immer wieder auf das "Image-Problem" gestoßen, mit dem sich viele Menschen herumplagen. 

 

Ja, Image ist nicht nur auf das Thema Sexualität beschränkt. Ganz und gar nicht. Und ich beleuchte in diesem Artikel das Thema Image kritisch und zwar auf mehreren Ebenen. 

 

Was ist das persönliche Image, welche Images (oder Stereotype) existieren in der Gesellschaft und wo sind die Risiken und Chancen hierin.

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Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben

Guter Sex ist Entscheidungssache
Bild: Claudia Elizabeth Huber, by Dana Diezemann

Am 16. September 2017 war ich auf dem ersten Barcamp meines Lebens. Für die Veranstalter war es ihr 10. Mal in Stuttgart.

 

Für diejenigen, die nicht dabei waren, möchte ich einen kleinen Einblick geben, was gelaufen ist. Natürlich nicht, wie es chronologisch war, denn das wäre ja langweilig. Sondern ganz subjektiv aus meiner Sicht.

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#talkmitdana - Sex goes on air

Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann
Talk mit Dana Bild: Dana Diezemann

Ich war im Radio. Das erste Mal. Ja, diejenigen von euch, die meinen Liebesbrief bekommen, die haben das schon mitbekommen. Heute mag ich noch einmal für die Bloggerwelt dazu einen Einblick hinter die Kulissen geben.

 

Wieso ich das tu? Die Stimmung und die Reaktionen auf diese Sendung waren toll und ich möchte erzählen, was es manchmal bewegen kann, wenn man NUR mal REDET.

 

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Orgasmen als Maßstab für guten Sex?

Zeit zu entspannen und genießen
Bild: by Janelaroos; www.pixabay.com

Wie oft habe ich schon von Orgasmen geschrieben und davon geredet, wie gute Orgasmen das Wohlbefinden beeinflussen können. 

 

Das ist tatsächlich so und das bestätigt sich seit Jahren in meinen Beratungen. 

 

Doch eines fällt mir immer wieder auf: Viele Menschen verwechseln guten Sex mit Orgasmen. Bzw. NUR mit Orgasmus ist der Sex gut. 

Ist das wirklich so?

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Lustvoll Lieben - Wie du deine Lusthemmung veränderst

Vom Frust zur Lust Lustvoll Lieben
Bild: by Artsybee; www.pixabay.com

Kennst du das, wenn du Lust hast, aber es "kickt" nicht richtig? Wenn sich dein Partner abmüht, es jedoch nicht so richtig lustvoll wird?

 

Oder hast du entdeckt, dass du zwar Lust bekommst, aber du dich immer wieder dabei erwischst, dass du deine Lust deckelst?

 

Dann lass dich einladen, eine Geschichte mit Happy End zu lesen. Hier, jetzt:

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Peinlich!!! Wie du mit Scham umgehen kannst

Scham überwinden
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Ich bin mir sicher, dass du dich schon mindestens einmal geschämt hast.

 

Das sind die Momente, in denen ich persönlich am liebsten im Boden versinken würde und hoffe, dass keiner merkt, was in mir vorgeht. Aber das gelingt dann meist auch nur so mittelmäßig. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die sehr schnell rot werden, aber trotzdem sieht man es mir an, weil meine Bewegungen entweder fahrig werden oder ich mit dem Blick ausweiche.

 

In den Momenten ist es für mich kurzzeitig auch echt schlimm, wenn ich dann aber bemerke, dass ich mich schäme, ist das unangenehme Gefühl auch schnell wieder vorbei.

 

Wie ich das mache, erzähle ich dir heute.

 

Dazu hole ich ein bisschen aus. Weil es dir nicht viel hilft, wenn ich beschreibe, dass ich mir dann innerlich nur sage: „Okay, ertappt. Was solls?“ Tief durchatme und weiter mache.

 

Schließlich sind die anderen Leute nicht auf einmal weg oder das, was geschehen ist, ist auch nicht ungeschehen gemacht.

 

Aber ich habe verstanden, wieso wir uns schämen.

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Weiblicher Orgasmus - 4 Tipps für das sinnliche Ganzkörpererlebnis

weiblicher Orgasmus ganzer Körper
Bild: by aks9215; www.pixabay.com

Der weibliche Orgasmus ist in vielen Köpfen immer noch etwas Mythisches. Er strahlt nahezu eine Magie aus, da er rar zu sein scheint. Doch die wahre Fülle eines weiblichen Orgasmus erschließt sich erst in seiner Ganzkörperlichkeit.

 

Welche Frau träumt nicht davon, sich einmal völlig in dieses Gefühl des Glücks hineingleiten zu lassen?

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Sexuell missbraucht - ein Leben danach?!

Zeit etwas zu ändern.
Bild: by geralt; www.pixabay.com

Dieser Artikel versucht einen Hoffnungsschimmer zu zeichnen. Er ist definitiv keine Lösung. Denn die Lösung kann ein kleiner Blog-Beitrag nicht leisten.

Nun aber los, denn es geht hier nicht um das Thema "Was kann ein Blog-Eintrag leisten", sondern um einen kleinen Teil des riesigen Themas sexueller Missbrauch oder - wie es in der Fachwelt benannt wird - sexuelle Gewalt.

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Liebesschaukel - Viele Möglichkeiten, für Frauen jeden Alters

Liebesschaukeln
Bild: by Takmeomeo; www.pixabay.com

Der heutige Artikel ist ein Gastartikel. Normalerweise arbeite ich nicht mit Menschen zusammen, die lediglich ihre Produkte platzieren wollen, weil dieser Blog nur informativ sein soll. Diesen Artikel veröffentliche ich jedoch gerne, weil die Inhalte tatsächlich Möglichkeiten eröffnen, an die man im Alltag manchmal nicht denkt. Viel Spaß dabei!

Ob Missionarsstellung oder Doggystyle, immer die gleichen Stellungen sorgen auf Dauer für Langweile. Eine Liebesschaukel sorgt für mehr Abwechslung im Sexleben. Hiervon profitieren nicht nur junge Frauen, sondern Frauen in jedem Alter. Zudem sorgt sie für mehr Bequemlichkeit beim Liebesspiel.

 

Eine Liebesschaukel, auch Loveswing genannt ähnelt einem Hängesessel, der an der Decke befestigt wird. Hierzu führen Gurte nach oben zu einer Traverse, die dann zur Decke über weitere Gurte geführt wird. Einer der beiden Partner wird sitzend, hängend oder liegend in Position gebracht. 

 

 

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Weibliche Sexualität ist anders

Weibliche Sexualität ist anders
Bild: Alexandria www.pixabay.com

Weibliche Sexualität ist anders. Irgendwie. 

Frauen sind anders als Männer. Irgendwie.

Der weibliche Orgasmus ist anders als der männliche.

Irgendwie.

 

Ich spreche in diesem Artikel über die weibliche Sexualität. Der Grund ist, dass mir immer noch viele Frauen begegnen, die männliche Sexualität als Vorbild haben. Oder das, was in unserer Gesellschaft als Sexualität gehandelt wird. 

Ich wünsche mir mehr Entspannung für Frauen, die sich immer noch so unter Druck setzen.

 

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Schuldgefühle beim Sex?

Schuld und Scham beim Sex
Bild: by peridotmaize; www.pixabay.com

Hast du manchmal Schuldgefühle, wenn du Sex hast? Nein? Dann geht es dir so wie vielen anderen Frauen.

 

Trotzdem lästern und schimpfen über andere Frauen, die sich sexuell wohl fühlen und manchmal so richtig die Sau rauslassen.

 

Oder sie betiteln Frauen, die ihrer Lust freien Lauf lassen, als Schlampen, dass sie rumhuren und heutzutage auch mal gerne als "bitch".

 

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Sag mir (nicht), was ich tun soll

Feedback beim Sex
Bild: by skeeze www.pixabay.com

Offene Gespräche sind für ein gutes Sexleben unerlässlich. Egal ob es dabei um erotische Fantasien geht oder darum, wie man lieber berührt oder gevögelt werden will.

 

Die Offenheit macht es leichter, das Sexleben wirklich schön zu gestalten. Und dennoch ist es nicht immer so ganz einfach mit einem Feedback umzugehen, wenn es kommt.

 

In diesem Beitrag geht es darum, wieso es so weh tut, wenn der Partner uns sagt, dass wir etwas anders machen sollen und wie du damit besser umgehen lernen kannst.

 

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Burnout und schlechter Sex

Haus am See Entspannung für guten Sex
Bild: by FrankWinkler; www.pixabay.com

Burnout und schlechter Sex gehen häufig Hand in Hand. Noch häufiger gehen Burnout und kein Sex Hand in Hand. Diese beiden scheinen ein Dreamteam zu sein. 

 

Was diese beiden Erscheinungen miteinander zu tun haben und wieso sie manchmal sogar den gleichen Kern haben, darum geht es in diesem Artikel. 

 

Und es geht um einen Ansatz, wie du beides loswerden kannst oder erst gar nicht in diesen Teufelskreis hinein gerätst.

 

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Sex macht satt

Sex macht satt
Bild: estelheitz - www.pixabay.com

Ich kenne viele Frauen, die sich immer wieder der Folter einer Diät unterziehen, weil sie sich zu dick finden

 

Ob sie jetzt zu dick sind oder nicht, wer das bestimmt und wer nicht, ist völlig egal in diesem Artikel. Es geht darum, dass viele Frauen sich durch Essen eine Lücke füllen wollen, die nicht wirklich durch Essen zu füllen ist.

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Scham oder Macht?

Scham oder Macht?
Bild: Geralt - www.pixabay.com

"Ich will nicht, dass er mich so sieht", sagt F., eine Coachee, die ich wegen Orgasmusproblemen mit ihrem Partner begleite. Als sie diesen Satz ausspricht, sind wir am Kern des Themas angelangt und es ist komplexer, als es sich auf den ersten Blick anhört.

 

Denn es geht nicht um das reine Schamgefühl, das viele Frauen immer noch empfinden, wenn sie ihrer Lust freien Lauf lassen wollen und noch nicht können. Es geht um Scham und Macht!

