Blog

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

 

In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die mich bewegen. Manchmal haben die Einträge Bezug zu meinem Beratungs- und Coachingangebot, manchmal nicht.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

 

 

 

Gute Gefühle verboten!!!

Gute Gefühle verboten
by unsplash - pixabay.com

 

 

Vor mir sitzt eine toughe Frau mittleren Alters. Sie hat wache Augen, ein Selbstbewusstsein, von dem sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden könnten und sie immer noch genügend davon übrig hätte.

 

Sie steht mit beiden Beinen so felsenfest im Leben, managet ihren Job und hat zwei Teenager zu Hause. Einfach wow! Beim ersten Kontakt am Telefon dachte ich mir ehrlich: "Wo soll da bitte ein Problem sein?" 

 

 

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Lustvoller Sex braucht keine Modelmaße

Scham überwinden
Scham überwinden / by geralt www.pixabay.de

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hab ich mich unglaublich unwohl in meinem Körper gefühlt. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere Wohl darüber denken, wie ich mich kleide. Und selbstverständlich war ich mir sicher, dass mich ALLE Menschen, die mich nicht kennen und in der Bahn ansehen, nur darüber nachdenken, wie dick mein Hintern ist oder wie unförmig mein Körper aussieht. Für mich gab es da keine Zweifel.

 

 

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Weiblichkeit im Business - geht das überhaupt?

Frau im Business
by entrepreneur - www.pixabay.com

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie Weiblichkeit und Business zusammenpassen? Oder hast du dir auch schon einmal überlegt, wie du aus der Tristesse des Businesschics heraus kommst? Oder wurdest du bereits mit dem zweifelhaften Kompliment bedacht, dass du wirklich nicht so weibisch wirkst wie andere Frauen?

 

Dann wird dich dieser Beitrag sicherlich interessieren.

 

Falls nicht, lohnt sich das Lesen dennoch, denn du wirst eine Idee davon bekommen, wieso Weiblichkeit eine Ressource im Business sein kann.

 

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Vegane Kondome - Lust in passender Größe

Vegane Kondome
Das richtige Kondom?

Kondome sind immer noch ein Reizthema. Obwohl Kondome enorm viele Vorteile mit sich bringen (spontan einsetzbar, schützen vor Schwangerschaft UND Krankheiten, keine Nebenwirkungen uvm.), gibt es immer noch viele Kondommuffel, die scheinbare Gründe gegen die beste Form von Gummi vorbringen.

 

Die einen jammern, weil die Handhabung kompliziert ist, die anderen, weil es das Liebesspiel unterbricht. Die nächsten behaupten unter Latexallergie zu leiden, die nächsten sagen, Lümmeltüten seien unbequem.

 

 

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Wenn Sex kein Thema (mehr) ist

Paar am Meer
by pixabay - couple

Schon wieder sitzen mein Partner und ich aneinander gekuschelt auf dem Sofa. Doch das einzig spannende im Raum ist der dramatische Höhepunkt der Fernsehserie, die wir miteinander anschauen. Langeweile, Ödnis, von erotischer Anziehungskraft keine Spur mehr. Der letzte Sex fühlte sich nach einer zu erfüllenden Aufgabe an, die auf der Beziehungs-to-do-Liste steht. Dabei ist die Beziehung über die Jahre so schön harmonisch geworden...

 

Ähnliche Szenen spielen sich in vielen Partnerschaften ab. Dabei schwören sich die meisten, dass es bei ihnen niemals soweit kommen wird. Denn wenn man sich liebt, verliert man nie die Lust aufeinander... Und doch ist Sexlosigkeit oder Langeweile im Bett in Beziehungen ein häufiges Thema.

 

Unsere Biologie unterstützt unsere Vorstellung von der ewig leidenschaftlichen Beziehung nicht gerade. Je länger die Beziehung, desto mehr wird aus dem „Ich-falle-sofort-über-dich-her“-Cocktail der „Kuschel“-Cocktail. Deshalb sind auch völlig harmonische Beziehungen nicht vor Sexlosigkeit nicht gefeit. Denn Sexlosigkeit ist, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nicht immer unbedingt ein Symptom von Beziehungsproblemen.

 

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In den 7. Himmel gevögelt

in den 7. Himmel gevögelt
by Jill111 pixabay

"Oh, mein Gott, ja... ja... jaa... jaaaa.... jaaa... jaaaa....!"

 

Schweres Atmen, Bewegung, tiefer Kontakt, vibrierende Körper, heiße Küsse, innige Berührungen.

 

Tiefe Blicke, stöhnen, ineinander fließen.

 

"Oh jaaaa, jaaa, jaaaa... oh, mein Gott... jaaaa.... jaaaa.... ohhh... jaaaaaaaa...!"

 

Stille, vibrieren, zittern. 

Träne, Stille, Glücksrausch.

 

Daliegen, spüren, fühlen, zerfließen. Atmen, dankbar sein. 

 

"Ich hör die Engel singen."

 

Uferlos, unendlich, Liebe, Geborgenheit, gehalten sein. 

Berührt, gespürt, gesehen. 

Weite, Nähe, zeitlos, Ruhe.

 

Wow!

 

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Ein Orgasmus ist nicht so wichtig - oder doch?

Nachdenkliche Frau
by peace of mind - pixabay

"Ach, für mich ist der Orgasmus nicht so wichtig!" Das behaupten vor allen Dingen Frauen, die nicht zum Orgasmus kommen.

 

Alle anderen Frauen schauen bei dieser Aussage nur mit ungläubigem Blick auf die Frau, die das äußerte.

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6 Symptome, die Dir sagen, dass sich dranbleiben lohnt - und 7 Tipps, wie es Dir gelingt!

(c) Unspleash - pixabay
(c) Unspleash - pixabay

Dieser Blogeintrag ist für alle Frauen, die kurz davor sind, das Thema Sex für immer ad acta zu legen. Er ist auch für all diejenigen Frauen, deren Vagina gefühlt bereits unter einer Zentimeter dicken Staubschicht verborgen ist. 

Und es ist ein Artikel für die Frauen, die bereits den Mut haben, sich auf den Weg zu ihrer tiefen, unverfälschten Lust zu machen.

 

Denn es geht um das Thema dranbleiben, wenn es mal stockt. In den nächsten Minuten erfährst Du die häufigsten Symptome des Aufgebens und was Du tun kannst, um dennoch am Ball zu bleiben.

 

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10 Sachen, die passieren können, wenn Du ein gutes Sexleben hast

by LYNESTYPEMAKE - pixabay
by LYNESTYPEMAKE - pixabay

Glaubst Du immer noch, dass ein gutes Sexleben "nur" ein Teil Deines Lebens ist? 

Glaubst Du, dass es dabei "nur" um den Spaß geht, den Du in der halben Stunde hast (ich spreche jetzt von einem Sexleben, das dem durchschnittlichen Menschen in Deutschland betrifft)?

Bist Du immer noch der Meinung, dass Sex "nur" eine nette (oder nicht sooo nette) Nebensache ist?

 

Dann bist Du sexuell noch nie satt gewesen.

 

Denn eine vaginal/klitoral gut gesättigte Frau, ist eine Quelle an Kreativität.

Das Leben ist bunter, frischer, reicher, blumiger, leichter, wenn Du guten Sex hast.

Du bist verbundener mit Dir und der Welt.

