Weiblicher Orgasmus - 4 Tipps für das sinnliche Ganzkörpererlebnis

weiblicher Orgasmus ganzer Körper
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Der weibliche Orgasmus ist in vielen Köpfen immer noch etwas Mythisches. Er strahlt nahezu eine Magie aus, da er rar zu sein scheint. Doch die wahre Fülle eines weiblichen Orgasmus erschließt sich erst in seiner Ganzkörperlichkeit.

 

Welche Frau träumt nicht davon, sich einmal völlig in dieses Gefühl des Glücks hineingleiten zu lassen?

Ganzkörperorgasmus - es gibt ihn wirklich

Das hört sich nach einer schönen Geschichte an. Doch Ganzkörperorgasmen gibt es wirklich. Die meisten Frauen haben auch schon davon gehört. Ehrlich gesagt kenne ich auch viele Frauen, die sagen, dass sie das nicht bräuchten. Das sind genau die Frauen, die es noch nicht erlebt haben. Und mit dieser Einstellung ist es auch ganz schwierig dorthin zu kommen.

 

Selbstverständlich gibt es keine Ganzkörper-Orgasmus-Pflicht. Doch wieso sollte man sich so ein schönes Erlebnis versagen, wenn es doch so greifbar ist? Klar, wenn man nicht weiß, wie es geht, überrascht es einen, wenn man Glück hat. Doch ich erzähle dir im Folgenden von 4 Tipps, die zu einem Ganzkörperorgasmus führen können.

1. Lust auf Lust und Hemmungslosigkeit

Der beste Sex entsteht im Kopf! Deshalb ist es auch für den weiblichen Ganzkörper-Orgasmus unerlässlich, dass der Kopf volldampf auf Lust und Genuss ausgerichtet ist. Egal, ob um dich herum der schlimmste Orkan wütet oder ob es der Chef oder die Nachbarn sind, die dir sonst immer durch den Kopf geistern: JETZT ist nicht der Zeitpunkt dafür, um sich damit zu beschäftigen. Willst du einen Orgasmus der Extra-Klasse, geht es darum, dass dein Kopf nur mit deiner Lust gefüllt ist.

 

Schaffe dir einen (gedanklichen) Raum, in dem du dir erlaubst, völlig in deine Lust einzutauchen. Folgende Gedanken sind absolute Lustkiller:

 

  • Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu laut/wild/still/dick oder dünn bin.
  • Was denken nur meine Nachbarn?
  • Was denkt mein Partner?
  • Hab ich die Rechnung bezahlt?
  • Hab ich meine Einkaufsliste geschrieben?
  • Ich hab Hunger.
  • Darf ich eigentlich?
  • Ist das peinlich.
  • Ist das jetzt egoistisch von mir?

 

In der Tat ist für einen Orgasmus der Ganzkörperklasse hemmungslose Genusssucht mehr als angebracht. Kompromisse im Genuss bringen innerlich immer nur Unruhe und lassen dich auf halbem Wege stehen. Das braucht keiner!

 

Deshalb: Erlaube dir, dich für diesen Zeitraum völlig auf dich und deine Lust einzulassen. Ganz egal, was irgendjemand denken mag. Schließlich geht es um deinen Genuss (die, die sich beschweren, sind eh nur neidisch)!

2. Trau dich das zu tun, was deine Lust vergrößert

Und da sind wir schon beim zweiten großen Punkt für einen weiblichen Orgasmus: Tu' genau das, was deine Lust vergrößert. Es reicht nicht aus, nur zu denken, dass etwas Lust und Freude macht. Das ist zwar wunderbar und der erste Schritt. Doch für das tatsächliche Gefühl führt kein Weg daran vorbei, deinem Lustgefühl nachzugehen.

 

Das heißt, dass du die Position änderst oder beibehältst, genauso wie es sich in dieser Situation geil anfühlt. Wenn du das Gefühl hast, du brauchst an deinem Busen oder Ohrläppchen (oder beiden Stellen) mehr oder weniger Berührung, dann nimm dir das heraus oder bitte darum.