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So findest du deinen G-Punkt

G-Punkt finden
Bild: Canva.com, by Claudia Elizabeth Huber

Wenn du schon länger auf diesem Blog unterwegs bist, weißt du ja, dass es den G-Punkt gibt. Heute möchte ich dir noch einmal genauer erklären, wie du den G-Punkt (oder richtiger die G-Fläche) findest.

 

 

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Wie sage ich ihm, was ich im Bett will?

Wie sag ichs ihm?
Bild: www.pixabay.com -omarMedinaFilms

Ich habe hier schon viel darüber geschrieben, wie man herausfindet, was man selbst gerne mag, welche Bedürfnisse man im Bett hat und wie du dein erotisches Potenzial noch vergrößern kannst.

 

Und wenn du das mal weißt, ist auch schon fast alles sicher! Denn immerhin weißt du schon, was du gerne erleben möchtest, was dich in Ekstase bringt (vielleicht) und was ein absolutes No-Go ist.

 

Doch allein das Wissen, bringt dir den Spaß noch lange nicht. Denn dein Gegenüber sollte vielleicht schon mitspielen?

 

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Zu wenig Zeit für Sex

Zeit für Sex
Bild: unsplash - www.pixabay.com

Ständig auf Achse, dann Haushalt, dann Arbeit, dann Kinder versorgen oder zum Sport rennen. Freunde treffen, kochen, vorbereiten.

 

Das ist der Alltag von vielen Menschen. Natürlich gibt es Unterschiede. Manchmal gibt es keine Kinder, sondern Haustiere. Manchmal beides. Manchmal pflegt man die Eltern oder sonstige Verwandte. 

 

Was immer das gleiche ist: Der Sex bleibt auf der Strecke. Oder er spielt kaum eine Rolle mehr im Leben. Und die Frage ist: Woher soll ich die Zeit nehmen?

 

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Keinen Orgasmus beim Sex

Keinen Orgasmus beim Sex
Bild: by OpenClipart-Vectors; www.pixabay.com

In diesem Beitrag verrate ich dir den Hauptgrund, wieso viele Frauen keinen Orgasmus beim Sex haben, obwohl es bei der Selbstbefriedigung kein Problem ist.

 

Das Geheimnis ist, dass wir beim Sex häufig völlig andere Dinge tun als beim Masturbieren. 

 

Das soll schon das große Geheimnis sein, wieso viele Frauen keinen Orgasmus beim Sex haben?

 

Ja! Und ich sag dir in den nächsten Absätzen, wieso das so ist und wie du das verändern kannst, wenn es bei dir auch so ist.

 

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Orgasmic Yoga Meditation - Befriedigende Selbstbefriedigung

Orgasmic Yoga Meditation
Orgasmic Yoga Meditation Bild: Lumpi - www.pixabay.com

Wie häufig hab ich schon über Selbstliebe und Selbstbefriedigung als der Schlüssel zum Sexglück geschrieben? Nicht nur auf diesem Blog, sondern auch in Zeitschriften (Separée und Jungsheft) oder Online-Magazinen.

 

Immer wieder stellen mir dann Leserinnen und Leser die Frage: "Sag mal, wie soll mir das denn helfen?"

 

Mit diesem Artikel erhalten alle zurecht Fragenden ihre Antwort.

 

 

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Sextoys - Wie finde ich das passende Toy?

Sextoys
Sextoys - Bild: by Kzenon www.fotolia.com

Sextoys oder Sexspielzeuge sind die Produkte, zu denen wohl irgendwie jeder eine Meinung hat.

 

Die einen finden sie toll und würden nie wieder auf sie verzichten. Die anderen sind angewidert und möchten nichts damit zu tun haben. Die dritten sind schlichtweg enttäuscht.

 

Für die Enttäuschten und die, die sich interessieren, ist dieser Beitrag. Denn es geht darum, wie man das passende Toy findet.

 

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Der weibliche Orgasmus

Weiblicher Orgasmus
by comfreak www.pixabay.com

Dieser Artikel ist ein wenig künstlerisch, denn es geht um den weiblichen Orgasmus. Vielmehr geht es um die Natur des weiblichen Orgasmus.

 

Ja, es gibt sehr viele unterschiedliche Arten des weiblichen Orgasmus. Zumindest, wenn man die Zentren der Orgasmen ansieht.

 

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Mehr Spaß am Körper

Forschergeist Freude am Körper
Bild: vikvarga - www.pixabay.com

Ich habe letztens ein kleines Kind beobachtet, dass mit seiner Mutter in der gleichen Bahn fuhr wie ich. Das Kind war ganz begeistert von den Dingen, die sein Körper konnte. 

 

"Schau mal, Mama, ich kann mit dem Finger schnippen." Dann genoss das Kind genau dieses Finger schnippen bis es bemerkte, dass es beim Wange aufpusten auch ein Geräusch machen konnte.

 

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Schuldfrei vögeln

Alleine mit der Schuld
Bild: by amayaeguizabal www.pixabay.com

Wer schuldfrei vögeln möchte, der ist meist am Anfang eines enormen persönlichen Entwicklungsprozesses.

 

Ich hab bereits über Scham geschrieben. Denn es ist ein wichtiges Thema heutzutage in der Sexualität vieler Frauen. Ein sehr verwandtes Thema ist das Schuldgefühl.

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Sollen die 10 Minuten rein-raus alles sein?

Bild: by lightstargod, www.pixabay.com
Bild: by lightstargod, www.pixabay.com

"Er will jetzt also wieder Sex. Naja, die 10 Minuten kann ich ja mal mitmachen." Gedanken, die nicht selten so aus dem Leben gegriffen sind.

 

Ganz ehrlich? Wenn 10 Minuten rein-raus-Spiel alles ist, was in Schlafzimmern passiert, dann versteh ich, wieso Frauen keine Lust mehr auf Sex haben und wieso Männer und Frauen gelangweilt sind. 

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Mut-für-deine-Sexualität-Artikel

Mut tut Sex gut
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Keine Angst, das wird kein "Tschakka"-Artikel. Und falls du ein Mensch bist, der den "Tschakka"-Spirit braucht, dann stell dir vor, dass ich ihn dir mit voller Inbrunst vorlese und immer wieder bedeutungsschwangere Pausen mache, in denen ich dich ansehe wie die alten Western-Helden: "Ja, Joe, genau!".

 

Dieser Artikel soll dir ein bisschen Mut machen. Er soll dir helfen, dass du dir erlaubst, darüber nachzudenken, welchen Stellenwert du deiner Sexualität und deinen (sexuellen) Bedürfnissen in deinem Leben geben willst. Denn Sex gehört zum Leben dazu wie essen, trinken, schlafen und atmen.

 

Deshalb hast du es verdient, dass du dir zumindest Gedanken darüber machst, ob du glücklich damit bist.

 

 

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Die Macht erotischster Fantasien

erotische Fantasien
by Comfreak - www.pixabay.com

ACHTUNG! Der nachfolgende Artikel beinhaltet "deep shit" und ist für Personen mit ausgeprägtem "Will ich nicht wahrhaben"-Syndrom nicht geeignet. Bitte schätzen Sie Ihre eigene mentale Bereitschaft ein und verlassen sich keineswegs auf den Rat eines Klatschblatts! Danke!

 

Offensichtlich hältst du dich für mental bereit für diesen Artikel, sonst hättest du jetzt sicherlich schon auf einen anderen geklickt oder hättest die Seite verlassen. Bleib jedoch dran, weil dieser Artikel erzählt dir heute etwas über die Macht deiner erotischen Fantasien. 

 

 

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Fick mich wie es mir gefällt!

sexy Paar - fick mich, wie es mir gefällt
Bildquelle: www.fotolia.com

Ja, genau, du liest völlig richtig! Endlich mal ein ganz saftig-deftiger Titel, denn dieser Beitrag hat nichts mit seichten Flötentönen zu tun. Sondern es geht um nichts anderes, als um die Ehrlichkeit und den Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen - ganz egal, wie sie ist.

 

Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich hab nichts gegen seichte Flötentöne. Doch wenn ich etwas in den letzten Jahren als Sexcoach gelernt habe, ist es eine Tatsache, die mir davor nicht so bewusst war:

 

 

Es braucht in unserer heutigen Gesellschaft mehr als nur eine Erlaubnis, so sein zu dürfen, wie man es braucht. Und es braucht mehr als nur die Erlaubnis, sich zu trauen, zu seiner eigenen Sexualität zu stehen!

 

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Schmerzen beim Sex

Schmerzen beim Sex
Bild: by PublicDomainPictures www.pixabay.com

Schmerzen beim Sex ist ein ziemlich umfangreiches Thema. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, woher diese Schmerzen kommen können und was du dagegen tun kannst, wenn du davon betroffen bist.

 

Dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und verzichtet weitgehend auf komplexe anatomische Erklärungen oder medizinische Begründungen. Wenn du also davon betroffen bist, ist es immer gut und wichtig, medizinisch abzuklären, ob du körperlich gesund bist!

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Gute Gefühle verboten!!!

Gute Gefühle verboten
by unsplash - pixabay.com

 

 

Vor mir sitzt eine toughe Frau mittleren Alters. Sie hat wache Augen, ein Selbstbewusstsein, von dem sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden könnten und sie immer noch genügend davon übrig hätte.

 

Sie steht mit beiden Beinen so felsenfest im Leben, managet ihren Job und hat zwei Teenager zu Hause. Einfach wow! Beim ersten Kontakt am Telefon dachte ich mir ehrlich: "Wo soll da bitte ein Problem sein?" 

 

 

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Lust und Verhütung

Lust und Verhütung - by Macadam13 www.pixabay.de
Lust und Verhütung - by Macadam13 www.pixabay.de

Verhütung ist für Frauen vor allen Dingen während ihrer fruchtbaren Jahre ein unglaublich wichtiges Thema. Der Grund ist klar: Auch wir Frauen wollen Spaß am Sex ohne immer sofort schwanger zu werden. In der Tat gibt es viele Frauen, die sich aus Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft nicht fallen lassen können und deswegen sehr gehemmt sind beim Sex oder gar nicht zum Orgasmus kommen. Das jedoch nur am Rande.

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Sex ist... Was denkst du wirklich über Sex?

Sex ist... was ich darüber denke
Gedanken über Sex - Bild: sciencefreak www.pixabay.com

Sex ist...

