Orgasmic Yoga Meditation - Befriedigende Selbstbefriedigung

Orgasmic Yoga Meditation
Orgasmic Yoga Meditation Bild: Lumpi - www.pixabay.com

Wie häufig hab ich schon über Selbstliebe und Selbstbefriedigung als der Schlüssel zum Sexglück geschrieben? Nicht nur auf diesem Blog, sondern auch in Zeitschriften (Separée und Jungsheft) oder Online-Magazinen.

 

Immer wieder stellen mir dann Leserinnen und Leser die Frage: "Sag mal, wie soll mir das denn helfen?"

 

Mit diesem Artikel erhalten alle zurecht Fragenden ihre Antwort.

 

 

Stresswichsen vs. Selbstbefriedigen

Missverständnis Nummer 1 ist meist, dass ich Selbstbefriedigung meine und nicht Stresswichsen!

 

Stresswichsen ist die Form von Masturbation, die das Ziel hat, so schnell wie möglich einen Orgasmus zu bekommen, um Druck abzulassen.

Dazu nutzt man immer die gleiche Technik, die man schon immer verwendet und unterstützt sich möglichst so dabei, dass der Höhepunkt direkt erreicht wird.

Meistens fühlt man sich danach eher erledigt, aber durchaus befreit.

 

Bei der Selbstbefriedigung, die ich meine, geht es darum, sich selbst nebst Orgasmus auch etwas Gutes zu tun: Streicheleinheiten, genussvolles Spielen mit der eigenen sexuellen Energie. Sich selbst in vollen Zügen genießen.

 

Ungewohnte Selbstbefriedigung

Diese genussvolle Vorgehensweise der Selbstbefriedigung ist für viele Menschen ungewohnt. Doch sie ist die Art der Selbstbefriedigung, die den Raum lässt, sich sexuell kennen zu lernen.

 

Es geht dabei darum, ...

 

  • sich Zeit für sich zu nehmen.
  • die eigene Erotik zu entdecken.
  • den Körper zu lieben.
  • sich auszuprobieren.
  • sich zu erweitern.
  • neue Kanäle des Spürens und Fühlens zu entdecken und öffnen.

 

Orgasmic Yoga Meditation

Diese Form der genussvollen und sich entdeckende Selbstliebe nennt sich Orgasmic Yoga Meditation. Sicherlich gibt es auch andere Begriffe dafür. Ich mag den Begriff jedoch gerne, weil es ziemlich gut versinnbildlicht, was sich dahinter verbirgt: Eine Meditation mit dem Körper und der sexuellen Energie.

 

Das Ziel ist, eine gewisse Zeit mit seinem Körper in sexueller Erregung zu sein, diese auszudehnen, zu genießen und das Genusslevel zu steigern. Wenn ein Orgasmus "passiert", dann ist das völlig okay, muss aber nicht.

Neue Tore und mehr Lust

Wie? Orgasmus ist nicht das Ziel?

 

Ja, das kann erstmal völlig irritieren. Was macht man denn dann in den 30 Minuten, in denen man sich berührt?

Alles, was dir Lust und Spaß macht. Sich beim Tanzen sexuell stimulieren, sich so lange stimulieren, bis man kurz vor dem Orgasmus ist und dann aufhören (und wieder anfangen), mit der Atmung spielen und und und. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Auf den ersten Blick scheint das seltsam anzumuten. Doch wenn man das aus Spaß mal 21 Tage am Stück so praktiziert und auf seine alte Weise zu masturbieren verzichtet, können sich ganz neue Lusttiefen auftun.

Ich hab es getan

Als ich damit anfing, empfand ich das als frustrierend. Ich war deshalb sehr dankbar, dass ich von anderen Menschen dabei begleitet wurde. Neue Ideen, Austausch, Motivation dranzubleiben. Das waren wichtige Faktoren, um dran zu bleiben. Heute bin ich dankbar und schätze diese Praktik sehr. Seither war ich niemals mehr "untervögelt." 

 

Und auch wenn ich andere Menschen dabei begleite, diese Experimente durchzuführen, erlebe ich immer sehr viel mit. Denn diese Form von Selbstbefriedigung hat das Potenzial, alte Muster zu sprengen und den eigenen Körper als ein Wunder zu entdecken.

 

Ich hoffe, ich konnte in diesem Artikel erklären, was ich damit meine, wenn ich von Selbstbefriedigung als Schlüssel zum Sexglück rede.

 

Wenn du jetzt selbst Lust auf das 21-Tage-Projekt hast, dann schreib mir eine Email und ich begleite dich per Email 1 Monat lang bei deinem Freischlag durch Selbstliebe!

 

Alles Liebe!
Claudia

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Kommentare: 2
  • #1

    Michael (Mittwoch, 07 September 2016 10:39)

    Ich bin neugirig und sehe es als Experiment

  • #2

    Claudia (Mittwoch, 07 September 2016 10:45)

    Dann mal viel Spaß, lieber Michael! Kannst ja gerne berichten, wie es läuft.
    Liebe Grüße Claudia