Fick mich wie es mir gefällt!

sexy Paar - fick mich, wie es mir gefällt
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Ja, genau, du liest völlig richtig! Endlich mal ein ganz saftig-deftiger Titel, denn dieser Beitrag hat nichts mit seichten Flötentönen zu tun. Sondern es geht um nichts anderes, als um die Ehrlichkeit und den Mut, zur eigenen Sexualität zu stehen - ganz egal, wie sie ist.

 

Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich hab nichts gegen seichte Flötentöne. Doch wenn ich etwas in den letzten Jahren als Sexcoach gelernt habe, ist es eine Tatsache, die mir davor nicht so bewusst war:

 

 

Es braucht in unserer heutigen Gesellschaft mehr als nur eine Erlaubnis, so sein zu dürfen, wie man es braucht. Und es braucht mehr als nur die Erlaubnis, sich zu trauen, zu seiner eigenen Sexualität zu stehen!

 

Spielerische Sexualpädagogik

Natürlich gibt es diejenigen unter uns, die unglaublich Glück hatten, deren Eltern die kindliche Sexualität gefördert haben und die selbst mit sich und ihrer Sexualität so zufrieden und im Reinen waren, dass wir uns absolut entspannt entwickeln konnten.

 

Doch das sind - zugegebenermaßen - die wenigsten von uns!

 

Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass wir uns mit diesem "Schicksal" abfinden müssen. Ganz im Gegenteil! Jeder und jede kann die Sexualität leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.

 

 

Hosen runter!

Ich bin ja ein absoluter Fan von "Hosen runter - alles auf den Tisch." Aber dazu hat nicht jeder den Mut. Und beim Thema Sex schon zweimal nicht. 

 

Außerdem stellt sich die Frage, wie man das machen soll. Schließlich ist die eigene Sexualität sehr veränderlich. Und was gefällt mir wirklich? Was nicht? 

 

Ich hatte früher auch keine Ahnung, was mir gefällt. Sex war zwar schön, aber ich konnte bei weitem nicht auf die Frage antworten, was ich geil finde. Ich konnte auch nicht sagen, wie ich gevögelt werden will. Das hat sich mehr so ergeben.

 

Und dann auch noch den Mut haben, das, was man will, auch auszusprechen und einzufordern?!? Das steht dann noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. 

 

Bis ich also wusste, was ich geil finde und das Selbstbewusstsein dazu hatte, zu sagen, was ich will, hat lange gebraucht und da ich mich lediglich eigenmotiviert und ohne Hilfestellung da durchgekämpft habe, hat es entsprechend länger gedauert.

 

Der Erfahrungsweg

Nach meiner Auffassung gibt es nicht den einen perfekten und einzig richtigen Weg zur authentischen Sexualität. Ich weiß nur, dass es immer Mut, Offenheit und Neugierde braucht - zumindest, wenn man sich gerne auch sexuell verwirklichen will.

 

Ein Weg ist es, alles auszuprobieren, was einen reizt (wenn man das überhaupt weiß).

 

Diesen Weg hab ich in den ersten Jahren gewählt, weil mir kein anderer bekannt war. Deshalb hab ich so ziemlich alles ausprobiert, was mir in den Weg kam. Ganz nach dem Motto: Trial and Error.

Mal hatte ich mehr, mal weniger Lust darauf. Mal war ich emotional bereit dazu, mal nicht. Und erst, wenn ich mit dem echten Ausprobieren fertig war, hab ich überlegt, ob das jetzt auch gut oder klug für mich war, oder nicht. Im Endeffekt war (und ist) meine Sexualität der schnellste Indikator für alle möglichen Persönlichkeitsentwicklungsthemen und Glaubenssätze.

 

Grundsätzlich bedeutet der Weg: Chancen ergreifen, ausprobieren, reflektieren, aussortieren/beibehalten.

 

 

Der Weg über die Fantasie

Es gibt einen weiteren fabelhaften Weg, wie man noch zu dem kommt, was einen sexuell befriedigt: Die Fantasie!