  • super
  • cool
  • erleichternd
  • beflügelnd
  • geil
  • eklig
  • fantastisch
  • wild
  • ungehörig
  • anstrengend
  • nervig
  • ekstatisch

 

Das ist eine Aufzählung, wie man Sex in einem Wort empfinden kann. Doch was denkst du über Sex?

 

Dieser Beitrag erzählt dir, wieso das, was wir über Sex denken, manchmal unsere Orgasmen blockieren und er erzählt dir, wieso es auch gut ist, mal so die eigenen Gedanken zu Sex kennen zu lernen. Also bleib dran.

 

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Hattest du schon einen kleinen Orgasmus beim Sex?

Der kleine Orgasmus
Bild: by PDPics; www.pixabay.com

Dieser Beitrag erzählt dir, wie du erkennst, dass du schon einmal einen Orgasmus beim Sex hattest, OBWOHL du es nicht so wahrgenommen hast.

 

Wie? Das geht? 

Ja, und wenn du weiter liest, dann wirst du selbst feststellen können, ob du jemals bereits beim Sex einen Orgasmus hattest.

 

Bereit? Dann lies weiter.

 

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Ätzende, mittelmäßige Orgasmen

Mittelmäßiger Orgasmus
Bild: by PixArt; www.pixabay.com

Orgasmen sind so unterschiedlich wie von einem Tag auf den anderen das Wetter umschlagen kann.

 

Diesen Artikel schreibe ich, weil mir eine meiner Coachees von mittelmäßigen Orgasmen erzählt hat. 

 

Ich konnte das gar nicht nachvollziehen am Anfang. Schließlich bin ich der Meinung, dass JEDER Orgasmus ein guter ist. Doch ich kam - welch Zufall - kurz darauf in den Genuss eines wirklich mittelmäßigen Orgasmus und kann jetzt so einiges noch besser nachvollziehen.

 

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Lustvoller Sex braucht keine Modelmaße

Scham überwinden
Scham überwinden / by geralt www.pixabay.de

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hab ich mich unglaublich unwohl in meinem Körper gefühlt. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere Wohl darüber denken, wie ich mich kleide. Und selbstverständlich war ich mir sicher, dass mich ALLE Menschen, die mich nicht kennen und in der Bahn ansehen, nur darüber nachdenken, wie dick mein Hintern ist oder wie unförmig mein Körper aussieht. Für mich gab es da keine Zweifel.

 

 

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Weiblichkeit im Business - geht das überhaupt?

Frau im Business
by entrepreneur - www.pixabay.com

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie Weiblichkeit und Business zusammenpassen? Oder hast du dir auch schon einmal überlegt, wie du aus der Tristesse des Businesschics heraus kommst? Oder wurdest du bereits mit dem zweifelhaften Kompliment bedacht, dass du wirklich nicht so weibisch wirkst wie andere Frauen?

 

Dann wird dich dieser Beitrag sicherlich interessieren.

 

Falls nicht, lohnt sich das Lesen dennoch, denn du wirst eine Idee davon bekommen, wieso Weiblichkeit eine Ressource im Business sein kann.

 

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Wenn Sex kein Thema (mehr) ist

Wenn Sex kein Thema mehr ist
Bild: by StockSnap; www.pixabay.com

Schon wieder sitzen mein Partner und ich aneinander gekuschelt auf dem Sofa. Doch das einzig spannende im Raum ist der dramatische Höhepunkt der Fernsehserie, die wir miteinander anschauen. Langeweile, Ödnis, von erotischer Anziehungskraft keine Spur mehr. Der letzte Sex fühlte sich nach einer zu erfüllenden Aufgabe an, die auf der Beziehungs-to-do-Liste steht. Dabei ist die Beziehung über die Jahre so schön harmonisch geworden...

 

Ähnliche Szenen spielen sich in vielen Partnerschaften ab. Dabei schwören sich die meisten, dass es bei ihnen niemals soweit kommen wird. Denn wenn man sich liebt, verliert man nie die Lust aufeinander... Und doch ist Sexlosigkeit oder Langeweile im Bett in Beziehungen ein häufiges Thema.

 

Unsere Biologie unterstützt unsere Vorstellung von der ewig leidenschaftlichen Beziehung nicht gerade. Je länger die Beziehung, desto mehr wird aus dem „Ich-falle-sofort-über-dich-her“-Cocktail der „Kuschel“-Cocktail. Deshalb sind auch völlig harmonische Beziehungen nicht vor Sexlosigkeit nicht gefeit. Denn Sexlosigkeit ist, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nicht immer unbedingt ein Symptom von Beziehungsproblemen.

 

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Sinnlichkeit macht Lust auf mehr

Sinnlichkeit mehr Lust
Bild: die-exklusiven www.fotolia.com

Wenn du mehr Spaß und Genuss im Leben möchtest, dann nutze die Gaben, die dir die Natur gegeben hat, um dein Leben schöner zu machen. Sinnlichkeit macht Lust auf mehr Leben und mehr Spaß. Alles macht mehr Spaß, wenn wir unsere Sinne mit einsetzen, das Leben zu erleben!

 

Ich habe bereits einen Beitrag dazu geschrieben, wie du deine Sinne trainieren kannst und auch, was Sinnlichkeit ist. Ich möchte das Thema noch einmal betrachten, weil ich darin eine Lösung sehe für viele Probleme, die das Sexleben und das Leben im Allgemeinen betreffen.

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In den 7. Himmel gevögelt

in den 7. Himmel gevögelt
by Jill111 pixabay

"Oh, mein Gott, ja... ja... jaa... jaaaa.... jaaa... jaaaa....!"

 

Schweres Atmen, Bewegung, tiefer Kontakt, vibrierende Körper, heiße Küsse, innige Berührungen.

 

Tiefe Blicke, stöhnen, ineinander fließen.

 

"Oh jaaaa, jaaa, jaaaa... oh, mein Gott... jaaaa.... jaaaa.... ohhh... jaaaaaaaa...!"

 

Stille, vibrieren, zittern. 

Träne, Stille, Glücksrausch.

 

Daliegen, spüren, fühlen, zerfließen. Atmen, dankbar sein. 

 

"Ich hör die Engel singen."

 

Uferlos, unendlich, Liebe, Geborgenheit, gehalten sein. 

Berührt, gespürt, gesehen. 

Weite, Nähe, zeitlos, Ruhe.

 

Wow!

 

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Ein Orgasmus ist nicht so wichtig - oder doch?

Nachdenkliche Frau
by peace of mind - pixabay

"Ach, für mich ist der Orgasmus nicht so wichtig!" Das behaupten vor allen Dingen Frauen, die nicht zum Orgasmus kommen.

 

Alle anderen Frauen schauen bei dieser Aussage nur mit ungläubigem Blick auf die Frau, die das äußerte.

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6 Symptome, die Dir sagen, dass sich dranbleiben lohnt - und 7 Tipps, wie es Dir gelingt!

(c) Unspleash - pixabay
(c) Unspleash - pixabay

Dieser Blogeintrag ist für alle Frauen, die kurz davor sind, das Thema Sex für immer ad acta zu legen. Er ist auch für all diejenigen Frauen, deren Vagina gefühlt bereits unter einer Zentimeter dicken Staubschicht verborgen ist. 

Und es ist ein Artikel für die Frauen, die bereits den Mut haben, sich auf den Weg zu ihrer tiefen, unverfälschten Lust zu machen.

 

Denn es geht um das Thema dranbleiben, wenn es mal stockt. In den nächsten Minuten erfährst Du die häufigsten Symptome des Aufgebens und was Du tun kannst, um dennoch am Ball zu bleiben.

 

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10 Sachen, die passieren können, wenn Du ein gutes Sexleben hast

by LYNESTYPEMAKE - pixabay
by LYNESTYPEMAKE - pixabay

Glaubst Du immer noch, dass ein gutes Sexleben "nur" ein Teil Deines Lebens ist? 

Glaubst Du, dass es dabei "nur" um den Spaß geht, den Du in der halben Stunde hast (ich spreche jetzt von einem Sexleben, das dem durchschnittlichen Menschen in Deutschland betrifft)?

Bist Du immer noch der Meinung, dass Sex "nur" eine nette (oder nicht sooo nette) Nebensache ist?

 

Dann bist Du sexuell noch nie satt gewesen.

 

Denn eine vaginal/klitoral gut gesättigte Frau, ist eine Quelle an Kreativität.

Das Leben ist bunter, frischer, reicher, blumiger, leichter, wenn Du guten Sex hast.

Du bist verbundener mit Dir und der Welt.

Die innere Ruhe, die viele so hart trainieren und sich stundenlang ermeditieren, kann durch geilen Sex viel schneller und schöner erreicht werden.

 

Aber jetzt zu den 10 Dingen, die passieren können, wenn Du richtig guten Sex hast:

 

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Selbstliebe und Masturbation - Der Schlüssel zum Sexglück

Selbstliebe Selbstbefriedigung
Bild: by maya_7966, www.pixabay.com

Es gibt viele Sprüche, die uns weis machen wollen, dass Masturbation "nur" Behelfssex sei. Dementsprechend unwohl fühlen sich viele Menschen, die im Moment ausschließlich sich selbst für den regelmäßigen Sex haben.

 

Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Menschen, denen es sehr peinlich ist, dass sie überhaupt masturbieren oder das Bedürfnis danach haben. 

 

Vielleicht gehörst Du zur ersten oder zweiten Gruppe. Wenn Du zu keiner gehörst, dann wunderbar. Dann hast Du möglicherweise den Schatz der Selbstliebe schon entdeckt. Falls Du Dir nicht sicher bist, dann lies weiter.

 

Wenn Du zur Gruppe 1 oder 2 gehörst, lohnt es sich auf jeden Fall, den Artikel bis zu Ende zu lesen.

 

 

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Schatz, ich liebe Dich (aber ich möchte nicht mehr mit Dir schlafen)

Paar auf Parkbank - Heartbreak - Pixabay
Heartbreak - Pixabay

Ich kenne viele Paare, die schon sehr lange miteinander zusammen sind. Ein erschreckend hoher Anteil hat nahezu kein Sexleben mehr. Deswegen widme ich diesen Artikel an Menschen in längeren Beziehungen - oder denen, die Angst vor der Sexwüste in Langzeitbeziehungen haben.