Die innere Ruhe, die viele so hart trainieren und sich stundenlang ermeditieren, kann durch geilen Sex viel schneller und schöner erreicht werden.

 

Aber jetzt zu den 10 Dingen, die passieren können, wenn Du richtig guten Sex hast:

 

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Weiblichkeit und Sexualität

In den letzten Jahren wurde ich häufig gefragt, wieso ich dem Thema Sexualität beim Frauencoaching so viel Bedeutung beimesse. Abgesehen davon, dass ich Sexualität allgemein sehr wichtig finde, weil sie Teil unserer Persönlichkeit, unseres Lebens und unserer Gesundheit ist, empfinde ich die Bedeutung, die der Sexualität für das Frau-Sein beigemessen wird, immer noch zu gering. Ob das daran liegt, dass unseren weiblichen Vorfahren viele schlimmen Erfahrungen gemacht haben oder was auch immer, ist mir in diesem Beitrag egal.


Wieso Frauen ihre Sexualität ignorieren, unterdrücken oder zensieren, ist ein ganzes Buch wert, spielt jedoch bei der individuellen Befreiung von diesen Barrieren manchmal mehr oder weniger eine Rolle. 


Für Dich also hier das Video und eine Anregung, über Dich und die Auswirkung Deiner Sexualität auf Dein Leben zu reflektieren.

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Selbstliebe und Masturbation - Der Schlüssel zum Sexglück

Es gibt viele Sprüche, die uns weis machen wollen, dass Masturbation "nur" Behelfssex sei. Dementsprechend unwohl fühlen sich viele Menschen, die im Moment ausschließlich sich selbst für den regelmäßigen Sex haben.

 

Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Menschen, denen es sehr peinlich ist, dass sie überhaupt masturbieren oder das Bedürfnis danach haben. 

 

Vielleicht gehörst Du zur ersten oder zweiten Gruppe. Wenn Du zu keiner gehörst, dann wunderbar. Dann hast Du möglicherweise den Schatz der Selbstliebe schon entdeckt. Falls Du Dir nicht sicher bist, dann lies weiter.

 

Wenn Du zur Gruppe 1 oder 2 gehörst, lohnt es sich auf jeden Fall, den Artikel bis zu Ende zu lesen.



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Schatz, ich liebe Dich (aber ich möchte nicht mehr mit Dir schlafen)

Paar auf Parkbank - Heartbreak - Pixabay
Heartbreak - Pixabay

Ich kenne viele Paare, die schon sehr lange miteinander zusammen sind. Ein erschreckend hoher Anteil hat nahezu kein Sexleben mehr. Deswegen widme ich diesen Artikel an Menschen in längeren Beziehungen - oder denen, die Angst vor der Sexwüste in Langzeitbeziehungen haben.

 

Du erfährst, was Du tun kannst, um Dein Sexleben spannend zu gestalten.

 

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Pinkeln beim Sex?

© studioloco - Fotolia.com
© studioloco - Fotolia.com

Kommt dir folgende Szene bekannt vor?


Du liegst/sitzt/kniest mit (d)einem Liebsten im Bett/auf dem Sofa/auf dem Boden und ihr seid so richtig schön dabei. Ihr schwitzt und stöhnt. Es fühlt sich umwerfend gut an und - zack - wie aus dem Nichts, musst du auf einmal ganz dringend pinkeln. So sehr du dich auch bemühst, es lässt sich einfach nicht mehr aufschieben. "Sorry, ich muss dringend mal wohin."

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Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse: Weil mein Partner anders ist als ich

Dieser Artikel entsteht im Rahmen der Blogparade "Blogger packen aus" von Nils Terborg ( www.deineperfektebeziehung.de ) und anderen Kollegen. Die Parade seht unter dem Motto "Was ist deine wichtigste Beziehungserfahrung?"


Blogparaden sind dazu da, um Bloglesern auf Blogs anderer Blogger aufmerksam zu machen, die ähnliche Themen beleuchten oder das gleiche Thema von einer anderen Seite.

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Das Geschlecht in aller Munde - danke Lann Hornscheidt

Die Gender-Diskussionen brechen - zum Glück - nicht so schnell ab, wie das bei vermeintlich oberflächlichen Themen immer wieder der Fall ist. Lann Hornscheidt hat eine Professur für Gender Studies an der Humboldt-Universität in Berlin und bringt das Thema gendergerechte Sprache wieder auf das Tablett.


Kritiker sagen, dass wir wichtigere Themen in der Öffentlichkeit zu diskutieren und lösen haben. Ja, ich stimme ihnen teilweise zu. Denn das Gender-Thema ist ein Thema, das keine Kindermägen füllt und das alleinerziehenden Müttern ermöglicht, ihre Kinder zu erziehen ohne sich dabei Vollzeit durch einen Arbeitgeber ausbeuten zu lassen. Und es löst keinen Kriegskonflikt und auch keine (selbstproduzierten) Energieprobleme.


Doch das Thema trifft uns alle in unserer Identität. Den einen vielleicht nur oberflächlich, den nächsten jedoch sehr tief. Wir alle haben das Bedürfnis erkannt und gesehen zu werden. Das geht Männern wie Frauen wie sich keinem Geschlecht zugehörig fühlenden Menschen gleich! Unsere Sprache ist ein Ausdrucksmittel, das das Erkennen deutlich macht.


Dass das Bedürfnis, GESEHEN und ERKANNT zu werden, so viele negative, aggressive und bedrohliche Reaktionen zum Vorschrein bringen, hat mir sehr erschreckt.


Weiteres kannst du von mir hier dazu hören: Podcast Gendergerechte Sprache.

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Wer hat Angst vor Julien Blanc?

Hasstiraden, Petitionen und Medienberichte kursieren in den letzten Tagen durchs Internet - und das alles wegen eines Mannes, der versucht die emotionale Not von Männern zu lösen. Nein, ich stimme ihm nicht zu. Ich spreche mich ganz klar gegen gewaltvolle sexuelle Handlungen aus! Doch das, was hinter Julien Blancs Erfolg steckt, spricht Bände!

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Das Zauberwort: Kommunikation

Let's talk about Sex
Let's talk about Sex

Durchschnittlich spricht jeder Mensch täglich ca 16000 Wörter am Tag. Während die einen lieber über ihre Gefühle oder Freundschaften sprechen, reden die anderen lieber über Hobbies und Arbeit (so das Klischee).

 

Doch wenn es um das geht, was in unseren Schlafzimmern vorgeht, verstummen wir nahezu! Da ist vielleicht noch ein leises Geflüster zu hören. Vielleicht ein Wispern. Oder Grabesstille.

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Dein Körper - dein Tempel

ocskaymark
(c) fotolia.com by ocskaymark

Vor einer halben Woche erzählte mir eine Bekannte, wie sich ihre Schülerinnen und Schlüler während des Sexualkundeunterrichts verhalten. Die Jungs protzen herum, wie häufig sie sich selbst befriedigen. Die Mädchen sitzen verschüchtert daneben. Eine Schülerin hatte sich getraut zu fragen, wo denn die Klitoris sei. Weil jedoch jedes klitzekleine Detail und Bild, das Lehrer zeigen, mit den Eltern abgesprochen werden muss, gab meine Bekannte ihnen den Tipp, sich selbst im Spiegel anzusehen. Dann kam Leben in die Mädchen: "Ih!!!! Das mach ich niemals!!! Das ist ja ekelhaft!!! Das ist pervers!"

