Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben

Guter Sex ist Entscheidungssache
Bild: Claudia Elizabeth Huber, by Dana Diezemann

Am 16. September 2017 war ich auf dem ersten Barcamp meines Lebens. Für die Veranstalter war es ihr 10. Mal in Stuttgart.

 

Für diejenigen, die nicht dabei waren, möchte ich einen kleinen Einblick geben, was gelaufen ist. Natürlich nicht, wie es chronologisch war, denn das wäre ja langweilig. Sondern ganz subjektiv aus meiner Sicht.

Was ist ein Barcamp?

Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, zu der ganz viele Meschen kommen können, die Lust haben, Fragen im Plenum zu diskutieren, Vorträge zu halten, Wissen weiterzugeben, für sich Antworten zu finden und natürlich Kontakte zu knüpfen. 

 

Ich war dort, um mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Schließlich bleibt nur derjenige lebendig, der auch immer wieder etwas Neues vom Leben entdeckt. Das gilt auch für die eigene Sexualität, weshalb ich mein Leben möglichst lebendig und vielseitig gestalte. 

 

Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben

Außerdem wollte ich unbedingt meinen ziemlich neuen Vortrag ausprobieren und schauen, was die Menschen bei dem Thema so bewegt. Der Vortrag hat den Titel:

 

"Guter Sex - und wieso wir so wenig davon haben"

 

Als die Sessions geplant wurden - das macht man immer am Beginn eines Barcamps - da sah es so aus, als hätten nicht so sonderlich viele Interesse an dem Thema. Doch als ich um 14:30 Uhr dann begann, war der Raum knüppelvoll.

 

Bild: Dana Diezemann, Barcamp Stuttgart 2017
Bild: Dana Diezemann, Barcamp Stuttgart 2017

Voller Saal - volles Blackout

Und als sich der Raum füllte, wurde ich immer nervöser. Denn ich hatte - wie immer - keine Powerpoint vorbereitet, die mich durch meine eigene Gedankenwelt leiten hätte können. Und ich hatte auch keine Rednerkarten vorbereitet, weil ich mir irgendwie zu sicher war, dass ich das schon so rüber bringe, wie ich mir das gedacht hatte.

 

Pustekuchen. 

 

Schon die ersten 3 Sätze liefen völlig anders und dann hat mich das Konzept voll aus dem Konzept gebracht

 

Wenn Plan A nicht klappt, nimm Plan B

Aber wer kennt das nicht: Man plant alles akribisch und dann kommt es anders als man denkt. So war es auch da. Und ich hab einfach spontan umgeplant.

 

Ich wusste, was ich erzählen möchte: Mut und Neugier für eine schönes und alltäglich lustvolles Leben mit einem spielerischen Zugang zur eigenen Sexualität. Und daran hab ich mich entlang gehangelt.

 

Als ich die Leute FAST tot gelabert hatte, hab ich sie in Bewegung gebracht :-D (hier ein paar Eindrücke):

 

Wieso erzähle ich das?

So, wie ich meinen Vortrag bewältigt habe, kann man das mit dem eigenen Sexleben auch tun: Wenn man weiß, was man möchte (zum Beispiel ein genussvolles Erlebnis), dann hat man einen Fahrplan, nach dem man sich richten kann. Ob es dann so läuft, wie gedacht oder ob man spontan umplant, um dennoch an den Genuss zu kommen, das ist ja egal. Das Ergebnis UND der Weg dahin zählen. Nicht so sehr der genaue Fahrplan.

 

Es braucht nur Klarheit, was man erleben/spüren möchte und Mut, sich auf die Situation einzulassen. Dann ergibt sich das andere quasi von selbst.

 

In diesem Sinne viel Klarheit und Mut!

Bis bald,

 

Claudia

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