 

Du erfährst, was Du tun kannst, um Dein Sexleben spannend zu gestalten.

 

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Pinkeln beim Sex?

© studioloco - Fotolia.com
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Kommt dir folgende Szene bekannt vor?

 

Du liegst/sitzt/kniest mit (d)einem Liebsten im Bett/auf dem Sofa/auf dem Boden und ihr seid so richtig schön dabei. Ihr schwitzt und stöhnt. Es fühlt sich umwerfend gut an und - zack - wie aus dem Nichts, musst du auf einmal ganz dringend pinkeln. So sehr du dich auch bemühst, es lässt sich einfach nicht mehr aufschieben. "Sorry, ich muss dringend mal wohin."

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Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse: Weil mein Partner anders ist als ich

Dieser Artikel entsteht im Rahmen der Blogparade "Blogger packen aus" von Nils Terborg ( www.deineperfektebeziehung.de ) und anderen Kollegen. Die Parade seht unter dem Motto "Was ist deine wichtigste Beziehungserfahrung?"


Blogparaden sind dazu da, um Bloglesern auf Blogs anderer Blogger aufmerksam zu machen, die ähnliche Themen beleuchten oder das gleiche Thema von einer anderen Seite.

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Das Zauberwort: Kommunikation

Let's talk about Sex
Let's talk about Sex

Durchschnittlich spricht jeder Mensch täglich ca 16000 Wörter am Tag. Während die einen lieber über ihre Gefühle oder Freundschaften sprechen, reden die anderen lieber über Hobbies und Arbeit (so das Klischee).

 

Doch wenn es um das geht, was in unseren Schlafzimmern vorgeht, verstummen wir nahezu! Da ist vielleicht noch ein leises Geflüster zu hören. Vielleicht ein Wispern. Oder Grabesstille.

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Dein Körper - dein Tempel

ocskaymark
(c) fotolia.com by ocskaymark

Vor einer halben Woche erzählte mir eine Bekannte, wie sich ihre Schülerinnen und Schlüler während des Sexualkundeunterrichts verhalten. Die Jungs protzen herum, wie häufig sie sich selbst befriedigen. Die Mädchen sitzen verschüchtert daneben. Eine Schülerin hatte sich getraut zu fragen, wo denn die Klitoris sei. Weil jedoch jedes klitzekleine Detail und Bild, das Lehrer zeigen, mit den Eltern abgesprochen werden muss, gab meine Bekannte ihnen den Tipp, sich selbst im Spiegel anzusehen. Dann kam Leben in die Mädchen: "Ih!!!! Das mach ich niemals!!! Das ist ja ekelhaft!!! Das ist pervers!"

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8 Gründe, sich mit der eigenen Weiblichkeit zu beschäftigen

"Nein, ICH hab kein Problem mit meiner Weiblichkeit!" "Sex ist für mich jetzt nicht so wichtig." "Ich bin einfach immer viel zu müde." "Ich hab schon immer Regelschmerzen, das bin ich gewöhnt." "Ich bin einfach nicht so kreativ/erfolgreich/stark."

 

Die Liste an Sätzen, die häufig fallen, dann eine Frau ihre volle weibliche Kraft noch nicht lebt, könnte ich endlos fortführen. Bei Männern ist die Liste ein wenig anders, wenn es um ihre weibliche Seite geht. Doch da hier meist die männliche Seite auch nicht in der Balance ist, geh ich darauf meist nicht ein ;-)

 

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Vergiss das "gut sein"!

Muschiblume
Bild: by Andreas Baumgärtner

"Ich habe Angst, dass ich nicht feucht genug werde."
"Was ist, wenn ich keinen Orgasmus bekommen?"

"Manchmal tut es weh, wenn ich mit meinem Partner schlafe."

 

Das sind Sätze, die ich von Frauen höre, die sich mir anvertrauen. Allein schon auf der Ebene, die jeder hören kann, berühren mich diese Sätze. Denn was hinter diesen Sätzen steht, geht manchmal viel tiefer.

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Mehr Lust für dich

Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia
Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia

Lust ist ein ganz essentielles Thema in meiner Arbeit. Viele Frauen berichten, dass sie selten oder gar keine Lust haben. Manche Frauen sagen, sie hätten nicht die Zeit Lust zu entwickeln, weil ihr Partner ihnen nicht die Zeit ließe, die eigene Lust kommen zu lassen. Sprich: Man hat sich noch nichtmal vom letzten Sex "erholt", steht der Mann wieder auf der Matte.

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Die Königin und die Quelle

Quelle in Irland
Bild: by Claudia E. Huber

Es begab sich zu einer Zeit in einem Land, das traditionell von sehr weisen Königinnen regiert wurde.

Ja, die Königin war von einer unendlichen Weisheit. Sie war auch gut und hatte ein unendlich großes Herz. Sie sorgte und kümmerte sich immer um ihre Untertanen. Sie nährte sie, dass sie nie Hunger leiden mussten, halt ihnen Streitigkeiten weise zu schlichten, beschützte sie vor ungebetenen Eindringlingen.

 

Und sie machte etwas ganz besonderes: Sie achtete peinlich genau darauf, dass jedes Kind in ihrem Reich Bildung, Wissen, Kunst und das Geheimnis der Liebe zuteil wurde und zwar vermittelt von den Frauen und Männern, deren Sommer gezählt waren und der Winter nahte.

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7 Dinge, die das sexuelle Feuer von Frauen am Brennen halten

violette Blume

Wenn ich unbekannten Menschen erzähle, was ich beruflich mache, kommt vor allem von Männern, die in langjährigen Beziehungen sind die Frage:

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Gib deiner Lust eine Stimme

Luststimme

Hattest du schonmal das Vergnügen eine Frau dabei zu hören, wie sie ihre Lust durch die Stimme ausdrückt?

 

Hast du es also schon einmal erlebt, andere Menschen beim Sex (unfreiwillig) zu belauschen?

 

Was ging dir dabei durch den Kopf?

 

Kamen dir Gedanken wie: "Jo, is ja jut jetz..." oder "Das ist ja peinlich." oder "Was soll das jetzt? Geht das nicht leiser?".

 

Wenn ja, dann bist du damit nicht alleine.

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Der G-Punkt - KEIN Mythos

G-Punkt
Bild: by Claudia; www.canva.com

Es begab sich zu einer Zeit, in der Menschen und Götter noch gemeinsam die Erde bewohnten. Damals - in längst vergangener Zeit - verschwand das Wissen über einen wertvollen Schatz, der versteckt war  in der Schoßhöhle einer jeden Frau...


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Weibliche Lust

Lust - Frau mit Rosen LorenzTimm Fotolia.com
Bild: by Lorenz Timm, www.fotolia.com

In meinen Gesprächen mit Frauen geht es sehr häufig um Orgasmen und darüber, dass, wie und ob die Frauen während des Geschlechtsverkehrs zum Orgasmus kommen können oder nicht.

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Das Thema mit dem "sich-fallen-lassen"

sich fallen lassen
Bild: by olly; www.fotolia.com

Kennst du den Satz oder einen ähnlichen: "Du MUSST dich RICHTIG fallen lassen, damit du einen Orgasmus bekommst!" ?

Ja? Dachte ich mir.

 

Die häufigste Frage und das häufigste Problem, das Frauen mir beim Thema Sexualität nennen, ist das "sich-nicht-fallen-lassen-können".

Es wundert mich auch nicht. Wie soll sich der Mensch auch fallen lassen können, wenn er überall angehalten wird, vorsichtig zu sein? Das ist jedoch ein anderes Thema.

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So trainierst du deine Sinne

Wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, ist das Wahrnehmen mit unseren ganzen Sinnen essentiell für das Eintauchen in und Genießen des Liebesspiels. Natürlich ist es auch wichtig für viele andere Situationen in unserem Leben, von daher lohnt es sich die eigenen Sinneswahrnehmungen zu schulen und zu üben.

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Sinnlichkeit

Sinnliche Sinnesanregungen
(c) Greyerbaby - www.pixabay.com

Hast du dich schon einmal gefragt, was es bedeutet, wenn jemand sagt: Das ist eine sinnliche Frau?

 

Sinnlichkeit hat - wie jedes nicht greifbare Wort - für jeden Menschen immer eine andere Bedeutungsnuance.

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Sexueller Missbrauch - weitreichende Auswirkungen

Hoffnung
Bild: by Kodri Vahle www.pixabay.com

Sexueller Missbrauch hat weitreichende Auswirkungen auf die, die das erfahren mussten. Das scheint vielen völlig klar zu sein. Doch wie umfangreich diese Erfahrungen sind, ist den meisten Menschen erst bewusst, wenn sie sich damit auseinandersetzen oder damit bewusst konfrontiert sind.

 

Wichtig ist, dass sexueller Missbrauch kein lebenslanges Martyrium bedeuten muss, wenn man weiß, dass es einen Weg aus den Folgen heraus gib. Er benötigt Mut und Kraft, doch es lohnt sich.

 

In diesem Artikel gehe ich auf die Überkategorien der Auswirkungen sexuellen Missbrauchs ein. Mir ist dieser Beitrag wichtig, denn was für diese heftige Form der sexuellen Blockierung und Gewalt gilt, gilt auch in Abschwächung für alle anderen Formen der sexuellen Verunglimpfung und Übergriffigkeiten. 

 

Lies den Artikel, wenn du ihn liest, bitte bis zum Schluss, denn ich möchte dich nicht in einem dunklen Gefühl in den Tag gehen lassen.

Sexueller Missbrauch - was ist das?

Nur, damit wir das gleiche Verständnis davon haben, was sexueller Missbrauch ist:

 

Sexueller Missbrauch liegt immer dann vor, wenn eine Person eine andere durch sexuelle Aktivitäten oder sexuelle Beeinflussung ausnutzt und dominiert. Meist beinhaltet Missbrauch direkte Berührungen, kann aber auch ohne Berührungen stattfinden. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn man am Telefon sexuell belästigt wird, gezwungen wird, für pornographische Fotos zu posieren oder gegen seinen Willen sexuellen Handlungen zusehen muss.