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8 Gründe, sich mit der eigenen Weiblichkeit zu beschäftigen

"Nein, ICH hab kein Problem mit meiner Weiblichkeit!" "Sex ist für mich jetzt nicht so wichtig." "Ich bin einfach immer viel zu müde." "Ich hab schon immer Regelschmerzen, das bin ich gewöhnt." "Ich bin einfach nicht so kreativ/erfolgreich/stark."

 

Die Liste an Sätzen, die häufig fallen, dann eine Frau ihre volle weibliche Kraft noch nicht lebt, könnte ich endlos fortführen. Bei Männern ist die Liste ein wenig anders, wenn es um ihre weibliche Seite geht. Doch da hier meist die männliche Seite auch nicht in der Balance ist, geh ich darauf meist nicht ein ;-)

 

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Vergiss das "gut sein"!

"Ich habe Angst, dass ich nicht feucht genug werde."
"Was ist, wenn ich keinen Orgasmus bekommen?"

"Manchmal tut es weh, wenn ich mit meinem Partner schlafe."


Das sind Sätze, die ich von Frauen höre, die sich mir anvertrauen. Allein schon auf der Ebene, die jeder hören kann, berühren mich diese Sätze. Denn was hinter diesen Sätzen steht, geht manchmal viel tiefer.

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Das Zyklus-Prinzip

Vollmond
by Andrea Maucher (www.farbundstilreich.de)

Gestern lief noch alles wie am Schnürchen. Die Arbeit ging mir locker flockig von der Hand, die Sonne schien, ich hab mich wohl gefühlt und bin mit mir und der Welt im Einklang.

Heute sitze ich da und frage mich: WAS zum Henker hat sich über Nacht getan? Im Prinzip nichts, doch die Arbeit geht ein wenig mühsamer und ein kleiner Kasper scheint mir auf der Schulter zu sitzen und mir zu sagen: "Jetzt mal bitte die Mundwinkel nach unten".

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Mehr Lust für dich

Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia
Copyright Olga Ekaterincheva - fotolia

Lust ist ein ganz essentielles Thema in meiner Arbeit. Viele Frauen berichten, dass sie selten oder gar keine Lust haben. Manche Frauen sagen, sie hätten nicht die Zeit Lust zu entwickeln, weil ihr Partner ihnen nicht die Zeit ließe, die eigene Lust kommen zu lassen. Sprich: Man hat sich noch nichtmal vom letzten Sex "erholt", steht der Mann wieder auf der Matte.

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Die Königin und die Quelle

Quelle

Es begab sich zu einer Zeit in einem Land, das traditionell von sehr weisen Königinnen regiert wurde.

Ja, die Königin war von einer unendlichen Weisheit. Sie war auch gut und hatte ein unendlich großes Herz. Sie sorgte und kümmerte sich immer um ihre Untertanen. Sie nährte sie, dass sie nie Hunger leiden mussten, halt ihnen Streitigkeiten weise zu schlichten, beschützte sie vor ungebetenen Eindringlingen.

 

Und sie machte etwas ganz besonderes: Sie achtete peinlich genau darauf, dass jedes Kind in ihrem Reich Bildung, Wissen, Kunst und das Geheimnis der Liebe zuteil wurde und zwar vermittelt von den Frauen und Männern, deren Sommer gezählt waren und der Winter nahte.

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7 Dinge, die das sexuelle Feuer von Frauen am Brennen halten

violette Blume

Wenn ich unbekannten Menschen erzähle, was ich beruflich mache, kommt vor allem von Männern, die in langjährigen Beziehungen sind die Frage:

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Gib deiner Lust eine Stimme

Luststimme

Hattest du schonmal das Vergnügen eine Frau dabei zu hören, wie sie ihre Lust durch die Stimme ausdrückt?

 

Hast du es also schon einmal erlebt, andere Menschen beim Sex (unfreiwillig) zu belauschen?

 

Was ging dir dabei durch den Kopf?

 

Kamen dir Gedanken wie: "Jo, is ja jut jetz..." oder "Das ist ja peinlich." oder "Was soll das jetzt? Geht das nicht leiser?".

 

Wenn ja, dann bist du damit nicht alleine.

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Die Wilde Frau

Claudia Huber wilde Frau

Es gibt Bücher und Artikel über die „wahre Natur“ der wilden Frau. Häufig wird der Bezug zur verletzten Weiblichkeit hergestellt und das Thema Frauen im Patriachat behandelt. Die Frau wird als Opfer des Patriachats und der Männer gesehen, weshalb das Wilde und das Urinstinktliche der Frau nahezu verloren ging und ausgerottet wurde. Ich verwende bewusst diese harten Worte, da sie meine Wahrnehmung dieser Texte und Literatur widerspiegeln.

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Der G-Punkt - KEIN Mythos

G-Punkt

Es begab sich zu einer Zeit, in der Menschen und Götter noch gemeinsam die Erde bewohnten. Damals - in längst vergangener Zeit - verschwand das Wissen über einen wertvollen Schatz, der versteckt war  in der Schoßhöhle einer jeden Frau...


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Frauenräume

Frauengruppe
Frauengruppe von Dipl. Des. Miriam Paesler

Früher wurde mein Vater häufig bemitleidet, weil er mit vier Frauen zusammen wohnte. Ich selbst wurde immer wieder mit den Worten bedacht: „Oh mein Gott. Das ist bestimmt der reinste Zickenterror.“ Ähnliche Reaktionen und Kommentare erntete ich, wenn ich erzählte, dass ich eine REINE Mädchenschule besuche. Klar, in der Hochphase der Pubertät ist es in einer Mädchenklasse sicher nicht einfach und von Harmonie war bei uns in der Klasse nicht unbedingt die Rede. Und dennoch muss ich sagen, dass mir die Jahre in einem festen Frauengruppen-Gefüge sehr gut taten.

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Menstruation - eine Geschichte, die das Leben schrieb

Menstruation

Heute möchte ich über ein sehr privates Thema schreiben: Die Menstruation bzw. der weibliche Zyklus.

 

Eigentlich ist das kein Thema, das total privat ist. Im Prinzip weiß jeder, worum es sich handelt. Und dennoch ist es sehr privat, weil es immer noch ein Tabu-Thema ist und teilweise sogar als Stigma erlebt und bewertet wird. Und für die Hälfte der Menschheit ist diese Erfahrung nur Second-Hand zu erleben.

 

Mir liegt das Thema sehr am Herzen, denn der Zyklus ist das, was die Frau zur Frau macht. Und er ist das, was uns Frauen von den Männern so extrem unterscheidet und er ist das, was allein wir Frauen empfinden können und erleben können. Und der Zyklus ist ein Geschenk, den viele Frauen nicht als solches zu erfahren wissen. Deshalb der ausführliche, sehr private Artikel mit Erfahrungen und Gefühlen, die ich gerne teilen möchte.


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Weibliche Lust

Lust - Frau mit Rosen LorenzTimm Fotolia.com

In meinen Gesprächen mit Frauen geht es sehr häufig um Orgasmen und darüber, dass, wie und ob die Frauen während des Geschlechtsverkehrs zum Orgasmus kommen können oder nicht.

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Das Thema mit dem "sich-fallen-lassen"

sich fallen lassen

Kennst du den Satz oder einen ähnlichen: "Du MUSST dich RICHTIG fallen lassen, damit du einen Orgasmus bekommst!" ?

Ja? Dachte ich mir.