 

Jeder von uns hat erotische Fantasien. Vorstellungen, die uns helfen, die eigenen körperlichen Empfindungen noch intensiver, noch geiler, noch lustvoller zu machen. Bilder oder Filmchen vor dem inneren Auge, die uns im Vornherein anheizen können. Auch wenn sie dir jetzt nicht bewusst sein sollten, geistern sie auch in dir herum.

 

Ich finde erotische Fantasien genial! Sie zeigen uns so viel über uns selbst und wenn man den Mut hat, sie anzuschauen oder aufzuschreiben, kommen wir unseren Bedürfnissen ziemlich nahe.

 

Grundsätzlich geht dieser Weg: fantasieren, akzeptieren, aussortieren, ausprobieren, reflektieren.

Man kann das Aussortieren auch ans Ende der Kette stellen.

 

Mittlerweile finde ich den Weg bequemer, weil ich dann seltener in unkontrollierbare Situationen stürze - aber das ist ein anderes Thema.

 

 

Fick mich, wie es mir gefällt

Wie du siehst, brauchst du nicht jede deiner Fantasien unbedingt ausleben. Das willst du vielleicht auch nicht immer. Manchmal sind die Fantasien nämlich geiler als die eigentliche Aktion.

 

Um jedoch an deine erotischen Bedürfnisse heran zu kommen, ist es ein erster Schritt, wenn du dir die Zeit nimmst, deine Fantasien anzuschauen und sie so, wie sie sind, zu akzeptieren. Das fällt vielen Frauen schon schwer genug. Weil unsere Fantasien oft wenig mit unserer gleichberechtigten und emotionalen Seite zu tun haben (oberflächlich). 

 

Fantasien, vor allem die, die uns am meisten geil machen, folgen einer erstaunlich gleichförmigen Dynamik und erfüllen immer und immer wieder Bedürfnisse, die wir nicht anders stillen können. Die Kunst, diese Bedürfnisse herauszufiltern, ist eine für sich. Doch ich finde, dass nicht jeder immer alle Dynamiken ergründen MUSS, um eine erfüllende Sexualität zu haben. Wichtig ist, dass du das, wovon du erregt wirst, annimmst (natürlich ausgehend davon, dass anderen und dir nichts passiert dabei).

 

Denn dann kannst du mit einer Selbstverständlichkeit heraus sagen, was du willst und brauchst, ganz nach dem Motto:

 

"Fick mich, wie es mir gefällt!"

 

Möchtest du herausfinden, was du sexuell willst und möchtest du lernen, voll dahinter zu stehen? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Mach ein kostenloses 15-minütiges Kennenlerngespräch mit mir aus. Hier kommst du zur Terminauswahl.

 

Bis bald,

Claudia

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Kommentare: 2
  • #1

    Till Kurbjuweit (Montag, 04 Juli 2016)

    Natürlich ist es für einen Mann wunderbar aufregend, wenn eine Frau sagt: „Fick mich wie es mir gefällt.“ Aber ein wenig kritisch bin ich dennoch: Wie erfahre ich denn, wie es ihr gefällt? Auch trial and error, wie du das für deinen Weg beschrieben hast? Wohl eher nicht. Deswegen halte ich es für wichtig, dass Frau nicht nur diese wunderbare Aufforderung ausspricht, sondern auch noch ein paar Details dazu spendiert.
    Vom Mann zu erwarten, dass er das doch spüren müsse, kann gelegentlich zum Erfolg führen, erweist sich aber meist als Sackgasse.

  • #2

    Claudia (Montag, 04 Juli 2016 18:36)

    Hallo Till,
    da stimme ich dir zu, nur wenn Frau weiß, wie sie gevögelt werden will, darf sie das sagen. Männer können keine Gedanken lesen, Frauen auch nicht. Deshalb ist der erste Schritt herauszufinden, was man will und der zweite es zu akzeptieren und der dritte, es sagen zu können.

    Grüße Claudia