 

Diese Definition entspricht nicht unbedingt der rechtlichen Grundlage. Ich argumentiere auf dem psychologischen Erleben und der daraus resultierenden Folgen.

Habe ich sexuellen Missbrauch erfahren?

Viele Menschen sind sich nicht sicher, ob ihr Erleben wirklich sexueller Missbrauch war oder nicht. Wenn es nicht direkt zu gewaltvollen Handlungen kam, die klar in die Kategorie "Vergewaltigung" zählen, fällt es den Betroffenen häufig schwer, das Erlebte einzusortieren.

 

Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Situation verwirrend war. Zum Beispiel, weil der/die TäterIn es für etwas anderes ausgab. "War doch nur Spaß" oder "Ich tu das, weil ich dich liebe."

Oder weil sich diese missbräuchliche Konstellation über einen längeren Zeitraum hin entwickelte.

 

Es kommt aber auch vor, dass der Missbrauch durch Rollenerwartungen verschleiert wird. Zum Beispiel, weil man als Mädchen zur Höflichkeit erzogen wird und dadurch die Küsse auf den Mund vom Onkel oder der Oma zu erdulden hat. 

Verschleierungen

Manchmal fällt es den Betroffenen auch schwer, weil sie die Situation nicht richtig einschätzen konnten und deshalb Entschuldigungen suchen, in der Hoffnung, dass sie dadurch ihre damals erlebte Ohnmacht nicht spüren müssen. Häufige Verschleierungen sind solche Sätze:

  • Es hat mir ja gefallen.
  • Ich habe doch körperlich reagiert.
  • Es war doch nicht so schlimm.
  • Ich war ja selbst Schuld (das ist es im Übrigen NIEMALS)
  • Es war nicht so schlimm wie bei anderen.

Auswirkungen sexuellen Missbrauchs

Ich zähle im Folgenden nur auf, welche Auswirkungen sexueller Missbrauch haben kann. Wichtig ist zu erwähnen, dass sexueller Missbrauch meist tiefgreifende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat - auf die Lebenseinstellung, auf das Selbstbild, auf die Sexualität und auf alle Beziehungen. Die Auswirkungen sind manchmal nicht so direkt zu erkennen und können auch erst Monate und Jahre nach dem Missbrauch auftreten.

 

Auswirkungen können sein:

  • Lustlosigkeit
  • überhöhter Sexdrive
  • zwanghafte Suche nach Sex
  • "Ich brauch keinen Sex" oder "Ich habe halt viel Spaß dran"
  • zwanghafte Mastrubation
  • Sex ist eine Pflicht
  • Sex ist etwas Schlechtes/Schmutziges/Unkontrollierbares
  • Männer haben mehr davon als Frauen
  • Ich hasse meinen Körper;
  • ich fühle mich als Opfer oder als Objekt;
  • ich bin sexuell abnormal;
  • mein Geschlecht macht mich minderwertig)
  • Nicht nein sagen können
  • Angst vor sexuellen Situationen
  • Rückblenden
  • unerwünschte Fantasien
  • Sex macht mich nervös
  • Negative Gefühle bei sexuellen Berührungen
  • ungesunde sexuelle Wünsche
  • Emotionale Distanz beim Sex
  • Man fühlt Teile des Körpers nicht oder spontan nicht mehr
  • Nicht wissen, wann oder wie man Sex will
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • Nutzung missbrauchsverherrlichender Pornos
  • Auch die Partnerwahl kann davon betroffen sein
  • zwanghafte Untreue
  • Schwierigkeiten, erregt zu werden
  • Schwierigkeiten, sexuelle Empfindungen zu spüren
  • Vermeidung, den Intimbereich zu berühren
  • Orgasmusschwierigkeiten (alleine oder mit Partner)
  • wenig lustvolle Orgasmen
  • Vaginismus
  • Erektionsprobleme
  • Ejakulationsprobleme

Unbedachte Auswirkungen

Diese Auswirkungen können wir häufig gut nachvollziehen. Es gibt jedoch Auswirkungen, die wir nicht direkt sehen oder verstehen.

 

Anhand der oben aufgezählten Liste, lässt sich erahnen, dass es jedoch noch viel mehr Bereiche gibt, in denen es zu Schwierigkeiten kommen kann. Denn die sexuelle Identität ist ein zentraler Teil unserer Persönlichkeit.

 

Beispielsweise kann die sexuelle Orientierung beeinflusst werden, die Partnerwahl und das sexuelle Verhalten in der Beziehung.

 

Doch es kann noch weiter reichen: Es kann Auswirkungen auf das berufliche Leben haben, wenn man durch einen Kollegen oder eine Kollegin an einen Täter oder eine Täterin erinnert wird. In der Situation handeln wir nicht mehr so selbstsicher wie sonst.

 

Außerdem können gesundheitliche Probleme wie Depression, Diätenwahn (Essstörungen), Angststörungen, Bluthochdruck, Sehstörungen, Schmerzen und vieles mehr dabei entstehen.

 

Als Partner einer Person, die Missbrauch erlebt hat, können Verhaltens- und Denkweisen auftreten, die sich anfühlen, als wäre man auch von sexuellem Missbrauch betroffen. Dieses Phänomen nennt man indirekte oder sekundäre Traumatisierung. Damit ist keineswegs zu spaßen.

Ich hab Symptome, aber keine Erinnerung

Die Liste, die ich aufgestellt habe, beschreibt mögliche Auswirkungen auf sexuelle Gewalt. Nicht jeder oder jede, der oder die diese Symptome aufweist, hat sexuelle Gewalt erfahren. 

 

Die Symptome entstehen auch durch Erziehung, in lustfeindlichen Glaubenssystemen, durch unbewussten Medien- und/oder Pornokonsum und durch über lange Zeit andauernde Unsicherheit bezüglich der eigenen sexuellen Persönlichkeit.

 

Wie ich eben geschrieben habe, können auch Partner durch das Zusammensein mit Betroffenen selbst Symptome zeigen. Das ist nicht nur bei Partnern so. Wenn die Mutter oder der Vater sexuellen Missbrauch erlitt, kann das eine Ursache für sexuelle Traumatisierung beim Kind sein.

Generell können sexuelle Schwierigkeiten von Eltern sich auf Kinder übertragen. Nicht durch Viren oder Bakterien, sondern weil sie Verhaltensmuster beobachten und die Botschaften ihrer Eltern empathisch wahrnehmen.

Das Gute kommt zum Schluss

Dieser Artikel macht keinen Spaß. Ich beschreibe das alles, weil ich bereits viele Facetten der Auswirkungen mitbekommen habe und weiß, wie viel psychische Kraft in das Kontrollieren sexueller Probleme hineinfließt.

 

Selbst wenn man nicht direkt von sexuellem Missbrauch betroffen ist, tut es gut, sich mit der sexuellen Selbst-Werdung zu beschäftigen, damit diese psychische Kraft in Projekte oder Lebensvorgänge investiert werden kann, die konstruktiv wirken.

 

Sexuelle Blockaden, in welchem Ausmaß auch immer, verhindern, dass wir saft- und kraftvoll, lebensfroh und mutig unser Leben leben.

 

Das Grandiose ist, dass es einen Weg der Heilung und des In-Einklang-Kommens gibt. Der kann länger dauern und auch mal nicht so schön sein, doch das, was danach kommt, lohnt sich zu erarbeiten.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen von Herzen Mut zur Selbsterkenntnis,

Claudia

Die Macht des klaren Neins

Nein sagen macht Spaß
Bild: by HypoArt; www.pixabay.com

Hast du dir bereits Gedanken darüber gemacht, was die Macht des klaren Neins ist? Auch wenn das keine neue Sache ist, die ich in diesem Artikel besprechen möchte, ist sie es dennoch wert, noch einmal durch die Gehirnwindungen gejagt zu werden.

 

 

Ein Nein zu anderen, ist ein Ja zu sich

Wer kennt diese Weisheit nicht? Ich finde, sie hört sich super schön und soft und leicht umzusetzen an. Doch in der realen Welt, in Echtzeit, ist sie manchmal ganz schön hart umzusetzen.

 

Wir haben oft verlernt, wie es geht, nein zu sagen. Dabei ist es prinzipiell ziemlich einfach.

 

Erst vor wenigen Tagen bin ich mal wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen (ja, ich liebe mein Auto, habe jedoch NEIN zu ihm gesagt). Neben mir im Vierer saßen eine Mutter und ihr kleines Kind. Das Kind war in seiner "Nein"-Phase. Und ich hab mich weggeschmissen vor lachen - innerlich. Denn alles, was die Mutter an ihn heran trug, wurde mit einem beherzten "Nein" quittiert. 

 

Wenn es für das kleine Kind so einfach ist, was macht es uns so schwer?

Gedankenmüll

In dieser Phase des Nein-sagens lernen wir, wie Menschen auf unser Nein reagieren. Wir versuchen, unsere Grenzen zu testen und zu sehen, wer in welcher Situation wie reagiert.

 

Über die Zeit sammeln wir dann so hübschen Gedankenmüll wie:

  • "Wenn du das nicht machst, ist die Mama aber enttäuscht."
  • "Wenn du die Tante nicht umarmst, ist sie aber traurig."
  • "Wenn du nicht lernst, wird der Papa wütend."

 

Und wir lernen noch viel mehr über die indirekten Signale unserer Gegenüber. Kannst du dich an das enttäuschte Gesicht einer nahestehenden Person erinnern? Das tut schon beim Erinnern weh...

Je empathischer, desto weniger Nein

Menschen, die sehr empathisch sind und Menschen, die sehr darauf trainiert wurden, empathische Entscheidungen zu treffen, fällt das Nein sagen oft sehr schwer.

 

In der Folge sind solche Menschen öfter am Rand ihrer Belastungsgrenzen, machen viele Dinge mit, die ihnen keine Freude machen und fühlen sich oft ausgenutzt, betrogen und von ihren Mitmenschen alleine gelassen.

 

Doch das lässt sich ändern.

Der Kompass des Nein-Sagens

Kompass des Nein-Sagens
Kompass des Nein-Sagens (Bild: MasterTux, pixabay)

Wer Nein-Sagen lernen möchte, braucht einen inneren Kompass! Es geht also nicht um Regeln, denn Regeln sind sehr unflexibel und nicht überall einzusetzen.