 

Wenn du das Gefühl hast, du musst Laute von dir geben, dann tu' das. Denn das macht nicht nur deinen Mitspieler mehr Lust, sondern heizt dich zusätzlich an!

 

Mach deine Bewegungen größer, um deinen Körper zu aktivieren und mach sie kleiner, um die Spannung zu verdichten. Geh in deinen eigenen Rhythmus! Das macht Spaß und nach dem ersten oder zweiten Mal, ist die Hürde zu experimentieren auch schon viel kleiner!

 

 

Dieser Artikel ist im Übrigen im Rahmen des Wissensnetzwerks Männlich & Weiblich entstanden. Andere Kollegen haben demnach auch sehr schöne Beiträge geschrieben, auf die ich dich gerne hinweisen möchte:

3. Atme!

Ein weiblicher Orgasmus, der den ganzen Körper beben lässt und dich im Universum zergehen lässt, kommt nicht davon, dass du so flach und unauffällig wie nur irgend möglich atmest.

 

Der Atem versorgt uns mit Sauerstoff und kann einen im wahrsten Sinne des Wortes high machen. Der Atem wirkt überall in unserem Körper, nicht nur in der Lunge. Wenn wir gut mit Sauerstoff versorgt sind, ist das Gehirn wacher und der Stoffwechsel aktiviert.

 

Für einen phänomenalen Orgasmus brauchst du den ganzen Körper, angefangen vom Gehirn bis zum kleinen Zeh. Deswegen gib dich im Rhythmus der Bewegung deinem Atem hin. Du darfst auch stöhnen, seufzen, brummen, hecheln. Tiefe Atmung massiert die inneren Organe und aktiviert dadurch auch die Gebärmutter. Außerdem sind auch die Muskeln des Beckenbodens, die maßgeblich für guten Sex sind, durch den Atemrhythmus mitgesteuert. Je besser alles durchblutet ist, desto mehr kann man auf physiologischer Ebene fühlen.

 

Deswegen: Atme, was das Zeug hält, um dich durch den Atem im ganzen Körper zu aktivieren und zu verbinden! Atmung lenkt im Übrigen auch die Sexualenergie. Deshalb lohnt es sich doppelt, auf die Atmung zu achten.

4. Berührungen

Zu guter Letzt noch ein unerlässlicher Punkt, der einen weiblichen Orgasmus zum Ganzkörper-Erlebnis werden lässt: Berührungen!

 

Im Prinzip sollte es selbstverständlich sein, dass sich die Partner, die miteinander Sex haben, ausgiebig berühren, um sich gegenseitig so viel Freude wie möglich zu machen. Doch manchmal scheinen wir das zu vergessen. Es geht nämlich auch beim Sex darum, sich gegenseitig zu nähren. Berührung ist überlebenswichtig.

 

Menschen, die uns aufmerksam und liebevoll berühren, werden in unserem Kopf meistens als „gute“ Menschen einsortiert. Das ist wichtig, weil wir Frauen es wirklich ganz dringend brauchen, dass wir dem Menschen, der mit uns intim wird, wirklich vertrauen, sonst können wir uns nicht auf unsere Lust konzentrieren und wir können uns nicht darauf verlassen, dass diese Person uns dabei unterstützt, die größtmögliche Lust zu erreichen.

 

Außerdem geht mit aufmerksamer Berührung immer einher, dass wir uns aufrichtig gemeint fühlen. Das ist für eine Frau, die einen Ganzkörperorgasmus erleben will, wichtig. Denn wir brauchen das Gefühl, dass es eine Verbindung gibt, die uns im höchsten Punkt der Ekstase (der zugleich ein Zustand der größten Schwäche und Stärke ist), halten zu kann.