 

Die häufigste Frage und das häufigste Problem, das Frauen mir beim Thema Sexualität nennen, ist das "sich-nicht-fallen-lassen-können".

Es wundert mich auch nicht. Wie soll sich der Mensch auch fallen lassen können, wenn er überall angehalten wird, vorsichtig zu sein? Das ist jedoch ein anderes Thema.

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So trainierst du deine Sinne

Wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, ist das Wahrnehmen mit unseren ganzen Sinnen essentiell für das Eintauchen in und Genießen des Liebesspiels. Natürlich ist es auch wichtig für viele andere Situationen in unserem Leben, von daher lohnt es sich die eigenen Sinneswahrnehmungen zu schulen und zu üben.

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Sinnlichkeit

Sauna

Hast du dich schon einmal gefragt, was es bedeutet, wenn jemand sagt: Das ist eine sinnliche Frau?

 

Sinnlichkeit hat - wie jedes nicht greifbare Wort - für jeden Menschen immer eine andere Bedeutungsnuance.

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Kreativität und Selbstausdruck

Was hat denn bitte Kreativität und Selbstausdruck mit Weiblichkeit oder weiblicher Sexualität zu tun?

 

Klar, die offensichtlichen Dinge wie neue Stellungen ausprobieren und neue Flirttechniken ausprobieren, das fällt einem gerade noch dazu ein. Aber Weiblichkeit und Kreativität sind enger verbunden als wir das auf den ersten Blick sehen.

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Gute Gefühle verboten!!!

Gute Gefühle verboten
by unsplash - pixabay.com

 

 

Vor mir sitzt eine toughe Frau mittleren Alters. Sie hat wache Augen, ein Selbstbewusstsein, von dem sich viele Menschen eine dicke Scheibe abschneiden könnten und sie immer noch genügend davon übrig hätte.

 

Sie steht mit beiden Beinen so felsenfest im Leben, managet ihren Job und hat zwei Teenager zu Hause. Einfach wow! Beim ersten Kontakt am Telefon dachte ich mir ehrlich: "Wo soll da bitte ein Problem sein?" 

 

 

Wo ist der Haken?

In der Tat beginnt das Gespräch auch sehr strukturiert. Wir unterhalten uns gut, es fließt. Wir sind auf Augenhöhe. Das macht so richtig Spaß. Auch die Beschreibung ihres Sexlebens ist detailliert. Sie hat die Fähigkeit, sich sehr gut zu beobachten. Also immer noch die Frage in meinem Kopf: "Wo ist das Problem?"

 

Ich schließe für einen Moment die Augen, während sie mir in Präzision erzählt, wie sich ihr Sexleben seit Jahren positiv verändert.

 

Da ist es!

 

Wie fühlt sich Sex für dich an?

Sie beendet ihre Beschreibung und sieht mich ratlos an: "Was mache ich falsch? Ich hab doch schon so viel gemacht, um endlich ein tolles Sexleben zu haben."

 

Ich nicke und stelle folgende Frage:

 

Wie fühlt sich Sex für dich an?

Bäm! Das war's! 

 

Ihr Blick ist irritiert. Und sie schweigt. Dann spricht sie ganz mechanisch weiter. Und spricht und spricht. Dann ein entscheidender Satz: 

 

"Gute Gefühle sind verboten!"

 

 

Und somit hatten wir herausgefunden, was das Problem war und konnten dieses Verbot verändern. 

 

Verbote haben viele Gesichter

So wie dieser Frau geht es sehr vielen Menschen (nicht nur Frauen). Das fiese ist, dass diese Verbote, die in uns wirken, so viele Gesichter haben. 

 

Die Auswirkungen dieser Verbote sind Scham, Ignoranz oder körperliche und/oder emotionale Taubheit gegenüber der eigenen Sexualität, Lust und Körperlichkeit.

 

Verbote haben viele Ursachen

Diese zum Teil versteckten oder offenen Verbote haben so viele Ursachen, dass ich gar nicht versuchen möchte, eine erschöpfende Liste anzufertigen. Häufig ist es eine Kombination aus Erziehung, Umwelteinflüssen und Ahnungslosigkeit.

 

Viele Menschen arbeiten ihre Themen auf und lösen Stück für Stück Überzeugungen, die sie im Alltag belasten, auf, um ein schöneres, freieres und glücklicheres Leben zu haben. 

 

Genau so ist es auch bei der Sexualität. Es gibt mittlerweile viele Menschen, die sich zugestehen, dass sie Lust auf erfüllenden Sex haben, auf eine Sexualität, die sie berührt und beflügelt.

 

Wer fliegen will, braucht Flügel

Oder Feenstaub!

 

Wenn du noch nicht die Sexualität lebst, die dich glücklich macht (nicht bloß abfrühstückt) und dich beflügelt, dann kannst du das ändern. 

 

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Jetzt bekommst du erst einmal eine Übung, in der du die kleinen (und großen) Verbote aufspüren kannst, die in dir herumspuken. Du brauchst sie nicht machen. Es steht dir - wie immer - frei dich dafür oder dagegen zu entscheiden. 

 

Die Frau vom Anfang hat die Übung im Prinzip mit mir gemacht. Du kannst sie daheim machen.

 

Finde deine Verbote - und verabschiede sie

  1. Nimm dir einen Stift und viele weiße Blätter. 
  2. Schreibe auf eins: "Was ich über Sex denke..."
  3. Schreibe auf ein anderes: "Was ich über Sex fühle..."
  4. Stell dir den Timer auf 15 Minuten.
  5. Schreibe zu Punkt 2 die ganzen 15 Minuten das Blatt voll, was dir in den Sinn kommt. Es darf sich wiederholen.
  6. Mach das gleiche mit Punkt 3.
  7. Lies dir deine Notizen durch und spür nach, wo es am meisten Unwohlsein auslöst.
  8. Nimm diesen Punkt und sammle Gegenbeispiele.
  9. Gibt es keine, gib dir die Erlaubnis, diesen Punkt kennen zu lernen/aufzulösen/loszulassen.
  10. Leg die Blätter weg und mach dir einen Kaffee oder sonst etwas, das du  genießt, und lass alles erst einmal sacken.

 

Gute Gefühle erlaubt!

Egal, was du möglicherweise an Gedanken und Gefühlen in dir hast, es ist IMMER erlaubt, gute Gefühle zu haben! Das hört sich lapidar an, aber wir sind so trainiert darauf, dass wir uns ständig schlecht oder schuldig fühlen sollen, dass das "Gutfühlen" selten wahrgenommen wird.

 

Deshalb: Fühl dich gut wann immer du es möchtest! Ja, es ist erlaubt - auch beim Sex. 

 

Wenn du das bereits hin bekommst, umso besser! Wenn nicht und wenn du daran etwas ändern willst, dann helfe ich dir gerne dabei. Sichere dir dein 15minütiges Kennenlerngespräch hier und wir geben dir ein "Oh mein Gott, JAAA!" 

 

Viele gute Gefühle für dich!

Claudia

 

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Lustvoller Sex braucht keine Modelmaße

Scham überwinden
Scham überwinden / by geralt www.pixabay.de

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit hab ich mich unglaublich unwohl in meinem Körper gefühlt. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere Wohl darüber denken, wie ich mich kleide. Und selbstverständlich war ich mir sicher, dass mich ALLE Menschen, die mich nicht kennen und in der Bahn ansehen, nur darüber nachdenken, wie dick mein Hintern ist oder wie unförmig mein Körper aussieht. Für mich gab es da keine Zweifel.