 

Beispiel: "Mein Busen ist eine Intimzone, die nur mir gehört."

Regel: Immer dann, wenn mir jemand an den Busen fasst, muss ich sagen: "Nein, lass das. Das passt mir nicht."

Kompass: Immer dann, wenn mir jemand an den Busen fasst, kann ich entscheiden, ob ich das will oder nicht. Es kommt auf die Person und die Situation an.

 

 

Womit wir unseren Kompass also füttern, sind Erfahrungen und Grenzen, die im Moment gelten.

Grenzen gehören zum Nein

Jetzt kommt der Knackpunkt. Wir alle sind in der Lage das Wort "Nein" auszusprechen. Glaubst du nicht? Mach doch mal, um zu testen.

 

Womit wir unseren Stress haben, sind unsere Grenzen. Wo habe ich eine Grenze? Und habe ich gelernt, sie zu verteidigen?

Der Segen einer guten Grenze

Jetzt ist es bei menschlichen Grenzen so, dass diese nicht so automatisch da sind wie es bei einem Haus die Wände sind.

 

Grenzen entstehen durch Erfahrung. Grenzen sind situationsabhängig. Ja, es gibt Grenzen, die sind immer gleich. Und es gibt Grenzen, die sind mal da, mal nicht.

 

Das Tolle an einer guten Grenze ist, dass sie die Möglichkeit zu einem guten Kontakt ermöglicht. Hier schließt sich der Kreis zum Anfang: Ein Nein zu anderen, ist ein Ja zu dir.

Grenzen ermöglichen Kontakt

Ich war am 10.3.2018 auf dem BleibGesundCamp in Esslingen. Dort habe ich eine Session gehalten, die den Teilnehmern erlebbar machte, welches Potenzial in Grenzen steckt.

 

Zunächst durften sie ihre Grenzen abstecken und verteidigen. Das war für viele schon spannend. Denn wer weiß schon ganz genau, wie es sich anfühlt, eine Grenze zu verteidigen?

 

Und dann durften sie für sich selbst entscheiden, Kontakt an ihrer Grenze aufzunehmen. Der ultimative Schritt der Entscheidung war dann, ihre Grenze für den anderen bewusst zu öffnen oder nicht. 

 

 

 

Das spannende war, dass etwas in den Menschen passierte: Wenn ich meine Grenze erkenne, wenn der andere sie respektiert, dann fällt das in den Kontakt gehen und die Grenzen zu öffnen, sehr leicht. 

Was ist, wenn ich die Grenze nicht verteidige?

Es gab auch den Fall, dass eine Person merkte, dass die Grenze nicht gut verteidigt war. Im Nachgespräch stellte sich heraus, dass die Person den Schluss zog, sich also mehr vor Menschen zurückzuziehen. 

 

Das ist eine Möglichkeit, wie man damit umgehen kann, wenn Grenzen in einem noch nicht klar abgesteckt werden können.

 

Eine andere ist es, dass man übt, seine Grenzen immer besser zu spüren und diese in kleinen Dingen konsequent zu verteidigen, bis man ein Gespür dafür hat. Denn dann trainieren wir in diesem Maße auch unsere Fähigkeit, Kontakt aufzubauen, der uns gut tut, in dem wir uns geachtet und geschätzt fühlen.

Ein klares Nein ist die Chance zu einem Kontaktangebot

In diesem Sinne lohne es sich, die Enttäuschungen der anderen auch einmal auszuhalten. Und wir müssen auch nicht immer gleich nein oder ja sagen. Wir dürfen uns Zeit nehmen zu spüren, wo gerade unsere Grenze ist.

 

Dann können wir mit einem Nein ganz viel echten Kontakt und gute Beziehungen aufbauen, weil dann ein Ja ebenso kraftvoll und verbindlich wird.

 

In diesem Sinne viel Spaß beim "Nein-Sagen" üben :-)

Claudia

Sexuelle Doppelmoral in der Gesellschaft - ein Teufelskreis

Doppelmoral Sexueller Teufelskreis
Bild: www.pixabay.com; von Engin_Akyurt

Spätestens seit der #metoo Debatte hört man wieder überall Schlagwörter wie "Gleichberechtigung", "sexuelle Selbstbestimmung" und "Freiheit". Das hat auch seine Richtigkeit, wenn da nicht so ein - wie wir im Schwabenland so schön sagen - Gschmäckle dabei wäre.

 

In diesem Beitrag geht es mir nicht um die #metoo Debatte. Mir geht es um die vielen sexuellen Doppelmoralen in unserer Gesellschaft, die so, wie es aktuell ist, in einem Teufelskreis für Frau und Mann mündet. 

 

Bist du jemand, der bei Provokation und scharfen Thesen Schnappatmung bekommt, überlege dir gut, ob du weiter liest. Denn ich bin im Verlauf des Textes nicht zimperlich.

Gesellschaft, wir haben ein sexuelles Problem

Natürlich bewegt sich gesellschaftlich seit vielen Jahren immer mehr zum Positiven. Das hat mit der Gleichstellung der Frau zu tun. Ich sehe jedoch neben dieser Strömung, eine andere.

 

Während sich das Thema Sexualität immer mehr im Zwiespalt zwischen völlig überdreht-frivol und klinisch-therapeutischen Bereich bewegt, fehlt mir persönlich die ehrliche Auseinandersetzung in der Mitte. 

 

Ich habe bereits einmal über die zentralen erotischen Fantasien geschrieben. Ein Aspekt dieses Modells ist es, dass verdrängte Themen und dogmatische Verbote sich in Schattenthemen Bahn brechen. Sprich: Wenn du deine Sexualität unterdrückst, pervertiert sie sich. Dann hängt man irgendwelchen Sexsüchten nach, drückt das Thema völlig weg, bis man glaubt durch einschlägige Romane seine Erlösung zu finden (was ja vielleicht auch sein kann), dann entwickelt man zwanghaftes sexuelles Verhalten. Das ist ein Problem!

Frauen- und Männerbilder

Dazu kommt, dass wir uns täglich mit völlig kruden Frauen- und Männerbildern füttern. Das Frauen- und Männerbild in der Gesellschaft wird ständig breit diskutiert ohne echte Ergebnisse zu produzieren. Ich habe dazu auch keine Antwort, weil ich glaube, dass es differenzierter ist als das, was wir häufig diskutieren.

 

 

Mir geht es darum, wie Männer und Frauen sexuell in der Gesellschaft präsentiert werden. Das ist am leichtesten über alle uns zur Verfügung stehenden Medien zu beobachten. In meinen Augen sind Medien nicht das echte Bild der Gesellschaft. Meiner Meinung nach, haben sie die Funktion, in uns (Medien-)Konsumenten Begehrlichkeiten zu erwecken. Über die schiere Masse der Bilder und anderen Informationen, beeinflusst auch das Konsumieren dieser unsere Wahrnehmung, unsere Gedanken und unser Gefühl. 

Die Darstellung der Frau...

Frauen in den Medien werden überproportional sexualisiert dargestellt. Sie sind meist zwischen 18 und 30, häufig sehr erotisch, sinnlich oder sexy. Verführerische Posen, eher verführbare und schwache Körperhaltung, hohe Stimmen, meist abhängig. Starke Frauen werden meistens auch durch irgendeinen tollen Mann zum weichen Weibchen. Frauen werden oft als prüde, schüchtern und unerfahren dargestellt. Sie warten auf den Einen, der sie sexuell befreit, befriedigt und glücklich macht. Eine Frau ist immer willig, auch wenn das gesellschaftliche Narrativ uns weis macht, dass Frauen viel weniger Lust auf Sex haben als Männer. 

 

In dieser Darstellung wird die Frau zum rettungsbedürftigen Opfer stilisiert, das ohne eigenen Sextrieb, immer willig ist oder sie ist ein Männer verschlingender Vamp, der ebenso von ihrem Sextrieb gerettet werden muss. Schließlich ist eine Sex hungrige Frau IMMER einsam und verletzt.

Die Darstellung des Mannes...

Das Männerbild ist ähnlich fragwürdig gestaltet. Männer werden in den Medien überproportional männlich-stereotypisiert dargestellt. Sie können alles, wissen alles und es klappt mit jeder Frau, die sie haben wollen immer und überall. Sie wissen, wie jede Frau sexuell funktioniert und können es ihr mehrfach besorgen. Ganz egal, wie es ihnen geht und was ihnen gerade Kummer bereitet. Ja, diese Männer haben nie Probleme, sie managen ihr Leben mit Links und lassen sich nicht bändigen. Und genau deshalb sind sie geliebt und begehrt von den Frauen. Sie sind wahre Helden, die mit einem Hauch ihres Atems jede Frau zum Beben bringen können. 

 

Auf der anderen Seite werden Männer als die absoluten Verlierer dargestellt. Die nie eine Frau haben und meistens auch noch sehr spezielle Hobbies haben, die sie obsessiv verfolgen. Mit diesen Männern möchte sich jedoch kein Mann identifizieren, denn sie sind nicht begehrenswert und sie sind auf die eine Frau angewiesen, die sie wegen ihrer inneren Werte liebt.

 

Begehrenswerte Männer sind also immer die obercoolen Macher und Retter. Sie dürfen sich nicht verletzlich zeigen, sonst sind sie ja wie ihre "Waschlappen"-Kollegen, die keiner will. Die Weicheier werden dann immer von einer überproportional attraktiveren Frau "errettet". Spannender Weise haben diese Frauen in den Medien kein sonderlich spannendes Profil. Meist sind sie irgendwie verrückt oder haben Bindungsängste. Aus diesem Zwiespalt errettet sie dann das Weichei.

 

Gesellschaftlich-sexuelle Ansprüche

Lassen wir jetzt einmal beiseite, wie homosexuelle Menschen dargestellt werden. Das ist noch ein ganz eigenes Thema. Doch aus diesen Frau-/Mann-Konstruktionen resultiert, dass wir erwarten, dass Männer Frauen immer glücklich machen können und sexuell befriedigen.

 

Männer machen die Arbeit, Frauen lassen sich bedienen. Männer wählen sich die Frauen und es ist völlig in Ordnung, dass man Frauen benutzt, weil sich ein begehrenswerter Mann nicht binden muss.