 

Doch nun konkret zu den Berührungen. Der Atem verbindet unseren Körper innerlich von Kopf bis Fuß und knetet uns von innen durch. Die Berührungen verbinden uns auf der äußeren Wahrnehmungsebene von Kopf bis Fuß. Sie aktivieren die Haut und den Tastsinn. Stellen, die berührt werden, können wir bewusst wahrnehmen.

 

Wenn wir uns nur auf die Intimregion beschränken und nur diese wahrnehmen, spüren wir auch nur diese beim Orgasmus. Ist der ganze Körper durch-berührt und von innen „durch-geatmet“, haben wir die Chance jede Faser unseres Körpers während des Orgasmus zu spüren.

 

Dann werden Techniken (fast) nebensächlich.

Zusammengefasst

  • Fokussiere dich mit dem Kopf auf deine Lust.
  • Trau dich das zu tun, was deine Lust größer macht.
  • Atme gut.
  • Lass dich überall berühren und berühre dich selbst.

 

 

 

 

 

Und vor allem tue das alles immer und immer wieder. Denn unser Körper lebt von Wiederholungen, dann kann er diesen wundervollen und genussvollen Glückszustand immer besser umsetzen, weil er es lernt, wie es geht.

 

Viel Freude bei der Umsetzung!

 

Vielleicht hast du Erfahrungen gemacht, die du mir mitteilen magst? Dann hinterlasse einen Kommentar oder (wenn es zu persönlich ist) schreib mir eine Email! Ich freue mich darüber!

 

Bis bald!

Claudia

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Kommentare: 4
  • #1

    eric (Mittwoch, 01 Februar 2017 14:15)

    genussvoller glückszustand - fast nicht m,öglich doch wenn dann sehr sehr teuer mit den namen hermers burberry prada cartier chanel bugatty dior .. und andere brands.,..
    der zustand dauert dann nur einige stunden maximal 3-4 tage dann wiederholt sich der wunsch....nach anderem.. auf jeden fall fast ausschliesslich materiell

    frage da steht homepage - was ist das ? ich kenne das nur von firmen - hier geht es doch um private dinge und gefühle

  • #2

    eric (Mittwoch, 01 Februar 2017 14:27)

    es gibt nichts worüber man mit mir nicht sprechen kann. ich denke wie du ich träume von berührungen. ich ( der ehemann ) werde nie berührt ausser einem flüchtigen kuss auf die wange . meine frau lässt ich nie berühren - an keiner stelle des körpers - ohren lass das sein das mag ich nicht - brust du weisst die schmerzen mir - oberschenkel werden brummend zusammengekniffen, die scheide zu berühren nimm die fingher weg das mag ich nicht - amk schlimmsten istb es wenn ich versuche diese region zu küssen oder zu lecken - weg mit dir - dann ist sie die nächsten 12 stunden nicht mehr ansprechbar - sex gibt es wenn ich das sage - alles andere ist strafbare vergewaltigung. sie hat die schönsten dessous die sie nicht anzieht - ich sage immer sex spielt sich im kopf ab . wenn sie sex erlaubt liegt sie nackt auf dem bett und ruft - ich habe wenig zeit also beeile dich ich bin bereit - und ich bin bereit zu heulen weil ich so nicht kann obwohl ich supergeil bin ... immer und immer dieser zeitdruck - auch wenn ich drin bin - kannst du kommen - es dauert schon so lange und ich muss noch bügeln. eric ein hilfesuchender ehemann

  • #3

    Claudia (Montag, 06 Februar 2017 10:49)

    Danke, Eric, für dein Teilen. Bitte setze dich doch mit mir direkt in Verbindung, wenn du genauer darüber reden magst. Danke.

  • #4

    Andy (Donnerstag, 05 Oktober 2017 02:26)

    Hallo! Mich würde mal interessieren was aus Eric seiner Situation geworden ist. Weil ich mich in einer ähnlichen Lage befinde!