 

 

Meine Gedanken hielten mich im Schamgefühl fest

Das Paradoxe war, dass die Stimmen in meinem Umfeld gar nichts dagegen tun konnten. Auch wenn mir Freunde und Fremde Komplimente machten, kamen sie nicht an. Ich war jetzt auch nicht dick, mein Hintern war (und ist) halt einfach von Natur aus ein hervorstechendes Merkmal ;-)

 

Und obwohl ich meinen Körper durchaus wahrnahm, konnte ich nicht einmal vor mir zugeben, dass ich mich für meinen Körper schäme. Meine Gedanken zeigten mir jedoch ganz genau, dass das so war. Denn ich interpretierte ja alle Blicke fremder und bekannter Menschen als eine Verurteilung meiner Körperform.

 

Ich ließ die Scham los

Trotz meiner Scham war ich immer sehr neugierig. Ich will immer neue Erfahrungen machen und mich dabei immer besser kennen lernen. Deshalb habe ich mich vor Jahren völlig kopflos zu einem Tantra-Massage Kurs für Frauen angemeldet. Ich hab mich gefreut und war guter Dinge, die Kursgebühr war bezahlt und ich hatte mir Urlaub genommen - bis eine Woche vor dem Kurs.

 

Ich war aufgeregt und hatte Angst davor, mich in einer Runde Frauen nackt zu zeigen. Schließlich war ich der Überzeugung, dass dort nur Frauen mit perfekten Modelmaßen saßen. In der Tat war ich kurz davor, abzusagen. Mein Pflichtgefühl hat sich jedoch durchgesetzt und ich stürzte mich mutig wie ein Hosenscheißer in das Abenteuer.

 

Nach Scham kommt Glück

Ganz ehrlich? Die Scham war nicht gleich am ersten Abend verschwunden. Doch es fühlte sich gut an unter all den Frauen zu sein, die so unterschiedlich waren.

 

Ich wurde in diesem Kurs auch enorm mit anderen Schamthemen regelrecht bombardiert. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, wofür ich mich alles schämte:

  • für meinen Hintern
  • für meine Oberschenkel
  • für meine Vagina
  • für die Behaarung an meiner Vagina
  • für meine Freude, wenn ich andere Menschen berühren darf
  • für die Unsicherheit, die ich immer wieder empfand (ich glaubte ja, ich müsse immer alles schon wissen)
  • für meine Lust

Das war sicher nicht alles, wofür ich mich schämte. Doch innerhalb dieses Kurses hatte ich die Möglichkeit, die Scham zu erkennen. Ich musste sie nicht einmal mitteilen. Denn es war okay und ich wurde von meinen Mitfrauen so herzlich eingeladen, mich zu zeigen wie ich bin.

 

Hallo sexuelle Freiheit

Der Durchbruch für mich war, dass ich gesehen habe, dass es so viele verschiedene Körper gibt, die ausnahmslos alle etwas wunderschönes für mich hatten. Und als ich dann mal kapiert hatte, dass ich eine unter ihnen war, löste sich die Scham ganz langsam auf.

 

Ich fühlte mich so von innen heraus lebendig und glücklich. Die Scham war einfach weg.

Kein

  • "Darf ich mich jetzt gehen lassen?"
  • "Der will lieber eine perfektere Frau als mich."
  • "Ich mag die Stellung nicht." (...weil du meinen Hintern dabei siehst)
  • "Ich find es unangenehm, wenn du mich unten anfasst."

mehr.

 

 

Wenn du jetzt auch deine Scham überwinden möchtest und damit einen Schritt in die sexuelle Freiheit gehen willst, lade ich dich ein, mit mir daran zu arbeiten. Ich kenne das Gefühl, sich mit seinem Körper unwohl zu fühlen und den Frieden mit ihm zu schließen. Hier kannst du direkt dein 15-minütiges Gratiskennenlerngespräch buchen.

 

Freie Grüße!

Claudia

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Weiblichkeit im Business - geht das überhaupt?

Frau im Business
by entrepreneur - www.pixabay.com

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie Weiblichkeit und Business zusammenpassen? Oder hast du dir auch schon einmal überlegt, wie du aus der Tristesse des Businesschics heraus kommst? Oder wurdest du bereits mit dem zweifelhaften Kompliment bedacht, dass du wirklich nicht so weibisch wirkst wie andere Frauen?

 

Dann wird dich dieser Beitrag sicherlich interessieren.

 

Falls nicht, lohnt sich das Lesen dennoch, denn du wirst eine Idee davon bekommen, wieso Weiblichkeit eine Ressource im Business sein kann.

 

Das Leben in äußerer Tristheit

Bereits jungen Frauen wird eingetrichtert, dass sie sich in der Männer dominierten Businesswelt in schwarzen, grauen oder dunkelblauen Kostümen oder Hosenanzügen präsentieren müssen, um ernst genommen zu werden und eine höhere Position zu erreichen. Erst wenn man sich einen Namen gemacht hat, wäre es egal, wie man sich präsentiere.

 

Sicherlich ist es wichtig, sich der Etikette anzupassen, um sich einen guten Start zu ermöglichen. Doch was der schwarze Anzug mit sich bringt, sieht man meist erst viel später. Er ist der Anfang eines Prozesses, den man mit dem Flügelstutzen von bunten Papageien vergleichen kann.

 

Die Erwartungen an Menschen im Business

Neben der äußeren Erscheinung wird implizit eine innerliche Anpassung erwartet und auch Verhaltenserwartungen werden an Menschen im Business gestellt. Rational agieren, alles logisch erklären und dokumentieren, alles immer im Griff haben, alleine agieren und entscheiden, denn um Hilfe fragen oder sich mit Kollegen beratschlagen wird als schwach, unreif und unsicher wahrgenommen.

 

Ob das immer stimmt, steht auf einem anderen Blatt. Und sicherlich ist hier auch bereits ein Umdenken im Gange. Doch was mir Businessfrauen in größeren Unternehmen berichten, lässt mich stark darauf schließen.

 

Echte Teamplayer sind Mangelware, Schwächen zuzugeben oder Arbeit abzugeben entspricht nicht der harten Unternehmenswelt, wenn man nach oben kommen will.

 

Auswirkungen der Businesswelt auf Frauen

Natürlich sind viele Eigenschaften, die hier aufgezählt werden, nicht per se schlecht oder negativ. Im Gegenteil: es ist wichtig, eigene Entscheidungen treffen zu können und Dinge in die Hand zu nehmen.

 

Doch es ist wichtig, diese aktiven und dynamischen Eigenschaften durch passive, weiche Eigenschaften auszugleichen. Wenn das nicht geschieht, stelle ich die These auf, dass sich folgende Veränderungen an und in Frauen auf lange Sicht ereignen:

  • Reduzierung oder gar Ausbleiben der eigenen Kreativität
  • Innere Leere
  • Innere Härte
  • Partnerschaftsprobleme, weil der Partner neben der „Macher-Frau“ keinen Platz mehr findet
  • Freudlosigkeit
  • Mangel an Weiblichkeitsgefühl (und damit Identitätsprobleme)
  • Mangel an Kraft
  • der Glaubenssatz „Wert durch Leistung“ wird intensiviert
  • Mangelnde Anziehungskraft (aufgrund mangelnder Inspiration und Lebendigkeit)
  • Sexuelle Kraftlosigkeit und Unlust
  • Körperliche Probleme
  • Unzufriedenheit

Das ist nur eine kurze Liste, die sich vor allem auf das innere Gefühl bezieht. Doch auch die Schaffenskraft und Leistungsfähigkeit im Unternehmen wird dadurch maßgeblich beeinflusst. Ganz zu schweigen von den Veränderungen in der Partnerschaft, wenn es überhaupt eine gibt.