 

Frauen müssen nichts über ihre Sexualität wissen. Der „Richtige“ wird sie auch im Bett von ihrem Dornröschenschlaf erwecken und in ihr die Sexgöttin zum Vorschein bringen. Wenn das nicht der Fall ist, darf sich Frau ruhig entspannt nach hinten legen und als Pillow-Princess mal ganz lässig „Next“ sagen. Denn der Mann hat „es“ nicht gebracht.

 

 

Das Fatale ist, dass viele Menschen diese Bilder indirekt glauben. Auch wenn es völliger Quatsch ist!

Weitere Probleme, die unreflektierter Medienkonsum mitbringt

Durch die Bank hinweg wird dann auch noch propagiert, dass Sex immer und überall zu jeder Zeit und mit jedem Menschen immer möglich ist. Das, was in unserer Alltagswelt sowieso schon vorhanden ist, nämlich, dass alle Ressourcen scheinbar grenzenlos zu Verfügung stehen, wird gnadenlos auf unser Sexleben übertragen. Sex wird zum Konsumgut. 

 

Ich beobachte es darüber, dass es immer mehr Beiträge darüber gibt, wie man schneller, effizienter und toller zu längeren und mehreren Orgasmen kommt. Das Überangebot für Ratgeber und Meinungen, Tipps und Tricks für den noch besseren Sex überschwemmten die letzten 10 Jahre die Medien.

 

Auch das steigende Angebot an Online-Flirt und Datingportalen spricht dafür, dass die Konsumhaltung in unserer Gesellschaft auch in unseren Schlafzimmern angekommen ist.

 

 

Das wir uns richtig verstehen, ich kritisiere das alles nicht im geringsten. Denn wie alle Erscheinungen, kann auch das sowohl positive als auch negative Auswirkungen zeigen. Ich möchte nur eine grundsätzliche Haltung zeigen.

 

Ideale Singles - ideale Beziehungen

Wenn ich jetzt schon das Frauen- und Männerbild besprochen habe, möchte ich auch einen kurzen Ausflug zu den Beziehungsmythen machen, die im Moment so in sind. Denn auch da herrschen Bilder, die uns in den Teufelskreis führen, den wir gerade leben.

 

Durch die ganzen Dating-Angebote hat man als Single fast die Pflicht, sich über jede Plattform auszutoben. Wer keinen Account auf Tinder oder anderen Plattformen hat, wird schon fast schräg angeschaut. Nie war es so leicht, an Sex zu kommen wie heute.

 

Paare haben in unser sexuell-gesellschaftlichen Doppelmoral hingegen andere Probleme. Denn das Bild, das von und für Frauen und Männer gemalt wird, trägt nicht zu glücklichen Paarbeziehungen bei. Welche Frau ist im Alltag immer sexy und hilflos? Und welcher Mann regelt immer alles problemlos und kann auch in stressigen Situationen immer der beste Lover der Welt sein? Da knackst das Bild. Doch auch dafür hat man eine Lösung: Die Liebe!

 

 

Die Liebe, die einem IMMER Lust in die Venuslippen und in den Freudenstab zaubert. Das ideale Paar lächelt immer, hat immer Lust aufeinander. Man kuschelt, man hat viel Zweisamkeit. Streits werden mit Sex beigelegt. Sex muss nicht öde werden, denn wenn man sich nur genug liebt und sich Mühe gibt, dann bleibt es wie in den ersten Wochen. Dann geht auch keiner fremd. Dann verliebt sich auch niemand spontan mal in jemand anderen. Denn die monogame Zweierbeziehung, in der wir voll und ganz aufgehen, ist immer noch das Maß der gesellschaftlich sexuellen Dinge! 

 

Dass ich nicht lache. Zum Thema Liebe und Sex sollte ich wohl auch einmal einen Artikel schreiben.

Guter Sex wird zur Pflicht

Und damit nicht genug. Überall liest und sieht man "guten" Sex. Es scheint eine „Pflicht“ für guten Sex zu geben. Doch anstelle sich der Diskussion zu stellen, was guter Sex überhaupt bedeutet, werden wieder alte Kochrezepte ausgetauscht, die einem die tollsten Stellungen beibringen. Und wir glauben, dass das mit gutem Sex zu tun hat - nicht...

 

Menschen, die eben keinen "perfekten" Sex haben, fühlen sich schlecht und wenn man dann mal einen Partner hat, mit dem es eben nicht sofort klappt, dann stehen die Menschen hilflos da und wagen sich vor lauter Scham noch nicht einmal darüber zu reden.

 

In der Realität werden die Räume für gute Sexualität durchaus größer. Wenn man sich traut. Doch im gleichen Maße werden wie auch wieder enger. Denn Sex wird zu einer Live-Style-Leistung. 

Mittlerweile gibt es immer mehr Menschen wie mich, die offenen Herzens dabei unterstützen, dass Menschen wieder schöne Sexualität leben können. Guter Sex ist auch kein Geheimnis. Doch aufgrund seltsamer Überlegungen und falsch verstandenem Schutzauftrag, sowie Prüderie, werden die Räume des sexuellen Lernens künstlich verkleinert. 

 

 

An dieser Stelle muss ich erst einmal tief durchatmen. Denn das ist der Punkt, an dem viele Menschen im Moment stehen. Und das bedeutet Stress. 

Sind wir Opfer unserer Gesellschaft?

Bis hierher konnten sich wahrscheinlich viele Leser noch finden. Zumindest in Teilen. Ich hoffe zwar, dass dem nicht so ist, aber wer weiß?

Doch nun mach ich ein Fass auf, das ich mit ein paar Sätzen danach versuche zu befrieden.

 

Es wäre zu einfach zu sagen: "Wenn das so ist, dann können wir ja gar nichts machen. Wir sind halt Opfer unserer Gesellschaft." Das ist im Übrigen oft die scheinbare Lösung für alle Probleme, wenn es um Sex geht (und nicht nur dort). Wir bleiben allzu gerne in einer Opferhaltung. Auch wenn man tatsächlich zum Opfer wurde, ist es in vielen Fällen möglich, diesen Status zu verändern. Es ist jedoch anstrengend. 

 

Ich mache hier und heute ein klares Statement:

 

Wir vertiefen die sexuellen Probleme mit all ihren Facetten in unserer Gesellschaft selbst, weil wir nicht hinterfragen, womit wir unsere Gehirne täglich füttern. Und wir scheuen die Anstrengung, die Veränderung manchmal kostet. Oder das Gefühl des Ungewissen. Denn wir wissen nicht mehr, wie es sich anfühlt, wenn Frauen kollektiv kraftvoll-sexuell sind und die Sexualität der Männer kollektiv herz-verbunden.

Was braucht der entspannte Umgang mit Sexualität?

All diese Bilder und Begehrlichkeiten, die wir konsumieren und aufrecht erhalten, sind weder gut noch schlecht. In meinen Augen täte es uns gut, einige ganz essenzielle Dinge zu ergänzen, um einen entspannten, genussvollen und befriedigenden Umgang mit Sexualität zu haben:

 

  • Bezug oder nicht Bezug der Bilder zum eigenen Leben
  • Zugang zu den eigenen Bedürfnissen
  • Offenheit für andere Liebes- und Lebensentwürfe
  • Kommunikation
  • die Fähigkeit, Präsenz zu halten im Augenblick und für den anderen
  • Beziehung zu sich und anderen

 

 

 

 

 

 

 

Diese Dinge, die wir täglich implizit auf uns einprasseln lassen, lernen wir ganz unbewusst mit. Doch die Dinge, die wir ergänzen sollten, werden in diesen Bildern nicht oder nicht ausreichend transportiert. Wir leben in einer hoch individualisierten Gesellschaft und es wird uns ein so enges Bild von Sexualität und allem, was dazu gehört, gezeigt. 

Was bedeutet das für uns?

Meine Botschaft am Ende dieses Textes ist, dass wir durchatmen, einen Schritt zurücktreten und prüfen, was wir wirklich wollen. Lerne dich selbst kennen, auch sexuell. Denn unter diesen Informationen, die uns sexuelle Offenheit suggerieren, liegt eine tief verwurzelte Verklemmtheit, die uns immer noch daran hindert, uns auszutauschen, uns wirklich mit uns selbst zu befassen. Wer bin ich eigentlich sexuell – jetzt? Diese Frage kann man sich immer wieder stellen.

 

Es ist okay, wenn man nicht der Superstecher oder die männerverschlingende Sexbombe ist. Es ist okay, wenn man mit mehreren Menschen schlafen möchte und es ist okay, wenn man nicht mit jedem schlafen will, der einem vor die Flinte kommt. Es ist okay und sogar wünschenswert, wenn man darauf hört, was man gerade möchte und wo die eigenen Grenzen liegen. Es ist gut und richtig, sich die Räume zum Lernen zu nehmen. Es ist gut zu reflektieren, ob das, was gerade da ist, wirklich zu mir passt.

 

 

So lernen wir das in unser Leben zu holen, was im Moment noch in den gesellschaftlichen Bildern wenig präsent ist.

 

Ich wünsche dir lustvolles Lernen!

Bis bald

Claudia

Mehr Tiefe beim Sex

Mehr Tiefe beim Sex
Bild: www.pixabay.com by lightstargod

Letzte Woche bekam ich eine Email, in der mich eine Frau danach fragte, was sie tun kann, um einen tieferen oder auch spirituelleren sexuellen Kontakt zu bekommen.

 

Diese Frage erreicht mich ziemlich häufig und es ist kein Wunder, dass ich das hauptsächlich von Frauen höre. Und ich find es klasse, dass sich Menschen darum bemühen, ihrer Sexualität Tiefe zu verleihen. Denn das ist die Weiterentwicklung der Sexualität in einer Beziehung und auch der eigenen Persönlichkeit.

Woher kommt der Wunsch nach Tiefe?

Jeder, der schon einmal eine längere Beziehung hatte, weiß, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem Sex einfach nur Sex ist. Man kennt sich, man hat schon vieles ausprobiert, man kennt die Komfortzone dieser Paarkombination. Das ist der Punkt, an dem man erkennt, dass der Sex "funktioniert", aber er hat die Leidenschaft und die Aufregung des Anfangs verloren.

 

Viele Paare äußern genau an diesem Punkt den Wunsch, wieder zu dieser Form von Sex zurück zu kommen. Und das ist der Moment, an dem sowohl sie als auch ich scheitere, wenn das die Erwartung ist. Denn der Sex des Anfangs ist so spannend, weil man sich noch nicht kennt. Danach haben wir "Alltagssex" und dann bleibt das Level, stirbt das Sexleben des Paars oder sie gehen einen Schritt in die Tiefe.

Was bedeutet mehr Tiefe?

Diese Frage wird meistens mit mehr Verbundenheit, mehr Nähe, höhere Intensität und weniger Rollenspiel beantwortet.

 

Da sind wir an einem wesentlichen Punkt der partnerschaftlichen Entwicklung: Wenn es um mehr Tiefe im Sex geht, geht es darum, sich zu zeigen, emotional, in der eigenen Bedürfnissen, völlig nackt. Es geht darum, sich abzurüsten, weicher zu werden, den anderen an sich herankommen lassen, sich von Herzen zu öffnen. Es geht um Verbindung und sich gegenseitig spüren und wahrzunehmen.

 

Da rückt die Geilheit erst einmal aus dem Fokus heraus. Es geht darum, sich selbst ungeschminkt zu zeigen ohne gefallen zu wollen. Denn wenn wir uns in der ersten Zeit sexuell begegnen, geht es um hormonelle Reaktionen, um sich gegenseitig zu erobern, sich gegenseitig zu gefallen. Nachdem wir das erreicht haben in gewisser Weise, können wir das Wagnis eingehen, uns in unserem ganzen Sein zu zeigen.

Wie erreicht man Tiefe?

In einer Partnerschaft kann der partnerschaftliche Sex nur tiefer werden, wenn sich beide dazu bereit erklären, es zu versuchen, einen Schritt weiter zu gehen. Wenn beide versuchen, zumindest ab und an von den alten Mustern abzulassen. Das bedeutet keinesfalls, dass man den Sex, den man bisher hatte, ganz lassen sollte. Im Gegenteil, es geht darum, die Sexualität zu erweitern. Also neben dem Alltagssex auch einmal die Tiefe zu wagen.

 

Eine Übung dazu ist, langsamer zu werden und sich gegenseitig zu streicheln. Beide Partner spüren sich und geben Feedback, was in ihnen dabei vorgeht. Sie äußern Wünsche, wo und wie jetzt gestreichelt werden soll. Man schaut sich dabei in die Augen, wenn es geht. 

 

Es geht bei mehr Tiefe um einen Prozess, sich besser kennen zu lernen und näher zu kommen. Es ist ein Bewusstwerdungsprozess.

Wenn der Partner nicht mitmacht

In dieser schönen Theorie ist jedoch ein Haken: Genau wie bei den Frauen, die mich anschreiben, ist der Haken, dass der Partner manchmal einfach nicht mitmachen will. Er schätzt den Status Quo und will ihn nicht ins Wanken bringen. Und vielleicht ist er nicht bereit dazu, sich näher auf die andere Person einzulassen.

 

Was kann man da machen?

 

Ganz einfach: Sexualität ist nicht nur eine partnerschaftliche Einbahnstraße. Wenn man mehr Tiefe in seiner Sexualität haben möchte, kann man diese auch in der Sexualität mit sich selbst kultivieren. Bring mehr Nähe in deine Selbstbefriedigung. Beginne damit, dich mehr zu spüren, dich besser kennen zu lernen. Befriedige dich selbst vor einem Spiegel und schau dir dabei in die Augen. Das mag zunächst peinlich sein, doch es bringt dich dir sehr viel näher. 

 

Das wirkt sich dann auch in deiner Partnerschaft aus, denn du wirst dann anders mit dir und deinem Partner umgehen.

Intimbereich und Körpersäfte

Intimbereich und Natürlichkeit
Bild: by Bosmaerwin; www.pixabay.com

Lena kam völlig verklärt von einem Tantra-Seminar-Wochenende. Mit strahlenden Augen erzählte sie mir, dass sie jetzt endlich ihre Göttin zwischen den Beinen entdeckt hat und ihre Säfte seien auch nicht mehr eklig, sondern heilig. Zumindest ein bisschen...

 

Innerlich rolle ich mit den Augen. Ich höre diese Geschichte gefühlt jeden Tag. Und zugegebener maßen hatte ich auch so eine Phase... Während ich ihr dabei zuhöre und mich für sie freue, frage ich mich: "Geht das nicht auch eine Spur entspannter?"

 

Körperhass und Körperkult

Falls du gerade auch eine Lena bist, bleib in deiner Freude über diese Neuentdeckungen. Denn das ist super! Ich denke, diese Freude ist ein wichtiger Schritt in Richtung "Normalität" oder besser Entspannung.

 

Was meine ich damit?

 

Wir als Kulturraum haben eine sehr lustfeindlichen und Genitalien hassenden Geschichte. Und das ist bis heute noch keinesfalls anders. Obwohl wir überall halbnackte Menschen sehen und Pornographie so leicht zugänglich ist wie nie, bildet das noch lange keine Normalität ab. 

Genital-Wahn

Vieles, was wir über Medien empfangen, ist retuschiert oder operiert. Wir jagen Idealen hinterher, die wir im gleichen Atemzug hinterfragen. Trotzdem ist der Leidensdruck im Herzen und in den Köpfen der Menschen riesig.

 

Und in den ganzen Frauenzeitschriften lese ich immer noch die Schlagzeilen: "5 Dinge, die Sie im Schlaf 10 Kilo leichter machen" und daneben ein wundervolles Model mit straffen Brüsten und einem Apfel im Mund.

In Filmen oder auf Bilder werden Vulven retuschiert, Schamlippen (oder Labien) verkleinert und der Anus gebleicht. Denn auch im Genitalbereich gibt es Vorstellungen, wie "es" auszusehen hat.

 

Ekel vor den Körpersäften

Dazu kommt, dass sich viele Menschen, egal ob nun Frauen oder Männer, vor ihren eigenen Körpersäften ekeln. Und sie ekeln sich auch vor den Körpersäften anderer Menschen. Ich kann das verstehen, wenn es sich um fremde Menschen handelt, aber wenn ich mich dazu entscheide, mit jemandem das Bett zu teilen, dann hört der Ekel doch auf?

 

Falsch!

 

Erst neulich hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die sich nach einem Paarcoaching, bei dem sie gegenseitig die Intimmassage gelernt haben, bei mir meldete. Sie hatte das Bedürfnis mit mir ihre Eindrücke und ihr Erleben zu teilen. Ich freute mich für sie, dass sie sich jetzt traute, mehr zu experimentieren. Und dann meinte sie: "Bei mir hat es klick gemacht, nachdem wir bei dir waren. Ich hatte Sorgen, dass du dich ekelst, weil er gekommen ist. Und du sahst ganz entspannt auf deinem Stuhl und hast mir völlig unaufgeregt das Tuch gereicht. So als wäre das etwas ganz normales. Und gestern, als wir uns massiert haben, hab ich mich nicht mehr geekelt."

 

Glorifizierung von Körper und Saft

Das sind Aussagen, die mir zeigen, wie tief die Verdrängung und Verunglimpfung von Sexualität in ihrer Ganzheit immer noch in uns sitzt.

 

Doch auch die "Gegenbewegung" zeigt mir genau dieses. Zurück zu Lena und ihrer neu entdeckten Genitalliebe. Es gibt mehrere Arten der Gegenbewegung. Das sind zum einen diejenigen, die den eigenen Körper und die darin produzierten Säfte wiederentdecken und stantepede heilig sprechen

 

Und es gibt eben diejenigen, die andere Menschen vorzugsweise mit ihren Körpersäften auf irgendeine Art beglücken. Meistens sieht man das in Pornos und auch da gibt es Menschen, die denken, sie seien sooo unglaublich locker, wenn sie genau das geil finden. 

Darf man, ist auch schön, wenn man das mag. Glaube ich den wenigsten, wenn ich drei Takte mit ihnen geredet habe.

 

Die lieben Schatten

Mittlerweile sehe ich die Sache ziemlich nüchtern, denn auch dieser Körperkult und dieses Ekel- und Heilig/Geilding entspricht einem Muster: Alles, was wir zwanghaft versuchen zu unterdrücken, wird sich irgendwann in einem übertriebenem Maße Bahn brechen.

 

Da ist die Sexualität und ihre ganzen dazu gehörigen Faktoren überhaupt keine Ausnahme.

 

Doch sowohl das völlig unterdrückte und versteckte, zum Teil bis hin zu eklig und madig gemachte, als auch die ach so heilige und geile Sichtweise, sind Extreme der gleichen Skala.

 

Für mich sind sie deshalb beides nur Ausdruck einer Entfremdung vom Gefühl, vom Körper und von der Selbstverständlichkeit der Sexualität. Ja, in den gegebenen Situationen ist es anturnend. Ja, ich achte meinen Körper und meine Vagina auch, aber muss ich mich dafür "göttlich" fühlen?

 

Ein Plädoyer für die Entspannung

Wahrscheinlich ist es nach der Zeit der Unterdrückung wichtig, einen starken Gegenpol zu schaffen. Wahrscheinlich ist es gut, dass Lena ihre Vulva jetzt für eine Gottheit hält. Wahrscheinlich ist es gut, dass sie ihre Körpersäfte jetzt huldigt.

 

Für mich ist auch das mittlerweile anstrengend. Körpersäfte sind halt Körpersäfte. Selbstverständlich kümmert man sich um seinen Intimbereich genauso liebevoll wie um den Rest des Körpers. Der Kontext macht das spezielle Gefühl aus. 

Ich spüre, wie entspannt es ist und wie völlig selbstverständlich. Keine Fixierung, sondern Freiheit.

 

Das wünsche ich mir: einen entspannten und selbstverständlichen Umgang mit dem Körper, mit der Sexualität. Etwas, das natürlich zum Leben gehört. Das man achtet, worum man sich kümmert, ohne es zu überspannen. Einen Bezug zu sich. Eine Selbstverständlichkeit der sexuellen Persönlichkeit wie das berufliche Ich.

Ich glaube, dann ist die sexuelle Revolution wirklich gelungen.

 

Alles Liebe!
Claudia