 

Denke einen Moment an eine Frau, die eine höhere Führungsebene bekleidet. Wie viele Frauen findest du, die erfolgreich sind? Wie viele davon sind für dich weiblich?

 

Drei Vorteile der eigenen Weiblichkeit im Business

Welche Person möchte innerlich ausbrennen und nur auf Sparflamme leben?

 

Wahrscheinlich möchte jeder von uns froh, glücklich, inspiriert, kraftvoll, kreativ und erfolgreich sein. Eine Frau, die ihre Weiblichkeit nicht mehr in ihre Arbeit einbringt, sieht, bildlich gesprochen, wie eine angetrocknete Blume aus.

 

Eine Frau, die ihre Weiblichkeit pflegt und diese Qualitäten im Business einbringt, strahlt, motiviert, zieht Kunden an.

Drei offensichtliche Vorteile, die Weiblichkeit mit sich bringt, möchte ich Ihnen hier nennen:

 

  1. Nachhaltigkeit

    Eine weibliche Eigenschaft, die Frauen in Unternehmen einbringen sollten, ist, dass sie vernetzter, eher systemisch als linear denken. Frauen denken meist weiträumiger und sehen auch die Randbereiche von Problemstellungen besser, weshalb sie durch das Einbeziehen dieser Nebenschauplätze häufig nachhaltigere Lösungen hervorbringen. Das ist für die unternehmerische Zukunft von entscheidendem Vorteil.

  2. Authentizität

    Eine Frau, die sich immer an die männlichen Kollegen oder Mitstreiter versucht anzupassen, läuft nur auf halber Kraft. Stell dir vor, du seist Linkshänderin und versuchst dich an die Rechtshänder anzupassen. Das klappt nur bedingt und kostet dich unnötig Energie.

    Außerdem wirkt das Anpassen in einigen Fällen sogar unauthentisch. Das gilt für die Arbeitsweise und für die äußere Erscheinung.

    Ich zum Beispiel habe mich häufig verkleidet gefühlt in meinen Hosenanzügen, obwohl sie mir gut standen. Mit gekonnten Akzenten oder Schuhen, die zu mir passten oder mit meinem Alter und meiner Persönlichkeit angepassten Stil, wirkte ich auf Zuhörer und Kollegen viel überzeugender.

  3. Lebendigkeit/Kreativität

    Wenn sich Frauen in ihrem Frau-Sein und Mensch-Sein einbringen und sich z.B. die Möglichkeit geben, sich mit Kollegen auszutauschen und auch ihrem Zyklus angemessen zu arbeiten (Ruhephasen, Aktivphasen, Visionsphasen), werden die inneren Ressourcen sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt. Die eigene Kreativität bleibt aktiv und die Lebendigkeit, die sie mitbringen, bleibt erhalten.

 

Wie kannst du mehr Weiblichkeit ins Business bringen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Frauen ihre Weiblichkeit in ein Unternehmen einbringen können. In der Tat hat jede Frau ihre eigene Art und Weise.

 

Sinnvoll ist es, für sich herauszufinden, was für dich persönlich als weiblich gilt. Frag dich Folgendes:

 

„Was empfinde ich als weiblich?“

„Was empfinde ich an mir als weiblich?“

„Wie zeige ich diese Weiblichkeit?“

„Wie kann das meine Arbeit unterstützen?“

 

Diese Fragen kannst du dir immer wieder stellen. Die Antworten kannst du vier Wochen in deinen Alltag mitnehmen und aktiv umsetzen. Danach stell dir diese Fragen wieder und pass deinen Alltag gegebenenfalls an.

 

Manchmal reichen kleine Äußerlichkeiten aus, um den eigenen weiblichen Geist bei der Arbeit zu wecken: Ein Duft, der dich ausmacht. Deko des Arbeitsplatzes. Lackierte Fingernägel.

 

Das sind alles nur Beispiele. Ich bin mir sicher, dass du deinen Weg findest, deine Weiblichkeit vermehrt einzubringen und dadurch mehr Kraft und Authentizität in deine Arbeit und dein Leben zu bringen. Probier es aus und spüre, wie es sich auf deine Lebensqualität auswirkt.

 

Viel Freude und Inspiration dabei,

Claudia

 

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Vegane Kondome - Lust in passender Größe

Vegane Kondome
Das richtige Kondom?

Kondome sind immer noch ein Reizthema. Obwohl Kondome enorm viele Vorteile mit sich bringen (spontan einsetzbar, schützen vor Schwangerschaft UND Krankheiten, keine Nebenwirkungen uvm.), gibt es immer noch viele Kondommuffel, die scheinbare Gründe gegen die beste Form von Gummi vorbringen.

 

Die einen jammern, weil die Handhabung kompliziert ist, die anderen, weil es das Liebesspiel unterbricht. Die nächsten behaupten unter Latexallergie zu leiden, die nächsten sagen, Lümmeltüten seien unbequem.

 

 

Die Handhabung lässt sich lernen

Wem es wichtig ist, der kann die Handhabung lernen. Mit ein bisschen Übung und Sorgfalt klappt es einwandfrei. Einfach Gummi raus, schauen, dass die Spitze luftleer ist (mit Daumen und Zeigefinger oben festhalten), schauen, dass es sich abrollen lässt, auf die Eichel setzen und abrollen. Nicht so schwer!

 

Wenn man es kann, dann ist die Unterbrechung auch nicht so lange (meine Bestzeit sind 10 Sekunden - wer bietet weniger?).

 

Wer sich dann auch noch ein wenig Kreativität abringen kann, kann das Überziehen Kondom, auch in das Liebesspiel einbeziehen. Natürlich nur, wenn man will ;-)

 

Latexallergie!?

Die dramatischste Ausrede, Kondome nicht zu verwenden, ist das Argument der Latexallergie. Diese Allergie ist enorm selten (max. 2% der Bevölkerung leiden darunter).

 

Die Symptome, die beschrieben werden, sind durchaus real. Vor allem Frauen berichten davon, dass sie sich wund oder geschwollen anfühlen. Bei manchen fühlt es sich wie ein Ziehen an, bei manchen ist es trockener. Die Beschwerden sind also sehr vielseitig.

 

Auch Männer kennen diese unangenehmen Symptome, wobei sie wesentlich seltener auftreten.

 

Häufig ist es keine Latexallergie

Wer zu den bedauerlichen 2% gehört, der muss sich nach latexfreien Kondomen umsehen. Die gibt es mittlerweile jedoch auch. Die meisten, die unter den oben genannten Symptomen leiden, leiden meistens unter einer Milcheiweiß-Unverträglichkeit.

Auch wer nicht explizit unter Laktoseintoleranz leidet, kann davon betroffen sein! Wer jedoch Milch nicht so gut verträgt, der sollte die vegane Kondomvariante zumindest einmal ausprobieren.

 

Nun, was hat die Milcheiweis-Unverträglichkeit mit den Kondomen zu tun?

 

Die meisten Kondom-Hersteller behandeln ihre Kondome mit Kasein - Milcheiweiß. Bei manchen Firmen kann man das Kasein beim Öffnen der Packung nahezu herausrieseln sehen.

 

Das Kasein stellt sich häufig als Ursache für die Beschwerden heraus.

 

Viele Menschen haben eine Intoleranz gegenüber Milchzucker und Milcheiweiß. Im Magen-Darm-Trakt lässt es sich das Problem teilweise über Lactase neutralisieren (wobei das andere Folgen haben kann).

Wenn jedoch das Kasein direkt auf die Schleimhäute kommt und regelrecht "einmassiert" wird, ist es nicht verwunderlich, dass es zu Beschwerden und Reizungen kommt.

 

Vegane Kondome als Lösung

Ist das jetzt ein Grund auf Kondome zu verzichten?

Definitiv nicht!

 

Es gibt Kondome ohne Kasein. Sie werden als "vegane Kondome" verkauft.

 

Unterschiede zu den herkömmlichen Herstellern bestehen keine: Es gibt vegane Kondome mit und ohne Geschmackt, bunte, mit und ohne Textur, dünne, extra starke, mit und ohne Gleitmittel.

 

Der Unterschied ist lediglich, dass sie ohne Kasein produziert werden.

 

Finden lassen sie sich im Internet (bekannteste Marken "Glyde", "ESP" und "my.size") und in sehr gut sortierten Erotik-Fachgeschäften.

 

Gefühlsechtheit und Passform

Jetzt bleibt noch der Punkt "Es fühlt sich halt voll anders an" übrig.

Ja, es ist so, dass es sich anders anfühlt (für beide), wenn ein Kondom verwendet wird. Schließlich ist Haut auf Haut etwas anderes als hauchdünnes Gummi auf Haut.

 

ALLERDINGS lässt sich das andere Gefühl verringern, wenn man das richtige Kondom verwendet. Sprich: die richtige Größe. Je besser das Kondom passt, desto angenehmer ist es für beide.

 

Außerdem rutscht das Kondom rutscht, es reißt nicht und es passt sich so gut an den Penis an, dass es wie eine zweite Haut sitzt ;-)

 

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen. (Bitte in neuem Fenster öffnen).

 

Passform ist entscheidend

Viele Männer mögen Kondome genau deshalb nicht, weil sie nicht richtig passen.

Das ist auch ganz gut nachzuvollziehen. Denn wenn nur eine Hosengröße auf dem Markt wäre, hätte ich persönlich auch keine Lust, Hosen anzuziehen. Ich würde mich ständig - direkt ausgedrückt - scheiße fühlen.

 

Wenn Mann sich ganz privat den eigenen Penis ausmisst und dann die passenden Kondome besorgt, sitzt der Hut und das Gefühl beim Sex ist um Welten besser!

 

Die für dich richtige Verhütung ist ein wichtiger Faktor für deine freie und lustvolle Sexualität. Wenn du also nicht sicher bist, ob dein Verhütungsmittel zu dir passt, schreib mir eine E-Mail und wir finden zeitnah einen Termin.

 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

Bis bald!

Claudia

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Wenn Sex kein Thema (mehr) ist

Paar am Meer
by pixabay - couple

Schon wieder sitzen mein Partner und ich aneinander gekuschelt auf dem Sofa. Doch das einzig spannende im Raum ist der dramatische Höhepunkt der Fernsehserie, die wir miteinander anschauen. Langeweile, Ödnis, von erotischer Anziehungskraft keine Spur mehr. Der letzte Sex fühlte sich nach einer zu erfüllenden Aufgabe an, die auf der Beziehungs-to-do-Liste steht. Dabei ist die Beziehung über die Jahre so schön harmonisch geworden...

 

Ähnliche Szenen spielen sich in vielen Partnerschaften ab. Dabei schwören sich die meisten, dass es bei ihnen niemals soweit kommen wird. Denn wenn man sich liebt, verliert man nie die Lust aufeinander... Und doch ist Sexlosigkeit oder Langeweile im Bett in Beziehungen ein häufiges Thema.

 

Unsere Biologie unterstützt unsere Vorstellung von der ewig leidenschaftlichen Beziehung nicht gerade. Je länger die Beziehung, desto mehr wird aus dem „Ich-falle-sofort-über-dich-her“-Cocktail der „Kuschel“-Cocktail. Deshalb sind auch völlig harmonische Beziehungen nicht vor Sexlosigkeit nicht gefeit. Denn Sexlosigkeit ist, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, nicht immer unbedingt ein Symptom von Beziehungsproblemen.

 

Was, wenn Harmonie und Nähe die Lust töten?

Harmonie und Nähe töten die Lust nicht, auch wenn wir das manchmal glauben. Am Anfang einer Beziehung ist alles aufregend: Der andere, sein Geschmack, sein Geruch, wie er tickt, wie er sich anfühlt etc. Wir sind darauf ausgerichtet, sofort auf den Kick des Neuen anzuspringen. Unsere Lust wird durch den „Reiz des Neuen“ richtig angefacht.

 

Jeder kennt das Phänomen, dass irgendwann die pure Anwesenheit des Partners nicht mehr ausreicht, um einen auf Sextouren zu bringen. Andere attraktive Menschen lassen das Sexbarometer jedoch schnell auf 100% ansteigen. Häufig glauben wir, dass wir unseren Partner dann nicht mehr scharf finden, denn wir sind es gewöhnt, dass unsere Lust durch den anderen entfacht wird. In langen Beziehungen wirkt der Partner alleine meist nicht mehr als Aphrodisiakum.

 

Doch es gibt Beziehungen, in denen  das Sexleben nicht langweilig, eintönig und  emotionslos wird. 

 

Was machen diese Paare anders?

Diese Menschen haben gelernt, die eigene Lust unabhängig von ihrem Gegenüber anzuregen. Während Männer sich oft neuen Input holen, haben es Frauen häufig gar nicht gelernt, ihre Lust zu kultivieren. Sie ist sexuell wie ein Strohfeuer: Schnell entzündet und schnell vorbei (und dann für immer tot). Dabei lässt sich Lust lernen. Das Geheimnis ist es, die sexuelle Lust wie ein Herdfeuer nie ausgehen zu lassen. Ganz nach Bedarf kann sie auf Sparflamme sein oder heiß lodern, denn Feuer zu entfachen ist mit etwas Glut viel leichter als ohne. Genauso ist es mit der Leidenschaft. Ist der Ofen aus, braucht es viel Aufwand, bis er wieder an ist.

 

Doch was kannst du tun, um dein Liebesleben wieder mit Sex zu bereichern?

 

Zeit für Liebe schaffen

Paar bei Sonnenuntergang
by pixabay - paar

Im Alltag geht der Sinn für Romantik schon mal unter. Arbeit, Kinder, Freunde, Hobbies oder was einen sonst so umtreibt, lassen einen manchmal vergessen, dass Sonderaufmerksamkeiten für den Partner oder vom Partner sehr belebend sind. Auch wenn es unromantisch klingt, hilft es, sich in der Partnerschaft auch Zeiten einzuräumen, die nur für Zweisamkeit bestimmt sind. Kein Telefon, kein Facebook, kein WhatsApp und kein anderen Störfaktoren. Wie diese Zeit gestaltet wird, kann sich das Paar selbst überlegen: Essen gehen, ein gemeinsames Bad, ausgibig Zeit für Sex, etc.

 

 

Wer diese Zeit nicht aufbringen mag, sollte sich wirklich überlegen, ob die Beziehung nicht andere Probleme hat als nur Sexlosigkeit. 

Freiräume schaffen

Neben der Zeit zu zweit ist auch die Zeit alleine unglaublich wichtig, um das Sexleben lebendig zu halten. Viele Paare kleben fast aneinander. Anfangs ist das verständlich und wichtig, um sich kennenzulernen und ein Paar zu werden. Doch Beziehungen bestehen aus Individuen, die durchaus unterschiedliche Interessen haben können. Vernachlässigen die Partner ihre individuellen Interessen und verschmelzen zu einer „Wir-Identität“, gibt es keine neunen Impulse,  die Spannung erzeugen können. Es gibt nichts mehr zu erzählen und der andere entwickelt sich zum vermeintlich auswendig gelernten, offenen Buch.

 

Gefühle, Kommunikation und die Illusion, den anderen in- und auswendig zu kennen

Sind Partner sehr vertraut miteinander, entsteht die Illusion, den anderen zu 100% zu kennen. Wir maßen uns an zu wissen, was der andere fühlt und glauben seine Reaktionen vorhersagen zu können. Einmal diskutierte Meinungen oder besprochene Themen werden als unveränderbar und für immer als gültig angesehen.

 

Doch das ist so nicht richtig. Zwar hat jeder Überzeugungen, die kaum oder schwer veränderlich sind, doch vieles verändert sich durch die Lebenserfahrung in manchen Punkten doch. Das ist in allen Lebensbereichen so. Je mehr und je unterschiedlichere Erfahrungen wir sammeln, desto dynamischer sind in der Regel auch unsere Ansichten.

 

Ähnlich verhält es sich mit Gefühlen. Ein einmalig ausgesprochenes „Ich liebe dich“ bedeutet nicht automatisch „ich liebe dich für immer und ewig bis ans Ende aller Zeit“. Auch in Beziehungen wird die Gefühlswelt selten mitgeteilt, weil wir annehmen, dass wir wissen, wie es dem Partner geht und wie er bestimmte Lebensbereiche emotional wahrnimmt.

 

Um Nähe herzustellen und den Partner in seiner Lebendigkeit zu erfahren, ist es wichtig, über Befindlichkeiten und Gefühlte zu sprechen. Sonst verharren wir gedanklich bei dem Bild, das wir uns von unseren Partnern erdacht haben und entdecken nie alle Facetten seiner Persönlichkeit.

 

Gerade um sich sexuell zu entwickeln, ist der Austausch zwischen Partnern wichtig. Aus Angst, Scham oder Unbequemlichkeit heraus werden viele Wünschen oder Probleme nicht angesprochen. Wir wollen den anderen nicht verletzen oder überfordern. Doch damit stirbt jede Lebendigkeit. Um ein befriedigendes Sexleben zu haben, lohnt es sich, über Sex zu sprechen.

 

Sex muss nicht immer gleich ablaufen

Sex ist manchmal aufregend und heiß, manchmal ist er eher zärtlich und sacht. Manchmal intensiv und manchmal schlicht und effektiv. Manchmal schafft er Nähe, manchmal wird er durch die Geilheit des Triebs zu einem Erlebnis.

 

Jedes Paar entwickelt über die Zeit eine „best practice“, weil beide zum Orgasmus kommen und befriedigent werden. Paare, die ihr Sexleben pflegen, variieren ihre Spielart und lassen sich von ihren emotionalen Bedürfnissen leiten. Wenn Emotionen ins Sexleben mit einbezogen werden, entsteht eine Dynamik, die jenseits des Kopfkinos ist.

 

Kopfkino ist zwar gut, kann das Sexleben auf Dauer jedoch eintönig machen, wenn das Drehbuch im Kopf verhindert, dass man den Moment erlebt. Ergänzt man die eigene Fantasie mit den im Moment gefühlten Emotionen, entsteht Dynamik im Körper, die eine größere Vielfalt entwickelt als eine starre Vorstellung.

 

Emotinen beim Sex bringen eine eigene Qualität und Authentizität in die Sexualität, die man sich nicht anlesen kann. 

 

Anregungen

Reicht die eigene Kreativität nicht mehr aus und ist die eigene Fantasie erschöpft oder möchte man sein Repertoir erweitern, ist es eine gute Idee, sich Anregungen zu holen.

 

Eine Möglichkeit sind Erotikfachhandel und Toyparties. Auch Online-Shops können Ideen liefern. Es kann ein unglaublicher Spaß sein, mit dem Partner vor dem Bildschirm zu sitzen und sich einen Abend lang durch sämtliche Online-Sexshops zu klicken.

 

Neben Filmen und Bücher eignen sich auch Vorträge oder Tantra-Kurse hervorragend, wieder neuen Wind in das Sexleben zu bringen.

 

Auch Freunde sind ein weiterer guter Anlaufpunkt für neue Ideen.

 

Manche Paare einigen sich nach Jahren der exklusiven Monogamie darauf, dass sie ihre Beziehung für sexuelle Abenteuer öffnen. Das ist nicht für jeden etwas, doch es bringt wieder Dynamik in eine Beziehung und kann eine Beziehung enorm beleben.

 

Solo-Sex

Weiter vorne im Text hatten wir das Thema, dass Lust kultiviert werden muss. Um das Feuer der Lust zu schüren, ist Solo-Sex der Königsweg. Und wer meinen Blog und mich bereits ein wenig kennt, weiß, dass ich eine wahre Verfechterin und Liebhaberin der Selbstliebe bin!

 

Es mag paradox klingen, doch Solo-Sex kann das Sexleben von Paaren enorm beleben. Das hat mehrere Gründe:

  1. Wenn jeder Partner sexuell satt ist (genügend Orgasmen hat), dann fällt es leichter, die gewohnten Routinen zu durchbrechen und Neues auszuprobieren, weil man nicht auf den Orgasmus angewiesen ist.
  2. Beim Solo-Sex kann jeder Partner seinen Körper besser kennen lernen. Bezieht man den ganzen Körper mit ein in die Selbstliebe, kann das bereichernd sein für beide Partner. 
  3. Je variantenreicher die eigene Selbstliebepraxis ist, desto experimentierfreudiger ist man auch beim Sex. Der Körper lernt, dass es mehr als eine einzige Art gibt, Lust zu bekommen und einen Orgasmus zu haben. Das hilft dabei, die Scheu vor dem Experimentieren zu reduzieren.
  4. Durch Selbstbefriedigung entdeckt der Körper neue erogene Zonen und neue Praktiken können geübt werden.
  5. Außerdem: Je intensiver und genussvoller die Selbstliebe ist, desto erotischer und begehrenswerter fühlt man sich.
  6. Je genauer man seinen Körper kennt, desto selbstsicherer wird man und das wirkt sexy, anziehend und erotisch!

 

Wenn du also neuen Wind in dein Liebesleben bringen möchtest, fange bei dir an und entzünde die Lust bei dir. Je nach Lebenssituation lohnt es sich, mehr Freiräume oder mehr Nähe zu schaffen. Kommunikation wirkt auch in sexuellen Belangen manchmal Wunder.

 

Wichtig ist nur, dass Lust kein Zufallsprodukt ist, sondern geübt und kultiviert werden will. Und das ist umso wichtiger, je länger man sich kennt.

 

Also viel Spaß beim Erneuern deines Sexlebens mit dem Partner (und dir selbst)!


Claudia

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